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ᐅ realistische Baukosten bei Doppelhaushälfte (unterschiedlicher Baubeginn)


Erstellt am: 11.08.20 02:29

11ant11.08.20 14:44
Back to topic
Schaut Euch mal den Thread von an: https://www.hausbau-forum.de/threads/Reihenendhaus-mit-gue-in-Eigenregie-bauen.31198/

Wenn ich recht verstanden habe, ist sich bereits darauf geeinigt worden, daß Beide mit Keller bauen wollen. Auch wenn man sehen wird, ob das nach den Finanzierungsgesprächen des Nachbarn noch gilt - der schlimmste Fall ist, wenn (siehe Goalkeeper-Thread) der früher beginnende Häuslebauer ohne und der später beginnende Häuslebauer mit Keller baut. Ich fürchte, ebenfalls recht verstanden zu haben, daß Ihr aber keinen gemeinsamen Planer beauftragen wollt. Das wäre aber nach meiner Ansicht die glücklichste Chance, den Bau bestmöglich aufeinander abzustimmen. Wirklich zusammenpassen tun die Häuser auch bei gleicher Dachneigung ja nur dann, wenn sie auch die gleiche "Haustiefe", und das gleiche vordere und hintere Ende sowie die gleichen Höhen haben. Schaut einfach mit "11ant" und "Doppelhaus" bzw. "Doppelhaushälfte" hier in die Suchfunktion, ich habe das alles schon mehrmals ausführlich geschrieben (und immer mit dem Schluss: am besten ist ein gemeinsamer Planer - was im übrigen nicht bedeutet, daß man die Häuser als eineiige Zwillinge bauen müßte).

Meine große Sorge ist: daß ich aus dem ein Jahr unterschiedlichen Baubeginn herauslese, daß Ihr und die Nachbarn sehr unterschiedlich weit gekommen seid - also daß das was Ihr jetzt meint, schon ziemlich nahe an dem ist, was Ihr auch tatsächlich machen werdet (und bei den Nachbarn die Pläne noch nicht so reif sind und sich noch ändern können). Aber auch dann sind die Risiken minimierbar, wenn man einen gemeinsamen Planer hat. Der zu erwartende Mehraufwand wegen des komplizierteren technischen Ablaufs im vergleich zum gleichzeitigen Bauen wurde hier ja schon erläutert. Bei könnt Ihr auf den neuesten Seiten von einem besonderen Alptraum lesen: der später bauende Nachbar will mit seinem Kran Lasten über die bereits stehenden Nachbarhäuser heben.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
SteLa3312.08.20 12:15
Wir hatten die genau gleiche Situation wie ihr.

Unser Bauunternehmen hat gesagt, wir würden uns 500€ für Baustelleneinrichtung sparen, wenn wir zusammen bauen.
Und der Erdbauer hat gemeint, es würde gut nen 1000er sparen, wenn man die Grube für beide zusammen aushebt.
Das war uns zu wenig Ersparnis um 1 Jahr zu warten.
Wahrscheinlich gibt es insgesamt mehr Einsparpotenzial, aber das hilft ja nichts, wenn das Bauunternehmen die Ersparnis nicht weitergibt.
Für eure Nachbarn kann die Sache schon ganz anders aussehen. Als zweiter bauen wird nicht billiger...

Zu eurer Finanzierung kann ich mir nicht vorstellen, dass das funktioniert.
Kfw zu streichen wird bei 18k Tilgungszuschuss nicht allzu viel bringen.
Freunde haben für 150WF gezahlt:
400k Haus mit Keller
45k Nebenkosten v.a. Erdarbeiten + Anschlüsse
10k Carport
35k Außenanlagen
10k Küche
=500k

Und von Luxus kann da nirgends die Rede sein...
Bauort war Günzburg in Bayern, also wahrscheinlich grob vergleichbar.

