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ᐅ Pufferspeicher bei Wärmepumpe sinnvoll?


Erstellt am: 14.02.24 15:05

Daniel-Sp 14.02.24 23:08
Wozu ein Schichtspeicher?
Warum nicht direkt in die Fußbodenheizung. Zur Warmwassererzeugung schaltet dann ein 3-Wege-Ventil um Richtung Warmwasserspeicher, gerne auch mit Frischwasserstation. Keep it simple!
So ein Schichtspeicher macht häufig Probleme. Die hohen Volumenströme einer Wärmepumpe verwirbeln in der Praxis nur zu häufig die schönen Wärmeschichten im Speicher.
Ich fürchte, da warst Du schlecht beraten.

Daniel-Sp 14.02.24 23:18
Zum TO.
Wie wurde dann die Wärmepumpe betrieben. Waren ERR aktiv? Alle Räume beheizt? Hydraulische Kurzschlüsse? Bevor man jetzt Geld in einen Heizungspuffer investiert, sollte erst eine Ursachenforschung betrieben werden. 8Kw Heizlast scheint mir auch etwas hoch.

Rübe1 15.02.24 08:30
Ich habs mal grob gerechnet: Heizlast bei 170 qm 5 Personen Warmwasser Mainz (-12) 5,1 kW ohne Lüftung, mit Lüftung wirds noch weniger. Du hast vermutlich nen Kombi-Tower, wo alles drin ist, Also Pumpe-Warmwasser-Speicher. Hmh. Wärmepumpe überdimensioniert Warmwasser-Speicher: knapp, um es vorsichtig auszudrücken. Wie kamen die 8 kW zustande? Aus dem Energieeinsparverordnung-Nachweis? Ist das Kind so tief im Brunnen oder kann man es noch retten?

jx7 15.02.24 09:46
Vielen Dank für die Antworten!

Hier weitere Infos:

- Daten
Energiestandard: fast KfW-55
Jahres-Primärenergiebedarf Qp nach Energieeinsparverordnung: 34.5 kWh/(m2a)
spezifische Transmissionswärmeverlust H'T: 0.305 W/(m2 K)
Beheiztes Gebäudevolumen 920 m^3
Wohnfläche: 220 m^2
Beheizte Wohnfläche: 170 m^2
Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist vorhanden.

- Die Einzelraumthermostate sind im kompletten OG und im Gäste-WC voll aufgedreht, damit nicht die Heizung Vollgas gibt, die Ventile aber alles ausbremsen. Im EG sind die Ventile auf 22 ° gestellt, weil es sonst unten zu warm wird und im OG zu kalt.

- 7-8 kW war Aussage eine unbeteiligten Experten aufgrund dem Energieausweis bzw. den Berechnungen dazu.

- Bei Nachbarn mit ähnlichem Haus funktioniert die identische Heizung mit 5x weniger Starts (12.000 Starts vs. 60.000 Starts in 7 Jahren)

Kann der Einbau eines Pufferspeichers die Sache retten? Welcher wäre dann empfehlenswert? Wäre ein Pufferspeicher sowieso empfehlenswert gewesen? Oder ist ein Pufferspeicher bei einer einer modulierenden Wärmepumpe mit Fußbodenheizung gar nicht sinnvoll?

Oder gibt es andere Dinge, die für die zu vielen Starts verantwortlich sein könnten, die man prüfen könnte? Regulationsventile im Verteiler? Überströmventil?

Oder statt 5.000 € Austausch des Kompressors lieber eine neue, besser dimensionierte Wärmepumpe? Was würde das kosten (9.000-13.000 Euro plus Montage)? Mit welcher Lieferzeit müsste man rechnen? (Also wie lange könnten wir nicht duschen?)

jx7 15.02.24 10:55
Die Heizung ist inzwischen defekt. Vermutlich hat der Kompressor aufgrund der viel zu vielen Starts den Geist aufgegeben.

Leider verweigert die installierende Firma Brunnenbau Heth aus Lorsch mit Verweis auf Fachkräftemangel die Reparatur. Zwei andere Ecoforest-Partner in der Umgebung haben auch abgesagt, weil sie einen Austausch vom Kompressor nicht machen können. Letztendlich kommt jetzt am Montag von der Deutschlandvertretung von Ecoforest aus Wangen (400 km Entfernung) jemand, der den Kompressor für ca. 5.000 € austauscht.

Mittlerweile habe ich von einem Wärmepumpenspezialist eine Liste bekommen von möglichen Fehlerquellen. Ich habe der Firma, die am Montag kommt, geschrieben, dass sie diese Punkte bitte prüfen sollen:

- Schmutzfänger Heizkreislauf überprüfen und ggf. reinigen
- Schmutzfänger Solekreislauf überprüfen und ggf. reinigen (Heißgasüberwachung)
- Temperaturfühler (Vorlauftemperatur und Rücklauftemperatur) überprüfen
- Überströmventil prüfen (evtl. zu weit offen?)
- Drehzahlregulierung optimieren, sodass kleinere Drehzahlen angefahren werden, ggf. Drehzahlbegrenzung (Heizbedarf vom Haus ist 7-8 kW, Wärmepumpe moduliert nominell bis 12 kW, in der Praxis noch höher?)
- Hydraulischen Abgleich optimieren (Im OG kommt merklich weniger Wärme an als im EG, wenn alle Einzelraumregler offen sind.)

Falls auf diesem Wege ein Fehler gefunden wird, würden wir uns den Pufferspeicher sparen. Eine korrekt eingestellt, modulierende Sole-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung sollte ja eigentlich auch ohne Pufferspeicher funktionieren, bei zwei Nachbarn mit gleicher Baufirma und identischer Ecoforest-Heizung klappt das ja auch wunderbar. Wenn das Problem weiter bestehen sollte, installieren wir den von Ecoforest zur Problemlösung empfohlenen Pufferspeicher, in der Hoffnung, das dieser dann das Problem löst. Ich würde dann angesichts des aktuell sehr kleinen Warmwasserspeichers (165 Liter für 5 Personen) einen Kombispeicher ("mit Frischwasserstation") nehmen, der eine innenliegende Warmwasserschlange (keine Legionellengefahr!) hat.

Ich berichte am Montag oder Dienstag, wie es gelaufen ist.

WilderSueden 15.02.24 12:41
jx7 schrieb:

Oder statt 5.000 € Austausch des Kompressors lieber eine neue, besser dimensionierte Wärmepumpe?
Wenn ihr euch das leisten könnt, würde ich mir das tatsächlich überlegen. Andernfalls habt ihr in wenigen Jahren das gleiche Problem wieder. Auf der anderen Seite erstaunt mich die Diskrepanz zwischen eurem Haus und den Nachbarn. Wenn das so ähnlich ist, muss es noch einige Möglichkeiten zur Verbesserung geben.
jx7 schrieb:

Im EG sind die Ventile auf 22 ° gestellt, weil es sonst unten zu warm wird und im OG zu kalt.
Dann dreht man noch den Durchfluss im EG runter.
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