ᐅ Planung einer Dachsanierung von 1963
Erstellt am: 24.09.2016 10:23
chef1568 24.09.2016 10:23
Vorschlag Isover, U=0,197

Hallo zusammen,
ich habe vor kurzem ein Haus von 1963 erworben und möchte nun den Dachstuhl dämmen. (aktuell keine Dämmung nur verputzte Bambusmatten)
Als Dachkonstruktion habe ich Dachsparren mit 130x100mm, darauf eine Querlattung und Betonziegel.
Step 1: (aktuell -> Ziel:Energieeinsparverordnung)
- Zwischensparrendämmung
- Untersparrendämmung
- Innenausbau Rigips
Step 2: (in 3Jahren)
- Aufsparrendämmung (alternativ zur Dachschalung)
- Erneuerung der Dachziegel
Aktuelle Einschränkungen:
- aufgrund der Deckenhöhe im 1.OG Wohnbereich ist keine Sparrenaufdopplung möglich (Länge der Dachschräge: 2,20m)
- im Spitzboden wäre eine Sparrenaufdopplung generell möglich (Länge Balken Spitzboden zum First: 3,10m)
- somit Zwischensparrendämmung max. 120mm mit 10mm Hinterlüftung zur Querlattung/Ziegel
Aktuelle Fragen:
- ich habe jetzt als Dämmmaterial ISOVER eingeplant nach Vorschlag der Herstellerseite - gibt es da Alternativen? (besser, günstiger)
- hat jemand Erfahrung mit der var. Dampfsperre "ISOVER Vario KM Duplex UV"? Alternativen? (besser, günstiger)
- kann die Untersparrendämmung auch mit Styropor ausgeführt werden? Grund: günstiger und einfacher zu verlegen
Ich habe schonmal den Aufbau auf u-wert.net wie oben beschrieben geplant - was meint ihr dazu?
Vielen Dank schonmal für euere Mühe,
Feder
Hallo zusammen,
ich habe vor kurzem ein Haus von 1963 erworben und möchte nun den Dachstuhl dämmen. (aktuell keine Dämmung nur verputzte Bambusmatten)
Als Dachkonstruktion habe ich Dachsparren mit 130x100mm, darauf eine Querlattung und Betonziegel.
Step 1: (aktuell -> Ziel:Energieeinsparverordnung)
- Zwischensparrendämmung
- Untersparrendämmung
- Innenausbau Rigips
Step 2: (in 3Jahren)
- Aufsparrendämmung (alternativ zur Dachschalung)
- Erneuerung der Dachziegel
Aktuelle Einschränkungen:
- aufgrund der Deckenhöhe im 1.OG Wohnbereich ist keine Sparrenaufdopplung möglich (Länge der Dachschräge: 2,20m)
- im Spitzboden wäre eine Sparrenaufdopplung generell möglich (Länge Balken Spitzboden zum First: 3,10m)
- somit Zwischensparrendämmung max. 120mm mit 10mm Hinterlüftung zur Querlattung/Ziegel
Aktuelle Fragen:
- ich habe jetzt als Dämmmaterial ISOVER eingeplant nach Vorschlag der Herstellerseite - gibt es da Alternativen? (besser, günstiger)
- hat jemand Erfahrung mit der var. Dampfsperre "ISOVER Vario KM Duplex UV"? Alternativen? (besser, günstiger)
- kann die Untersparrendämmung auch mit Styropor ausgeführt werden? Grund: günstiger und einfacher zu verlegen
Ich habe schonmal den Aufbau auf u-wert.net wie oben beschrieben geplant - was meint ihr dazu?
Vielen Dank schonmal für euere Mühe,
Feder
nelly190 24.09.2016 14:56
Ich würde mal bei den Örtlichen Baustoffhändler anfragen welchen Hersteller die führen. Ich habe gerade das Material von Knauf und URSA günstiger gekauft als Isover. Das hängt aber immer von den Händlern ab.
garfunkel 25.09.2016 22:51
Styropor halte ich nicht für leichter zu Verlegen da der schneideaufand doch recht hoch sein wird.
