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ᐅ Richtig Trocknen / Fenster kippen?


Erstellt am: 09.12.15 12:22

Legurit10.12.15 07:50
Ein Projekt das ohne Verzug (in Time), ohne unerwartete Kosten (in Budget) und ohne Mängel (in Quality) abläuft.
Ich denke dass man mit guter Planung viel vorbeugen kann, aber auch nicht alles. Gestern kam z.B. die Rechnung für unseren Stromanschluss, 50€ mehr als der Kostenvoranschlag des Versorgers, nicht schlimm aber man wundert sich schon. Bei einem Bekannten hatte ein durch Architekten begleitete Haus 6 Monate Verzug, da es einen Engpass bei den Fenstern gab. Die Anzahl der Mängel je Bau ist ja bekannt.
Je nach Mensch und Situation (für die meisten ist es halt ein Lebensprojekt und nicht das 10te Haus) berührt einen das mehr oder weniger... da ist es fast egal ob der Sachverständige für einen das Streiten übernimmt oder man selbst.
Musketier10.12.15 08:23
Ich glaube nicht, dass es das geben wird.

Das Problem ist aber, dass viele sowohl finanziell als auch zeitlich mit dem Optimum kalkulieren und dann immer wieder "böse" überrascht werden.

Wenn man hier immer wieder hört, dass die Mietverträge der bisherigen Wohnung kurz nach geplanten Fertigstellungstermin des Hauses gekündigt sind und dann von einer Bauzeitverlängerung überrascht werden, dann ist das meines Erachtens auch eine bisschen Eigenverschulden. Dann passen die geplanten Eigenleistungen für die Malerarbeiten nicht mehr in den Zeitrahmen und eigentlich müßte auch noch die alte Wohnung bis zum Übergabezeitpunkt geweißt werden. Am Ende macht es doch der Maler, weil keine Zeit mehr für Eigenleistung ist und die 1-2 Monate gesparte Miete sind durch die Lohnkosten des Malers dahin. Der so schon stressige Umzug wird zum Horror und man ist eigentlich urlaubsreif, wobei dazu dann Urlaubstage und Budget fehlen.

Zum Thema Mehrausgaben und einplanen von Puffern betreibt ja Bauexperte genug Aufklärung hier im Forum.


Wir haben großzügige Puffer eingeplant( dafür wurden wir von den Bänkern belächelt), haben uns vorgenommen uns keinen Stress zu machen und lieber noch 1-2 Monate die Wohnung länger zu nutzen. Mit 2,5 Monaten Bauzeitüberschreitung (trotz vereinbarter Strafzahlung) wurden aber auch wir dann irgendwann gegenüber dem GU ungemütlich, hatten aber diesen internen Druck nicht unbedingt aus der Wohnung raus zu müssen.
Vega8210.12.15 08:37
Wir haben eine Viessmann Vitovent 300-W mit Abluftfilter. Das nur am Rande.
Die Anlage wird aber erst von Viessmann selbst abgenommen bevor sie in Betrieb geht. Bis dahin hat sich das Thema Trocknung hoffentlich erledigt.

Derzeit heizen wir noch mal richtig hoch. Die Heizkurve nach der Estrichtrocknung war ja schon wieder unten. Für den Zementestrich selbst hat die Aufheizphase vermutlich gereicht, die Wände sind aber vermutlich noch richtig nass.
Mal schauen was wir jetzt in einer Woche noch an Feuchtigkeit raus bekommen. Dann legt der Trockenbauer los. Sind es dann immer noch über 80% werden wir wohl wirklich auf Bautrockner zurückgreifen.

BTW: Ich will nichts herauf beschwören aber wir sind mit unserer Baufirma 1:1 laut Plan ohne einen Tag Verzug.
Haben bei uns von geplanter Übergabe Haus bis zur Abgabe der Wohnung 3,5 Wochen Zeit. (Fußböden, Malerarbeiten in EL sind aber im Bauplan bis Übergabe schon berücksichtigt)

