ᐅ Mehrtägiger Stromausfall wie aktuell in Berlin: Gefahr für Heizung und Wasserleitungen?
Erstellt am: 06.01.26 10:01
Pianist07.01.26 08:35
Aber wo schließt Du den Generator an? Also wie kommt der Strom ins Haus, ohne dass man eine Tür oder ein Fenster einen Spalt offenlassen muss? Eigentlich wäre das total simpel: Ich habe eine Podest mit zwei Außentreppen vor der Haustür. Unterhalb könnte man eine männliche CEE32 setzen, drinnen eine weibliche. Schon hat man einen Einspeisepunkt. Drinnen dann einen Baustromverteiler, und die Heizung kann man ganz einfach versorgen, in dem man den Notschalter öffnet und dort die Zuleitung mit dem Abgang zur Heizung verbindet. Weitere Verbraucher dann ganz nach Belieben.
Außen ein Dieselgenerator, am besten mit HVO 100.
Außen ein Dieselgenerator, am besten mit HVO 100.
wiltshire07.01.26 09:59
Pianist schrieb:
Also gehen wir mal von minus zehn Grad und einer Woche ohne Strom aus. Gibt es da irgendwelche Erfahrungswerte aus früheren Ereignissen?Frisch in unserem Trinkwasserversorgungsgebiet: Bewohner nicht zu Hause, Heizung aus, Trinkwasserleitung im Keller platzt vor dem Zähler, Keller läuft voll. Ungünstig war die Lage weit unter dem Hochbehälter der Versorgung. Innerhalb weniger Stunden war das Wasser von dort im Keller des Hauses gelangt. Etwa zeitgleich ging ein Anruf aus den oberen Lagen im Dorf ein, dass der Wasserdruck abnähme und ein weiterer Anruf von den Nachbarn, dass aus dem Keller des Hauses Wasser in den Hof fließe. Da es nach Öl roch und schlieren zu sehen waren, war auch die Feuerwehr im Einsatz.Pianist schrieb:
Also meiner Meinung nach gäbe es nur zwei Varianten: entweder eine formvollendete Ersatzstromversorgung, um Normalbetrieb aufrecht zu erhalten, oder man verlässt das Haus und möchte lediglich Frostschäden verhindern.Wir haben eine andere Lösung: Fürs Heizen brauchen wir keinen Strom.Oberhäslich07.01.26 10:00
Unsere Garage mit Bungalow ist ungedämmt und ohne Heizung. Zudem alte Holzfenster und Tür/Tor wo es ordentlich reinzieht. In der Wand auch 2 Belüftungslöcher. Und selbst hier waren bei Minusgraden außen im Inneren immer Temperaturen von min. 0 Grad. Von daher denke ich, dass die Erdwärme mal locker reicht um ein Haus für 1-2 Wochen ohne Schäden über 3-8 Grad zu halten.
Zudem einfach tgl. Wasser durch die Leitungen laufen lassen, sollte auch vor dem Einfrieren helfen.
Zudem einfach tgl. Wasser durch die Leitungen laufen lassen, sollte auch vor dem Einfrieren helfen.
Oberhäslich07.01.26 10:07
Grundsätzlich ist die Gefahr von Stromausfall in Deutschland praktisch nicht vorhanden. Sich davor schützen zu wollen passt dann wohl wieder zur deutschen Absicherungsmentalität (German Angst). Ansonsten kann man dem sicher mit leichten Mitteln entgegen wirken wie Leitungen leeren oder spülen, Wärmequellen ohne Strom im Haus aufstellen (heißes Wasser, kleiner Generator)
Pianist07.01.26 10:39
Oberhäslich schrieb:
Grundsätzlich ist die Gefahr von Stromausfall in Deutschland praktisch nicht vorhanden.Technisch gesehen ist das so. Aber meine politische Bewertung fällt anders aus. Terroristen sind extrem gut informiert und wissen, wie sie mit wenig Aufwand maximalen Schaden anrichten können. Und dieses Problem wird eher noch zunehmen.
nordanney07.01.26 10:40
Pianist schrieb:
Aber meine politische Bewertung fällt anders aus.Jep. Das sagen die Prepper auch immer.Ähnliche Themen