Dazu hat Styropor auch einen schlechten Schlldämmwert.
Dieses Material scheint mir also doch eher unpassend.
Wenn du später noch eine Aufdachdämmung realisieren willst, warum dann eine Innendämmung?
Dazu hat Styropor auch einen schlechten Schlldämmwert.
Dieses Material scheint mir also doch eher unpassend.
Wenn du später noch eine Aufdachdämmung realisieren willst, warum dann eine Innendämmung?
chef1568 26.09.2016 13:32
Hallo,
vielen Dank schonmal für die Antworten.
Aus Kostensicht erscheint mir derzeit Isover als die günstigste Variante.
Was mir momentan die größten Fragen aufwirft ist der Anschluss an die Dachziegelebene. Ist dort die eingeplante Hinterlüftung von nur 10mm ohne Unterspannaufbau ausreichend oder muss da noch eine Abdichtung gegen äußere Einflüsse angebracht werden?
Eine Aufdachdämmung soll mit der geplanten Erneuerung der Dacheindeckung erst im Step2 stattfinden - dies kann sich noch einige Zeit verzögern. Da ich für die Deckenkonstruktion mit Gipsplatten sowieso eine Querlattung und eine Installationsebene benötige, kann ich diese ja auch gleich entsprechend dämmen.
Gruß
vielen Dank schonmal für die Antworten.
Aus Kostensicht erscheint mir derzeit Isover als die günstigste Variante.
Was mir momentan die größten Fragen aufwirft ist der Anschluss an die Dachziegelebene. Ist dort die eingeplante Hinterlüftung von nur 10mm ohne Unterspannaufbau ausreichend oder muss da noch eine Abdichtung gegen äußere Einflüsse angebracht werden?
Eine Aufdachdämmung soll mit der geplanten Erneuerung der Dacheindeckung erst im Step2 stattfinden - dies kann sich noch einige Zeit verzögern. Da ich für die Deckenkonstruktion mit Gipsplatten sowieso eine Querlattung und eine Installationsebene benötige, kann ich diese ja auch gleich entsprechend dämmen.
Gruß
spassig 01.10.2016 13:40
Ist dir bewusst dass Folien und Klebebänder nicht ewig halten?
Dann geht die Feuchtigkeit in die Wärmedämmung.
Hast Du Infos von Herstellern über die Lebensdauer?
Jochen
Dann geht die Feuchtigkeit in die Wärmedämmung.
Hast Du Infos von Herstellern über die Lebensdauer?
Jochen
garfunkel 01.10.2016 19:05
So Handelsübliche Folien halten sicher ein paar Jahrzehnte. Schwachpunkte sind sicher Klebebänder und Klebemassen.
Allerdings sollte man sich sowieso im klaren sein das so eine Dämmung nach 20-30 Jahren im Grunde nicht mehr modern ist bzw. das nach diesem Zeitraum einfach eine sanierung/erneuerung ansteht kann. Gerade wenn es um das Dach geht.
Das es 100 Jahre hält erwartet sicher kaum einer und selbst wenn es so lange halten würde dann würde man es vermutlich vorher rausholen und durch was neues ersetzen.
Kenne kaum Häuser und Wohnungen bei denen 50 Jahre und mehr nichts gemacht wurde und alle noch zufrieden sind
Allerdings sollte man sich sowieso im klaren sein das so eine Dämmung nach 20-30 Jahren im Grunde nicht mehr modern ist bzw. das nach diesem Zeitraum einfach eine sanierung/erneuerung ansteht kann. Gerade wenn es um das Dach geht.
Das es 100 Jahre hält erwartet sicher kaum einer und selbst wenn es so lange halten würde dann würde man es vermutlich vorher rausholen und durch was neues ersetzen.
Kenne kaum Häuser und Wohnungen bei denen 50 Jahre und mehr nichts gemacht wurde und alle noch zufrieden sind
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