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ᐅ Neuling sucht Rat - wann sollte Planung beginnen?


Erstellt am: 06.01.21 11:14

criberg 06.01.21 12:11
Ysop*** schrieb:

Ich würde jetzt nicht schon mit gimmicks anfangen, die in eurem Budget vermutlich gar nicht drin sind (Klimaanlage)

Bedenke auch, dass ihr auch beim Neubau Kompromisse machen müsst. Aufgrund Grundstück, Bebauungsplan und Budget. Perfekt wird es nie.

Ja meine Frage und wie gesagt auf eine Klimaanlage wollen wir ohnehin verzichten, wenn man ein gutes Raumklima anders hinbekommt. Wenn man sich die letzten Sommer anschaut kann ich gut und gerne auf 30 Grad Nächte verzichten 🙂

hampshire 06.01.21 12:43
nordanney schrieb:

Nichtsdestotrotz macht Euch eine Liste, was Euch wichtig ist und auch warum. Das Warum lädt manchmal zum nachdenken ein. Und priorisiert die Punkte.
Überlegt gleichzeitig eier Lebenskonzept. Nicht worin Ihr leben wollt zählt, sondern wie.
Ysop*** schrieb:

Bedenke auch, dass ihr auch beim Neubau Kompromisse machen müsst.
Kompromisse sind nichts Schlimmes, sie werden auf unterschiedlichsten Niveaus geschlossen und hierzulande bei Bauherren meist auf recht hohen.
Wir neigen dazu die Dinge negativ zu betrachten und formulieren "Verzicht" - z.B. auf eine Klimaanlage. Mit dem Blick auf das, was wir uns als Häuslebauer schaffen wird das Leben viel schöner.
Beispiel aus der uns gekannten und bereits jetzt schon etwas gestrigen Autowelt:
Ich kann einen Reihensechser fahren und mich über den Antriebskomfort freuen. Ich kann denselben Reihensechser fahren und in Gedanken an den Verzicht auf die zweite Zylinderbank das Gefühl nicht loswerden nur mit einem halben Motor unterwegs zu sein. Die Kompromisse beim Downsizing können echt hart sein aber man kann wirklich lernen mit halben Motoren zu fahren ohne unglücklich zu werden.
Wer Ironie im Beispiel entdeckt, darf diese getrost ernst nehmen, wer keine Ironie erkennen kann, der möge bitte das alles nicht ernst nehmen.

nordanney 06.01.21 12:50
criberg schrieb:

Ja meine Frage und wie gesagt auf eine Klimaanlage wollen wir ohnehin verzichten, wenn man ein gutes Raumklima anders hinbekommt. Wenn man sich die letzten Sommer anschaut kann ich gut und gerne auf 30 Grad Nächte verzichten 🙂
Nein, bekommt man nicht anders hin. Eine kühlende Wärmepumpe macht vielleicht 2-3 Grad aus. Dann müssen tagsüber am besten auch alle Rollläden unten bleiben. Wird aber dunkel im Haus 😉
Ansonsten wie fast alle mit den Temperaturen leben. Sind diese erst einmal im Haus, bleiben sie auch dort - dafür sorgt die gute Dämmung.

P.S. Was verstehst Du genau unter Raumklima? Nur Temperaturen?

Mycraft 06.01.21 12:52
criberg schrieb:

Damit können Räume ja wohl auch gekühlt werden im Sommer was ja etwa besser wäre als eine extra Klimaanlage die zusätzlich Strom frisst denke ich mal?
Nur bedingt. Der Boden kann damit gekühlt werden. Im Sommer willst du aber die Luft in den Räumen kühl haben und musst auch entfeuchten, denn das ist was der Mensch als Wärme in den Räumen fühlt.

Will dir den Hype um die Wärmepumpe's nicht vermiesen aber eine Wärmepumpe ist übrigens im Prinzip genau das was du nicht haben willst. Es ist eine Klimaanlage welche umgekehrt geschaltet wird und dir dann die Luft/Wasser im Haus statt zu kühlen erwärmt. Die Funktionsweise und die Hauptbestandteile sind die Gleichen wie die eine "üblichen Klimaanlage" nur die Größenordnung und das Medium auf das eingewirkt/benutzt wird unterscheidet sich etwas.
criberg schrieb:

auf eine Klimaanlage wollen wir ohnehin verzichten, wenn man ein gutes Raumklima anders hinbekommt.
Schwierig bei der heutigen Bauweise. Es ist ja gewollt dass die Wärme drin bleibt und dementsprechend wird auch gebaut. Im Sommer kommt dann plötzlich das Erwachen. Man benötigt zumindest ein durchdachtes Beschattungskonzept.
criberg schrieb:

