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ᐅ Neubau - jetzt oder noch warten? Erfahrungen?


Erstellt am: 24.12.2024 13:17

Tine996 24.12.2024 13:17
Hallo zusammen,
ich habe hier schon ein paar interessante Threads gelesen und wollte nun selbst eine Frage stellen:

Zu mir: Ich bin 28 und verheiratet- noch ohne Kinder, aber der Wunsch ist da. Mein Mann und ich suchen seit ca 2,5 Monaten nach Immobilien, Grundstücken, etc. Wir sind recht offen, ob ETW, Grundstück mit Neubau oder Bestandsimmobilie.
Wir sind beide Wirtschaftsingenieure und verdienen aktuell zusammen 120.000 Eur/a brutto. Aktuelles Eigenkapital ist 120.000 eur. Wir sind "erst" vor 3 bzw 4 Jahren mit unseren Mastern fertig geworden. Aktuell wohnen wir auf 60 qm für 1.000 Eur warm. Geht hier auch fast nicht günstiger, nur mit großen Einbußen der Fahrtstrecke zur Arbeit. Wir können aktuell mit dem Rad fahren.

Aktuell geht es um ein 1200 qm Grundstück mit Neubau. Fertighausanbieter wäre Bien-Zenker. Das Gespräch hat einen soliden Eindruck gemacht im Vergleich zu zwei anderen Herstellern.
Wir haben ein Angebot erhalten, wo nun so gut wie alles enthalten ist:
Haus mit 165 qm, ohne Keller, Doppelgarage, Grundstück und Erschließung für knappe 670.000 Eur. Sowas wie Küche fehlt nat. noch. Gehen wir also von 700.000 aus.

Ich bin mir extremst unsicher, ob wir das angehen sollen. Auch ob die Finanzierung hinhaut. Unsere Hausbank meinte, jaja, geht schon... gleichzeitig hätten sie aber am liebsten einen Bürgen. Meine Schwiegereltern würden uns mit ca 30.000 Euro unterstützen, meine Eltern hingegen gar nicht. Mein Onkel könnte uns mit einem zinsgünstigen Darlehen helfen. Da das alles nun so schnell kam, müssen wir noch weitere Termine zur genauen Finanzierung machen. Unsere Entscheidungszeit liegt bei etwa 4 Wochen.
Ich wollte nun fragen, ob es hier Leute gibt, die eine ähnliche Situation hatten oder einen Einschätzung geben können.
Vielen Dank!

nordanney 24.12.2024 14:02
1. Wird das Grundstück nur mit Haus verkauft?
1b. Falls ja, fällt Grunderwerbsteuer auf beides zusammen an
2. Gibt es das Grundstück überhaupt oder ist es nur ein Beispiel?
3. Warum nicht das Grundstück kaufen. Alles an Einkommen in die Rückzahlung stecken und in wenigen Jahren mit anderen (besseren) Voraussetzungen darauf bauen?
4. Wie kann alles zusammen so günstig sein? Wenn Ihr in ein Region mit hohen Mieten wohnt, sind Grundstücke auch teuer. Bei 400€/qm (würde zu Eurem Mietniveau passen) kostet das Grundstück schon ne halbe Million.
5. Warum habt Ihr nur vier Wochen Entscheidungszeit? Eine Hausplanung für den Neubau in dieser kurzen Zeit ist ein No-Go für mich. Da kannst Du nur verlieren (meistens Geld)

Für MICH wäre der Fall klar. Entweder nur das Grundstück kaufen und schnell zurückzahlen oder nicht das Gesamtpaket nehmen. Alleine der Zeitdruck ist schon eine Katastrophe. Und plötzlich 2,5k jeden Monat für ein noch nicht fertiges Haus (Außenanlagen, Einrichtung, Gartenmöbel und viele Kleinigkeiten) abzudrücken, wo Ihr gerade mit dem Job gestartet seid und auch noch Kinder wollt, muss man schon extrem wollen. Und auch zu extremen Eingeständnissen bereit sein, wenn es finanziell mal enger wird.

Tine996 24.12.2024 14:12
Hallo Nordanney,

danke für deine Einschätzung!
Das Grundstück ist gekoppelt an den Fertighaushersteller. Die Eigentümer und Bien-Zenker haben scheinbar vereinbart, dass nur über den Hersteller der Grund vertrieben wird. So wurde uns gesagt.
Grunderwerbsteuer sollte damit nur auf den Grund anfallen, das Haus steht ja noch nicht drauf (war auch die Aussage der Beraterin).
Wir wohnen und arbeiten aktuell im Speckgürtel einer größeren Stadt, deswegen die Miete.
Der Grund ist davon ca 15 min entfernt, die Eigentümer müssen nun verkaufen (ich weiss aber nicht warum), deswegen ist der qm-preis tatsächlich recht günstig.
Der Zeitdruck kommt zustande, weil hier alles an Immobilien innerhalb kürzester Zeit verkauft ist.

11ant 24.12.2024 14:21
Der beste Zeitpunkt ist schon deswegen jetzt, weil Zeitpunkte in der Vergangenheit nicht mehr erreichbar sind. Wer auf Besserungen der Lage wartet (egal ob Konjunktur, Finanzmarkt, politische Stabilität), der wird mehr und sicherer Zeit verlieren als er Geld gewinnen kann.

