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ᐅ realistische Baukosten bei Doppelhaushälfte (unterschiedlicher Baubeginn)


Erstellt am: 11.08.20 02:29

hoatran11.08.20 02:29
Hallo ihr,

seit 10 Jahren sind meine Frau und ich wegen Studium aus Vietnam nach Deutschland gekommen. Seitdem haben wir immer geträumt, ein Traumhaus in Deutschland zu haben.

Vor Kurzem haben wir ein Grundstück etwa 320 qm (Grundflächenzahl 0,35 = etwa 112 qm) nach Bebauungsplan bei unserem Gemeinde reserviert. Aufm Grundstück darf man nur ein Doppelhaushälfte bauen. Den Nachbar der anderen Doppelhaushälfte haben wir heute persönlich getroffen. Grundsätzlich haben wir bei einigen Punkten geeinigt, bspw. Satteldach, mit Keller und ein normaler Doppelhaushälfte-Design und KFW55-Standard.

Jedoch möchte meine Familie gerne unsere Doppelhaushälfte schon ab 2021 bauen lassen. Aber der Nachbar wird erst ab 2022 seine Doppelhaushälfte bauen.

1) Meine erste Frage ist, ob es beim Bauen Doppelhaushälfte bspw. Dachbauen bei unterschiedlichen Baubeginn problematisch ist.

Bevor wir das Grundstück tatsächlich entscheiden, möchten wir gerne nach eurer Erfahrungen über realistische Baukosten einer Doppelhaushälfte nachfragen.

Der Grundstückspreis liegt bei 230 EUR/qm (insgesamt 73.600 EUR) und nach der Bauamt des Gemeinde lassen sich das mögliche Erschließungsgebühr bei 65 EUR/qm (insgesamt 20.800 EUR) anfallen.

Wir haben auch vor, dass die Wohnfläche (EG, OG) etwa bei 160 qm liegen sollen.

Im Keller sollen nur Technikraum, Waschraum und Stauraum sein. Wir werden zunächst auch nur Carport bauen.

Nach der ersten Grob-Finanzierungplanung gehen wir von 460 TEUR (Eigenfinanzierung: 60 TEUR und Fremdfinanzierung 400 TEUR).

2) Könnt ihr bitte mir nach eurer Erfahrungen mögliche Baukosten für das Vorhaben nennen? Könnt unsere Finanzplanung die Baukosten abdecken?

Wir wohnen in Oberbayern, Landkreis Eichstätt.

Vielen Dank,

MfG
Osnabruecker11.08.20 05:24
Guten Morgen,

Doppelhaushälfte in separaten Jahren bauen nimmt euch viele Vorteile.
Z.b. ein gemeinsamer Rohbau ist günstiger (nur einmal Kran etc.).

Es kommen extra Kosten auf euch zu weil der zweite den Keller erst später baut.

Ihr werdet baubedingt ein stressiges Jahr 2021 haben... und werdet 2022 nur genervt sein vom Nachbarn.

Zur Gesamtsituation:
Über 100.000 Euro fürs Grundstück inkl. Nebenkosten
60.000 € für den Keller
160m2 × 2.200 € = 352.000 €

Das sind in Summe schon über 500.000 €. Und das ohne Küche, Baunebenkosten und Außenanlagen....

Leider wird das wohl nichts.
Nicht in der Größe.
Nicht in Bayern.
hoatran11.08.20 07:47
Guten Morgen Osnabruecke,
Osnabruecker schrieb:


Es kommen extra Kosten auf euch zu weil der zweite den Keller erst später baut.

Sollen wir an der Stelle den Gründungsmauer bereits vorbereiten?. Denn der Nachbar wird seine Doppelhaushälfte mit Keller später bauen.
Osnabruecker schrieb:

Ihr werdet baubedingt ein stressiges Jahr 2021 haben... und werdet 2022 nur genervt sein vom Nachbarn.

Das ist leider wahr
Osnabruecker schrieb:

Zur Gesamtsituation:
Über 100.000 Euro fürs Grundstück inkl. Nebenkosten

Auch selbst wenn der Grundstück nur 74.000 EUR und die Erschließungskosten bei 23.000 EUR kosten, müssen wir wie in deiner Rechnung an der Stelle nicht viel gespart und sogar zusätzlich rechnen?

Wir haben dazu vor, die Architektursarbeit bei einem Bekannten zu beauftragen. Bei Grundrisserstellung und Hauszeichnung wird nicht mehr als 1.500 € kosten.

Was denkst du wenn wir das KfW 55-Energiearme Anlagen und Baumaßnahmen verzichten? lässt sich aus deiner Sicht dadurch noch einiges sparen?
Ybias7811.08.20 08:19
hoatran schrieb:

Guten Morgen Osnabruecke,



Sollen wir an der Stelle den Gründungsmauer bereits vorbereiten?. Denn der Nachbar wird seine Doppelhaushälfte mit Keller später bauen.



Das ist leider wahr



Auch selbst wenn der Grundstück nur 74.000 EUR und die Erschließungskosten bei 23.000 EUR kosten, müssen wir wie in deiner Rechnung an der Stelle nicht viel gespart und sogar zusätzlich rechnen?

Wir haben dazu vor, die Architektursarbeit bei einem Bekannten zu beauftragen. Bei Grundrisserstellung und Hauszeichnung wird nicht mehr als 1.500 € kosten.

Was denkst du wenn wir das KfW 55-Energiearme Anlagen und Baumaßnahmen verzichten? lässt sich aus deiner Sicht dadurch noch einiges sparen?

Viel lässt sich nicht sparen. 2.200 € / qm ist schon fast nur Standard ohne grosse Sprünge.

Die Frage wäre noch was ihr an Einnahmen habt? Evtl. könnt ihr Euer Budget erhöhen?
hoatran11.08.20 09:55
Vielen Dank für die schnelle Feedbacks.

Wir können leider nicht mehr unsere Eigenkapital erhöhen, und nur über die Erhöhung des Fremdkapitals nachfragen.

Wir haben zunächst mit dem günstigen Grundstückspreis viel hofft.

Ich habe noch eine Fragen, welche technische Herausforderungen und Probleme es gibt, wenn der Nachbar später das Bauen seiner Doppelhaushälfte anfängt?

Welche Baumaßnahmen sollen wir ausführen, um unsere Doppelhaushälfte vor seinem späteren Baubeginn zu sichern (Gründungsmauer und Co.)

Führt der unterschiedlichen Baubeginn der beiden Parteien zur erheblichen Baukosten?
Osnabruecker11.08.20 12:37
Ihr habt aber noch die Grunderwerbsteuer beim Grundstück nicht berücksichtigt, oder?
+ Notar etc.

Es gibt hier ein Thema das oben angeheftet ist zum Thema Nebenkosten. Unbedingt lesen und mit Bleistift mitrechnen.
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