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ᐅ Senkung der Vorlauftemperatur bei Fussbodenheizung komplexer als gedacht?


Erstellt am: 09.03.23 22:07

Hausbau55EE10.03.23 21:39
RotorMotor schrieb:

Hast du das mal ausgerechnet, ausprobiert oder ist das einfach nur so ein Gefühl?
Bist du von deiner Variante so überzeugt? Ich habe das nicht ausgerechnet, aber mein gesunder Verstand sagt mir das. Ich lese mir jetzt gerne deine Berechnung durch.
KarstenausNRW10.03.23 21:50
Allthewayup schrieb:

Er müsse auf Basis von 35°C rechnen da das die Norm so vorgibt.
Auch das ist so eine Aussage, mit der es sich der GU einfach macht, damit Du als Kunde nicht weiter hinterfragst.

Denn a) gibt es solch eine Norm nicht und b) kommen die 35 Grad aus einer DIN und beziehen sich auf eine maximale Oberflächentemperatur bei einer Fußbodenheizung (gilt für Randbereiche, 29 Grad für Hauptbereiche).

Ist einfach ärgerlich, wie man abgespeist wird...
HoisleBauer2210.03.23 22:37
Hausbau55EE schrieb:

aber mein gesunder Verstand sagt mir das
Die Physik hat sicher eine Antwort. Ich vermute mal den Energieerhaltungssatz? Auch die Wärmeenergie der Rohre unter dem Styroporhalter der Badewanne geht ja irgendwohin. Ob jetzt in die Betondecke / den Estrich oder sonst wo hin - die Energie bleibt im Haus. Ob man die im Bad spüren kann, ist dann eher die Frage. Oder täusche ich mich? Und noch etwas könnte man bedenken: Mit Kontrollierte-Wohnraumlüftung wird die Wärme ja auch nochmal verteilt im Haus...
HoisleBauer2210.03.23 22:40
Noch zum Thread-Thema: Die wichtigste Erkenntnis für mich bisher in der Diskussion ist, dass sich die Investition (bei GU: viele Tausend Euro) niemals lohnt. Für die paar Monate, wo man heizen muss...Und man hat ja idealerweise eine Photovoltaik, die in den kühlen Monaten die Energiekosten reduziert...
RotorMotor10.03.23 22:41
HoisleBauer22 schrieb:

Die Physik hat sicher eine Antwort. Ich vermute mal den Energieerhaltungssatz? Auch die Wärmeenergie der Rohre unter dem Styroporhalter der Badewanne geht ja irgendwohin. Ob jetzt in die Betondecke / den Estrich oder sonst wo hin - die Energie bleibt im Haus.
Bei Styropor unter und über den Rohren bleibt die Energie in erster Linie im Wasser und landet im Rücklauf.
Das Hauptproblem dabei ist, wie gesagt, dass die 30m Rohr unter der Wanne den Durchfluss behindern.
Also keine/kaum wärme abgeben, aber dafür den Durchfluss im gesamten Kreis reduzieren und damit die Leistung dieses Kreises.
HoisleBauer22 schrieb:

Und noch etwas könnte man bedenken: Mit Kontrollierte-Wohnraumlüftung wird die Wärme ja auch nochmal verteilt im Haus...
Der Effekt ist äußerst klein
HoisleBauer22 schrieb:

Und man hat ja idealerweise eine Photovoltaik, die in den kühlen Monaten die Energiekosten reduziert...
Joa, eine Photovoltaik sollte man haben, aber gerade wenn die Wärmepumpe richtig ran muss, kommt meistens nichts vom Dach.
Daniel-Sp10.03.23 22:44
HoisleBauer22 schrieb:

Und noch etwas könnte man bedenken: Mit Kontrollierte-Wohnraumlüftung wird die Wärme ja auch nochmal verteilt im Haus...

Genau, man zieht aus dem Raum mit der höchsten Wunschtemperatur, dem Bad, die warme Luft raus und Luft aus den gewünscht kühleren Räumen strömt nach.
energiephotovoltaikdurchfluss