Noch keine Kinder = noch keine Elternzeit bedeutet: ungeschmälerte Einkommen - für Finanzierungen gut aber evtl. für manche Förderung schlecht. Ich würde die Immobilienleiter nicht mit dem Traumhaus starten, erst recht nicht mit einem erst mal halb leerstehenden, das klingt nach Doppelfehler.
Tine996 schrieb:

Aktuell geht es um ein 1200 qm Grundstück mit Neubau. Fertighausanbieter wäre . Das Gespräch hat einen soliden Eindruck gemacht im Vergleich zu zwei anderen Herstellern.
Wir haben ein Angebot erhalten, wo nun so gut wie alles enthalten ist:
Haus mit 165 qm, ohne Keller, Doppelgarage, Grundstück und Erschließung für knappe 670.000 Eur. Sowas wie Küche fehlt nat. noch. Gehen wir also von 700.000 aus.
Gibt es das Grundstück wirklich, und ist es im Besitz des Anbieters ? - siehe dazu hier mit den Stichworten "Leerverkauf" und "Grundstücksservice"; die Steuerfalle Kopplungsgeschäft hat mein Vorredner ja bereits erwähnt.

Außerdem: warum "Hersteller"? - ein "Fertig"haus ist nicht schneller fertig oder was es auch sonst noch alles an Mythen gibt.

Steigt mit einem kleinen Reihenhaus / Doppelhaushälfte ein, die gibt es auch mit 120 qm, und wechselt, wenn es mit den Nachwüchsen zu eng wird.
Tine996 schrieb:

Das Grundstück ist gekoppelt an den Fertighaushersteller. Die Eigentümer und Bien-Zenker haben scheinbar vereinbart, dass nur über den Hersteller der Grund vertrieben wird. So wurde uns gesagt.
Grunderwerbsteuer sollte damit nur auf den Grund anfallen, das Haus steht ja noch nicht drauf (war auch die Aussage der Beraterin).
Unseriöses Geschwätz aka dreiste Lüge, die Rechtsauffassung des Fiskus wird hier obsiegen.
Tine996 schrieb:

Der Grund ist davon ca 15 min entfernt, die Eigentümer müssen nun verkaufen (ich weiss aber nicht warum), deswegen ist der qm-preis tatsächlich recht günstig.
So nah dran sollte man wissen können, wie die Hintergründe sind.
Tine996 schrieb:

Der Zeitdruck kommt zustande,
Zeitdruck existiert nur im Marketing, das ist eine verkäufergemachte Illusion.
Tine996 schrieb:

weil hier alles an Immobilien innerhalb kürzester Zeit verkauft ist.
Dagegen gibt es ein einfaches Mittel: nicht passiv kaufen, und auch nicht am sondern neben dem Markt. Siehe "11ant Barthel".

nordanney 24.12.2024 14:21
Tine996 schrieb:

Das Grundstück ist gekoppelt an den Fertighaushersteller. Die Eigentümer und Bien-Zenker haben scheinbar vereinbart, dass nur über den Hersteller der Grund vertrieben wird. So wurde uns gesagt.
Grunderwerbsteuer sollte damit nur auf den Grund anfallen, das Haus steht ja noch nicht drauf (war auch die Aussage der Beraterin).
Und diese Lüge ist der nächste Grund, warum Ihr nicht bauen solltet. Ganz schön dreist. Und für Euch teuer.
Also: Wenn der Kauf des Grundstücks an den Bau mit genau einem Anbieter "gekoppelt" ist, handelt es sich - na, was wohl? - um ein Kopplungsgeschäft. Rechtlich wird dann von einem einheitlichen Vertragswerk gesprochen. Ist seit 1999 im Gesetz so verankert, dass dann auf beides Grunderwerbsteuer anfällt.
Das Finanzamt wird Dir dazu auch einen Fragebogen schicken... und natürlich auch die Rechnung.
Kleine Lektüre. Kannst auch selber noch googeln.

Tine996 24.12.2024 14:49
Oh, das ist tatsächlich eine krasse Information! So wurde das nicht beschrieben. Danke dafür schon mal!

Das Grundstück gibt es tatsächlich, wir waren auch vor Ort, aber der Eigentümer und die Beraterin kennen sich persönlich.
Ich nehme an, deswegen dieser Zusammenhang mit Beigeschmack.
Angeblich wohnen die Eigentümer recht weit weg. Sie haben das Grundstück als Pferdekoppel verpachtet, müssen es aber nun verkaufen. Der Gesamtgrund ist bei 4.500 qm und damit in 3 Parteien unterteilt. 2 davon sind schon reserviert.

11ant: was meinst du mit neben dem Markt?

Das Problemchen: Wir haben uns nach Doppelhaushälfte umgeschaut und finden entweder sehr altes 1950-80 oder neueres 1990-2000 für mindestens 450.000 eher 500.000. Eine neuere Doppelhaushälfte mit 112 qm, Heizung 20 Jahre für 490.000 Eur. Mein Schwager hat in unserem Wohnort 700.000 Euro für eine Doppelhaushälfte mit 140 qm gezahlt - auch hier 30 Jahre alte Gasheizung.
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