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ᐅ Realistisch oder Träumerei? (Immobilienkauf ohne Eigenkapital)


Erstellt am: 19.04.2017 19:50

Superdad 19.04.2017 19:50
Servus Leute, bevor ich den Marathon mit Banken und Beratern anfange, wollte ich doch mal die Meinung der Experten hier hören.

Meine Frau und ich haben vor eine Doppelhaushälfte zu kaufen, im Wert von 345.000€. Mit Steuer, Notar und Makler wäre es eine Gesamtsumme von 395.000€.

Eigenkapital 0€, Kaufnebenkosten können wir nicht bezahlen. Da wir schon immer alles selbst gezahlt haben und nie einen Cent geerbt oder geschenkt bekommen haben von Eltern, war ist bisher nicht möglich so viel zu sparen. Selbst unsere Autos wurden "bar" bezahlt. Haben also keinerlei Kredite oder Finanzierungen am laufen.

Wer sind wir?

Verheiratet, meine Frau ist 36 Jahre alt, Beamtin auf Lebzeit. Ich bin 32 gelernter Bürokaufmann und habe via Abendstudium meinen IHK Fachwirt gemacht. Seit 11 Jahren nun in einer Firma, unbefristeter Vertrag. Unsere Kinder sind 5 und 7 Jahre alt. Dadurch dass wir uns zB den Luxus gegönnt haben, dass meine Frau zB durch die Kids 3 Jahre ohne Bezüge zu Hause war und wir wie gesagt bisher nie finanzielle Unterstützung bekommen haben, belaufen sich unserer Ersparnis auf 10.000€. Dient als Notgroschen. Aktuell haben wir ein netto Gesamteinkommen von 4750,00€. Durch einen Kauf, würde meine Frau ihre Stunden erhöhen und wir könnten bis auf netto 6000,00€ aufsteigen.

Die Immobilie soll natürlich für uns zum Wohnen sein, gerne bis ans Lebensende

Generell die Frage(n), spielen die Banken bei solchen "Werten" und Voraussetzungen mit oder ist es unrealistisch und ich kann mir die Energie sparen?

PS: Geplant war eine monatliche Belastung von ca. 1200,00 - 1300,00€ (Kreditrate pro Monat).

Steffen80 19.04.2017 20:08
kann klappen aber schlechte Idee. Besser -> Eigenkapital ansparen (das sollte bei dem Einkommen recht schnell gehen) und dann Eigentum anschaffen. So macht man das in der Regel >100% (das ist es!) ist einfach nur leichtsinnig und dumm..

aero2016 19.04.2017 20:29
warum leichtsinnig und dumm? Da die Frau Beamtin auf Lebenszeit ist, ist das Risiko doch aller Wahrscheinlichkeit nach überschaubar. Kommt halt darauf an wie hoch ihr Bezüge sind.

Superdad 19.04.2017 20:30
Steffen80 schrieb:
kann klappen aber schlechte Idee. Besser -> Eigenkapital ansparen (das sollte bei dem Einkommen recht schnell gehen) und dann Eigentum anschaffen. So macht man das in der Regel >100% (das ist es!) ist einfach nur leichtsinnig und dumm..

Warum schlechte Idee? Wenn ich beispielsweise 1000,00€ im Monat spare, wie vorgeschlagen, so hätte ich dann nach 5 Jahren die Kaufnebenkosten drin und ein bissel mehr. Wer weiß was in 5 Jahren ist? Außer, dass wir 5 Jahre älter sind. Zinsen, Preise, weiß ja keiner wirklich genau oder?

Ich weiß schon, wir man es in der Regel macht, bekommt man ja überall immer vorgekaut. Nur was soll ich mir vormachen oder mich selbst belügen. Dann sind nun mal die Fakten.

Superdad 19.04.2017 20:31
aero2016 schrieb:
warum leichtsinnig und dumm? Da die Frau Beamtin auf Lebenszeit ist, ist das Risiko doch aller Wahrscheinlichkeit nach überschaubar. Kommt halt darauf an wie hoch ihr Bezüge sind.

Naja ihr Bezüge werden wohl immer höher sein als meine, außer ich arbeite noch wenn ich 150 Jahre alt bin Sie ist Besoldungsgruppe A13, davon kann ich lange träumen Heißt sie wird mit voller Stelle immer diejenige sein, die einiges mehr verdient. Vom aktuellen Standpunkt aus.

Superdad 19.04.2017 20:33
Lese bisher viel kann und könnte, darf ich fragen wieso? Also welche Punkte sind negativ bis auf Eigenkapital = 0€??
Belastung zu hoch? Einkommen zu gering?
eigenkapitalkaufnebenkosteneinkommen