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ᐅ Schweißnähte am lackierten Geländer - Bewertung?


Erstellt am: 15.07.20 18:07

Typ1234516.07.20 10:30
Er sagt mit dem Lackstift und zwar so dass man es nicht sieht.
Meine Frau war noch nicht vor Ort und weiß also nicht wo die Schäden sind. Da werden wir leicht prüfen können, ob man die Schäden nachher gar nicht mehr sieht, nur mit genauem hinschauen, wenn man weiß wo sie waren, oder eben sofort.
Wie oben geschrieben muss ich ihm ja die Option geben nachzubessern und bin auch bereit ihm zu glauben, dass er das vernünftig hinbekommt. Ob dann immer noch ein optischer Mangel vorliegt, müssen wir dann schauen. Nach seiner bisherigen Leistung, bin ich leider nicht besonders optimistisch.

Naja, in zwei Wochen, nach seinem Urlaub, werde ich es erfahren.
cschiko16.07.20 10:41
Lackstift? Das ist glaube nicht wirklich der richtige Weg, man kann aber Beschädigungen in Pulverbeschichtungen nachlackieren. Aber auf einen Lackstift würde ich erstmal nicht zu große Hoffnungen setzen.

Die Schweißnähte sind halt grob, werden aber schon halten. Sind also in der Tendenz einfach optisch nur nicht perfekt.
guckuck216.07.20 10:50
An der Haltbarkeit der Nähte würde ich auch nicht zweifeln, sie sind halt nicht geschliffen worden. Optisch ist das nicht der hit und ungeschliffene Nähte sind anfälliger gegen Korrision, da einfach viele Ritzchen da sind, die ggf. doch blankes Material angreifbar machen. Aber wenn es verzinkt ist ... wohl kein so großes Drama.

Wir haben am Geländer (innen) auch zwei ungeschliffene Schleifpunkte, weil man da einfach extrem schlecht ran gekommen wäre. Aber hier in dem Beispiel. ist es einfach Geiz.
11ant16.07.20 14:15
Typ12345 schrieb:

Er ist weiterhin von seinen Schweißnähten überzeugt, [...] Das mit dem Lackschaden wird so geregelt wie hier schon besprochen. Er sagt er bessert es so nach, dass man den Schaden nicht mehr sieht
Das ist doch alles Blödsinn. Egal ob mit Stift oder was immer, einen Lacküberschuß kann man nicht durch weiteren Auftrag beseitigen. Einen Lackschaden gibt es hier überhaupt nicht. Der Auftraggeber war zu geizig, die - technisch m.E. tadellosen ! - Schweißnähte schleifen und polieren zu lassen, bevor die Beschichtung aufgetragen wurde. Dabei wären auch Schweißdrahtspritzer beseitigt worden, die nun stattdessen mitverzinkt und -beschichtet wurden, m.E. als gerechte Strafe für den Geiz. Das ist m.E. hier die einzige initiale Ursache sämtlicher zu sehender Schichtdickenfehler, die auch die Qualität der Verzinkung beeinträchtigen. Eigentlich müßte man den Namen des Auftraggebers in das im Ergebnis entstandene Mahnmal eingravieren !
Alessandro23.07.20 13:37
ich weiß ja nicht wo ihr hier Lackabplatzer seht?!
Ich sehe am zweiten Bild eine aufgerissene Kante! Da kann man nichts ausbessern.
11ant23.07.20 13:55
Alessandro schrieb:

ich weiß ja nicht wo ihr hier Lackabplatzer seht?!
Ich sehe am zweiten Bild eine aufgerissene Kante!
Da sind weder Abplatzer noch eine aufgerissene Kante, da ist eine mitbeschichtete Anhaftung.
schweißnähtelackstiftschäden