ᐅ Skepsis bezgl. WDVS an Mehrfamilienhaus Neubau
Erstellt am: 06.03.15 22:02
Voki108.03.15 09:23
werschtl schrieb:
Vielen Dank,
ja früher informieren, ist sicherlich richtig, aber alles vorher an Aufklärung zu erwischen ist eher unrealistisch. Der Hammer kam eigentlich, als ich bei einem Bauherren-Fachvortrag war, wo man sehr kompetent über Baumaterialien informiert wurde. D.h man wächst eben in das Thema rein. Fakt ist, aus meiner Sicht in die Zukunft. Wärmedämmung aus zukünftigem Sondermüll, jetzt kassiert die Lobby und jetzt schon (darum wissend) ordentlich ab, um in ein paar Jahren den Eigentümer zu zwingen, den Sondermüll teuer zu entsorgen. Es ist ein Perversem, umweltschädlich Dämmstoff herzustellen um damit die Umwelt zu schonen.
Ich könnte mir vorstellen, dass es dann wieder Zwangsauflagen gibt, Dämmung mit Lehm und Stroh??? Wer genügend Kohle hat, baut mit Ziegel, Putz drauf und fertig und sch...st auf die KFW-Förderung. Von dieser Segnung bin ich leider nicht betroffen. Im Moment hätte ich noch eine Alternative, weiter als Mieter im Altbau zu bleiben.
Viel Glück FrankAus genau diesen Gründen haben wir uns für die "Ziegel-Putz"-Variante entschieden. Allerdings dazwischen noch Mineralwolle. ;-) Ich halte aus verschiedensten Gründen nichts von einer umfassenden Styropordämmungl.
Mycraft08.03.15 10:10
Naja und ich schreibe ja auch die ganze Zeit, wenn die Firmen sauber arbeiten, dann muss nichts entsorgt werden. Wenn natürlich gepfuscht wird, dann ist dies ein anderes Thema, aber Pfusch kann auch beim besten Ziegel ohne WDVS passieren...das ist kein Problem der Dämmung...und entgegen der allgemein geläufigen Meinung ist Polystyrol kein Sondermüll sondern lässt sich sauber weiterverarbeiten...und das ist keine Aussage der Lobby sondern würde auch vom Fraunhofer Institut festgestellt...dass die Entsorgungsfirmen da zulangen und die Unwissenheit ausnutzen ist einfach nur Marktwirtschaft
Und verboten wird Polystyrol wahrscheinlich nie...ist günstig, erfüllt die Auflagen bzw. den Zweck und ist auch umweltneutral...
Und verboten wird Polystyrol wahrscheinlich nie...ist günstig, erfüllt die Auflagen bzw. den Zweck und ist auch umweltneutral...
DerBjoern09.03.15 07:41
Achtung! Du bist hier Dummenfängern aufgesessen! Damit meine ich aber nicht den Bauträger, sondern diese Dokus der Marke "Empörungsfernsehen".
Voki109.03.15 07:52
Das ist wirklich ein beispielhaftes Thema. Man mag es oder man meidet es wie die Pest. Gerade bei Polystyrol ist die aktuelle Debatte über die Brandeigenschaften in vollem Gange. Es soll (durch den Zusatz einer ganzen Reihe von Chemikalien) schwer entflammbar sein, dann aber wie die Hölle brennen, wenn es denn erst einmal Feuer gefangen hat.
Hier schließt sich die Frage an, ob denn diese Dämmung später einmal Sondermüll sein kann / sollte, denn die verwendeten (brandhemmenden) Chemikalien gehören eigentlich nicht in den normalen Müll.
Es gibt m.W. auch noch keine Langzeitstudien über die Haltbarkeit dieser Dämmung. Klar ist aber, dass diese Dämmung leicht zu verarbeiten ist und recht wenig kostet. Genau diese Aspekte machen mich immer hellhörig. Ich bin ja nun was älter (rieche also sozusagen schon nach Erde) und nach meiner Erfahrung sind Dinge, die wirklich nicht viel Kosten, aber die gleiche oder bessere Eigenschaft aufweisen, als das konventionelle Verfahren tun, mit irgendwelchen Nachteilen verhaftet. Das ist oft die fehlende Langlebigkeit und das könnte hier die Zukünftige Entsorgung sein. Es ist halt irgendwie Leichtbauweise. 😉
Hier schließt sich die Frage an, ob denn diese Dämmung später einmal Sondermüll sein kann / sollte, denn die verwendeten (brandhemmenden) Chemikalien gehören eigentlich nicht in den normalen Müll.