Wenn man sich die letzten Sommer anschaut kann ich gut und gerne auf 30 Grad Nächte verzichten
Das wird höchstwahrscheinlich auch nicht besser in Zukunft.

hampshire 06.01.21 12:57
Gutes Raumklima im heißen Sommer (bis 120°F trockene Hitze im Schatten) ohne Klimaanlage hatte ich in einem Adobe Brick House in New Mexico. Bis zu 80cm dicke Lehmwände. Im Winter warm, im Sommer kühl. Hier weder landestypisch, noch preiswert oder quadratmeteroptimiert. Alternativ das Schlafzimmer in den Keller bauen oder dort eine Sommerschlafstätte vorsehen.

criberg 06.01.21 13:12
hampshire schrieb:

Überlegt gleichzeitig eier Lebenskonzept. Nicht worin Ihr leben wollt zählt, sondern wie.

Also das wie steht auf jeden Fall im Vordergrund, das einzige was feststeht im "worin" ist "ein Haus". Nicht mehr nicht weniger.
nordanney schrieb:

Nein, bekommt man nicht anders hin. Eine kühlende Wärmepumpe macht vielleicht 2-3 Grad aus. Dann müssen tagsüber am besten auch alle Rollläden unten bleiben. Wird aber dunkel im Haus 😉
Ansonsten wie fast alle mit den Temperaturen leben. Sind diese erst einmal im Haus, bleiben sie auch dort - dafür sorgt die gute Dämmung.

P.S. Was verstehst Du genau unter Raumklima? Nur Temperaturen?

Das alle Fenster dicht und abgedunkelt werden handhaben wir schon seit einiger Zeit, hatten im letzten Jahr auch ein portables Klimagerät angeschafft. Ansonsten Thermorollos an den Fenstern und höchstens Nachts die Fenster auf.
Bezüglich P.S.: Bisher habe ich anscheinend nur Temperaturen in Betracht gezogen wenn du mich das so fragst 😀
Mycraft schrieb:

Nur bedingt. Der Boden kann damit gekühlt werden. Im Sommer willst du aber die Luft in den Räumen kühl haben und musst auch entfeuchten, denn das ist was der Mensch als Wärme in den Räumen fühlt.

Will dir den Hype um die Wärmepumpe's nicht vermiesen aber eine Wärmepumpe ist übrigens im Prinzip genau das was du nicht haben willst. Es ist eine Klimaanlage welche umgekehrt geschaltet wird und dir dann die Luft/Wasser im Haus statt zu kühlen erwärmt. Die Funktionsweise und die Hauptbestandteile sind die Gleichen wie die eine "üblichen Klimaanlage" nur die Größenordnung und das Medium auf das eingewirkt/benutzt wird unterscheidet sich etwas.


Schwierig bei der heutigen Bauweise. Es ist ja gewollt dass die Wärme drin bleibt und dementsprechend wird auch gebaut. Im Sommer kommt dann plötzlich das Erwachen. Man benötigt zumindest ein durchdachtes Beschattungskonzept.


Das wird höchstwahrscheinlich auch nicht besser in Zukunft.

Bezüglich Klimaanlage und Wärmepumpe meinte ich das die Klimaanlage ja "on-top" zur eigentlichen Klimalösung wie eine Wärmepumpe. Bezüglich den Kosten der Anschaffung einer Klimaanlage komplett habe ich mich nicht erkundigt, ob das ins Budget passen würde.
hampshire schrieb:

Gutes Raumklima im heißen Sommer (bis 120°F trockene Hitze im Schatten) ohne Klimaanlage hatte ich in einem Adobe Brick House in New Mexico. Bis zu 80cm dicke Lehmwände. Im Winter warm, im Sommer kühl. Hier weder landestypisch, noch preiswert oder quadratmeteroptimiert. Alternativ das Schlafzimmer in den Keller bauen oder dort eine Sommerschlafstätte vorsehen.

Ursprünglich waren meine Freundin und ich von Erdhügelhäuser begeistert (eigentlich immer noch) aber dort soll es wohl einige unbezwingbare Hürden geben so etwas zu realisieren. Vor allem in Sachen Genehmigungen, geschweige denn von Anforderungen an das Grundstück selbst.

Nochmal zurück zur Eingangsfrage: ich selbst bin 30, werde dieses Jahr 31. Meine Freundin wird dieses Jahr 29. Wunschtechnisch/Gedankenspiel wäre das man in 3 Jahren vielleicht ins Eigenheim zieht, wann wäre es da angebracht sich um die ersten Dinge zu kümmern? Ein Grundstück wäre auch noch nicht vorhanden.
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