Also entweder Finanzierung aufstocken oder Keller streichen oder kleiner bauen oder ganz viel selber machen.
erazorlll12.08.20 14:30
Kann das nur bestätigen, das wird mit dem Budget nicht funktionieren in der Größe und mit der Ausstattung. Wir haben anfangs auch gehofft günstiger weg zu kommen, aber das hat sich schnell zerschlagen.

Die 2.200€/m² sind wirklich das Minimum was du ansetzen musst, gerade in Bayern. Das ist dann aber die Standardausstattung und jeder Luxus kostet extra. Da muss man sich dann so Fragen stellen wie: wollt ihr wirklich die nächsten Jahre alle Fenster jeden Tag per Hand hoch und runter kurbeln oder soll es doch nicht lieber elektrisch sein? Im guten Mittelmaß würde ich eher von 2.300-2.400€/m² ausgeben. Wenn es später günstiger wird, ist es immer besser als anders herum.

Denkt auch daran, dass noch einige unvorhergesehene Posten auf euch zukommen werden. Die sind zwar pro Posten nicht groß, aber summieren sich. Ist beispielsweise die Bodenklasse höher als angenommen = Mehrkosten. Oder habt ihr ein WC im UG braucht ihr eventuell eine elektrische Rückstauklappe = ca. 3.000 - 4.000 Euro. Gibt euer Bebauungsplan eine Zisterne vor? = mehrere tausend Euro Mehrkosten. Etc.

Die Berechnung von sieht schon ganz gut aus.
Ich würde etwas mehr für das Haus ansetzen inkl. Keller. Außenanlagen sehe ich minimal geringer, wenn man bei der Grundstücksgröße bei den notwendigen Arbeiten bleibt, dafür würde ich aber bei der Küche etwas drauf schlagen. Gerade im Neubau möchte man sich dann doch mal was gönnen. In Summe also ungefähr ausgeglichen.

Wenn ihr realistisch planen wollt:
160m² x 2.300€/m² = 368.000 Euro Haus
60.000 Euro Keller
45.000 Euro Nebenkosten
25.000 Euro Außenanlagen
15.000 Euro Küche
10.000 Euro Carport (kann ich nicht beurteilen, hab ich mal übernommen)

+ ca. 100.000 Euro für das Grundstück inkl. der Nebenkosten

= 623.000 Euro inkl. Grundstück

Lässt sich vielleicht im Verlauf und bei Sparsamkeit noch nach unten optimieren, aber ist auf jeden Fall weit entfernt von den 460.000 Euro.

Aufpreis von "normalem" Haus zu KFW 55 waren bei uns ca. 14.000 Euro. Von der KFW bekommst du aktuell 18.000 Euro Tilgungszuschuss, da lohnt sich allein schon aus dem Grund der Aufpreis. Weitere Vorteile auf Grund Energieeinsparung noch gar nicht berücksichtigt.
ypg12.08.20 21:30
hoatran schrieb:

Bevor wir das Grundstück tatsächlich entscheiden, möchten wir gerne nach eurer Erfahrungen über realistische Baukosten einer Doppelhaushälfte nachfragen.

Alles gleich wie ein Einfamilienhaus. Orientier Dich hier an den Zahlen wie vom Einfamilienhaus.
hoatran schrieb:

Wir haben dazu vor, die Architektursarbeit bei einem Bekannten zu beauftragen. Bei Grundrisserstellung und Hauszeichnung wird nicht mehr als 1.500 € kosten.
Und wer plant die Koordination?

Ich würde für einen Architekten mehr Geld ansetzen. Gute Arbeit hat ihren Preis.
Auch einen GU würde ich nicht aussschliessen. Aber ich würde raten, dass Ihr Euch einig seid : gleicher Architekt/GU, gleicher Koordinator.
hoatran schrieb:

Führt der unterschiedlichen Baubeginn der beiden Parteien zur erheblichen Baukosten?
Nicht der Rede wert, aber sorgenvoller.
kellerplanerkfwnebenkostenaußenanlagenküchebauunternehmenersparnisfinanzierungtilgungszuschuss