Es gibt m.W. auch noch keine Langzeitstudien über die Haltbarkeit dieser Dämmung. Klar ist aber, dass diese Dämmung leicht zu verarbeiten ist und recht wenig kostet. Genau diese Aspekte machen mich immer hellhörig. Ich bin ja nun was älter (rieche also sozusagen schon nach Erde) und nach meiner Erfahrung sind Dinge, die wirklich nicht viel Kosten, aber die gleiche oder bessere Eigenschaft aufweisen, als das konventionelle Verfahren tun, mit irgendwelchen Nachteilen verhaftet. Das ist oft die fehlende Langlebigkeit und das könnte hier die Zukünftige Entsorgung sein. Es ist halt irgendwie Leichtbauweise. 😉
DerBjoern09.03.15 08:00
Voki1 schrieb:
Das ist wirklich ein beispielhaftes Thema. Man mag es oder man meidet es wie die Pest. Gerade bei Polystyrol ist die aktuelle Debatte über die Brandeigenschaften in vollem Gange. Es soll (durch den Zusatz einer ganzen Reihe von Chemikalien) schwer entflammbar sein, dann aber wie die Hölle brennen, wenn es denn erst einmal Feuer gefangen hat.Eine ganze Reihe ist falsch! Es handelt sich hierbei größtenteils noch um HBCD. "Noch" daher, da es eine Richtlinie gibt, welche besagt, das es in diesem Jahr (glaube ab August) gegen Alternativen ausgetaucht werden müssen, die besser Biologisch abbaubar sind.Hier schließt sich die Frage an, ob denn diese Dämmung später einmal Sondermüll sein kann / sollte, denn die verwendeten (brandhemmenden) Chemikalien gehören eigentlich nicht in den normalen Müll.Es ist kein Sondermüll, sondern ein Wertstoff. 😉 Polystyrol kann wiederverwendet werden für z.B. ebenfalls Dämmung. Der ganz große Teil wird aber in der Realität thermisch verwertet. Sprich es landet in der Verbrennungsanlage.
Glaswolle hingegen ist Sondermüll und kann nur noch deponiert werden!
Es gibt m.W. auch noch keine Langzeitstudien über die Haltbarkeit dieser Dämmung. Klar ist aber, dass diese Dämmung leicht zu verarbeiten ist und recht wenig kostet. Genau diese Aspekte machen mich immer hellhörig. Ich bin ja nun was älter (rieche also sozusagen schon nach Erde) und nach meiner Erfahrung sind Dinge, die wirklich nicht viel Kosten, aber die gleiche oder bessere Eigenschaft aufweisen, als das konventionelle Verfahren tun, mit irgendwelchen Nachteilen verhaftet. Das ist oft die fehlende Langlebigkeit und das könnte hier die Zukünftige Entsorgung sein. Es ist halt irgendwie Leichtbauweise. 😉Styropor wurde teilweise schon Ende der 60er eingesetzt. Eine verringerte Haltbarkeit ist eigentlich nicht bekannt. Die liegt im normalen Rahmen von Putzfassaden.Mycraft09.03.15 08:40
Meine Rede...erst informieren und dann rumschreien bitte...und bitte nicht die Sensationslust von Reportern unterstützen...
Das Polystyrol brennt ist natürlich eine Tatsache...aber das macht Holz auch trotzdem werden Holzhäuser gebaut...oder was ist mit Reetdächern an unseren Küsten? Diese sind extrem leicht entflammbar vor allem im Hochsommer...
Polystyrol ist einfach ein weiterer Werkstoff den man heutzutage nutzen kann, oder eben nicht. Es ist jedoch nicht das Teufelszeug von dem immer die Rede ist und sollte es wider erwarten zu einer Entsorgung kommen müssen, dann ist es relativ leicht vom Haus abzunehmen, von den anderen Bestandteilen(Armiergewebe etc.) zu trennen und dann entweder zu Granulat oder mittels Lösung wiederverwendet, oder meinetwegen auch einfach verbrannt zu werden...der Restmüll wird ja auch täglich tonnenweise verbrannt...
Das Polystyrol brennt ist natürlich eine Tatsache...aber das macht Holz auch trotzdem werden Holzhäuser gebaut...oder was ist mit Reetdächern an unseren Küsten? Diese sind extrem leicht entflammbar vor allem im Hochsommer...
Polystyrol ist einfach ein weiterer Werkstoff den man heutzutage nutzen kann, oder eben nicht. Es ist jedoch nicht das Teufelszeug von dem immer die Rede ist und sollte es wider erwarten zu einer Entsorgung kommen müssen, dann ist es relativ leicht vom Haus abzunehmen, von den anderen Bestandteilen(Armiergewebe etc.) zu trennen und dann entweder zu Granulat oder mittels Lösung wiederverwendet, oder meinetwegen auch einfach verbrannt zu werden...der Restmüll wird ja auch täglich tonnenweise verbrannt...
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