Haben auch lange überlegt, ob wir zur Sicherheit nen Monat mehr wählen aber fast 8 Wochen für den Umzug war uns dann auch etwas übertrieben.
Aber das nur OT
Jochen10410.12.15 10:31
BeHaElJa schrieb:
Ein Projekt das ohne Verzug (in Time), ohne unerwartete Kosten (in Budget) und ohne Mängel (in Quality) abläuft.
Dann war unser Bauvorhaben scheinbar annähernd perfekt:
  • in Time: geplante Fertigstellung war Ende November - Einzug im Oktober.
  • in Budget: mit einer ausführlichen Kalkulation und zusätzlich eingeplantem Puffer - noch ist ein fünfstelliger Betrag über.
  • in Quality: außer ein paar normalen Rissen die durch den GÜ nach 2 Jahren geschlossen werden passt alles.
Dazu muss man aber einen GÜ haben der qualitativ sehr gute Arbeit abliefert (das geht nicht mit dem billigsten), ständig dahinter sein und mit jedem Handwerker Preise verhandeln, Probleme offen ansprechen und Termine frühzeitig fixen.
Bauexperte10.12.15 11:46
Hallo,
BeHaElJa schrieb:

Ein Projekt das ohne Verzug (in Time), ohne unerwartete Kosten (in Budget) und ohne Mängel (in Quality) abläuft.
Wenn Du Dich für einen seriösen Anbieter, gerade keinen Billigheimer, entschieden hast, sollte sich das alles erfüllen. Mehrkosten können immer infolge des Bodengutachtens wie auch der Aufmusterung entstehen, deshalb rate ich stets zu einem Polster Gründungsmehrkosten (in meiner Liste enthalten) wie auch einer Rücklage Extra´s.

Ein Preis, welcher von 1. Tag bis Einzug Gültigkeit besitzt, garantiert Dich lediglich eine echte Bauträgermaßnahme. Alles andere ist Augenwischerei und in meinen Augen unseriös.
BeHaElJa schrieb:

Ich denke dass man mit guter Planung viel vorbeugen kann, aber auch nicht alles.
Das ist die irrige Annahme, welcher nicht wenige Bauherren - wider frei zugänglicher Infos im Netz - immer wieder aufsitzen. Häufig ist auch der "informierte" Laie ein Störfaktor im ansonsten gut verlaufenden BV
BeHaElJa schrieb:

Gestern kam z.B. die Rechnung für unseren Stromanschluss, 50€ mehr als der Kostenvoranschlag des Versorgers, nicht schlimm aber man wundert sich schon.
Auch dort sitzen nur Menschen, im Übrigen hat sich in diesem Jahr einiges wiederholt verteuert; eine Erhöhung der Baukosten in Höhe 2-3% in 2016 unvermeidbar.
BeHaElJa schrieb:

Bei einem Bekannten hatte ein durch Architekten begleitete Haus 6 Monate Verzug, da es einen Engpass bei den Fenstern gab.
Verstehe ich nicht - es gibt Weru®, Kömmerling®, Veka® (die Profile kommen eh immer von den gleichen 3 Herstellern) und vieler Fensterlieferanten mehr. Der Engpaß ist dann wohl eher der Vorliebe des Architekten geschuldet.
BeHaElJa schrieb:

Die Anzahl der Mängel je Bau ist ja bekannt.
Solange ein Einfamilienhaus nicht übergeben ist, gibt es keine Mängel
BeHaElJa schrieb:

... da ist es fast egal ob der Sachverständige für einen das Streiten übernimmt oder man selbst.
Nein.

Es gehört auch eine Menge Vertrauen hinzu, den "Mut" den Vertragspartner auch seinen Job - ohne Einrede - machen zu lassen* und einen Sachverständigen, welcher seinem Auftraggeber und GU auf Augenhöhe begegnet. Das alles ist natürlich nicht zum Nulltarif zu haben; wer das aber weiß und verinnerlicht, wird kaum auf nennenswerte Ärgernisse treffen; noch Mängel nach Übergabe reklamieren müssen.

*Die besten BV sind jene, wo der Bauherr infolge Entfernung/Job keine Zeit hat, die Baustelle zu besuchen und ein zusätzlicher (externer) Sachverständiger, welcher seinen Job versteht

Grüße, Bauexperte
Vega8210.12.15 13:07
Also ich bin sehr froh einen kompetenten Sachverständigen an meiner Seite zu haben. Der fachlich sehr souverän und sicher ist und auch dementsprechend vor der Baufirma auftritt. Dazu muss man sagen, gehört natürlich auch eine gescheite Baufirma, die sich den Sachen annimmt, ein gutes Werk abliefern will und Sachverständigen nicht ignoriert oder ewig diskutiert. (auch das soll es geben)

Wer für 100 tausende ein Haus baut, sollte am Ende nicht an der falschen Stelle sparen. Obwohl ich doch sehr erstaunt bin, wie wenig Leute am Ende doch tatsächlich mit einem externen Sachverständigen bauen.
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