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ᐅ Lüftungsanlage im Neubau ja oder nein?


Erstellt am: 11.05.2010 18:08

PenK 18.05.2010 17:22
Gartenbau schrieb:
... die Diffusion zumal durch dicke Wände ist ein langsamer Prozess, der meiner bescheidenen Meinung nach nicht geeignet ist, um laufend große Feuchtigkeitsmengen zu entsorgen...

Genau das ist die Frage. Das müsste sicherlich auszurechnen sein. Bei diffusionsoffener Bauweise und regelmäßigem Lüften kann ich mir das gut vorstellen, dass es ohne Kontrollierte-Wohnraumlüftung funktioniert. Bei diffusionsgeschlossener Bauweise wie schon beschrieben, würde ich dieses Risiko nicht eingehen.

€uro 18.05.2010 17:42
PenK schrieb:
Was hast Du für ein Problem mit Antworten von anderen Forenteilnehmern?
Keines, sofern ich annähernd gleicher Meinung bin. Andernfalls äußere ich mich, da es ja ein Diskussionsforum ist.

v.g.
NB: Netiquette ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit!

No Fear 08.08.2010 19:01
Hallo,
welch emotionaler Thread.

Ich fasse (für mich) einmal zusammen.
Für ein "normales" KFW70 Haus ist eine solche Anlage nicht nötig.
- Sie biete aber ein ungemeines Komfortplus, insbesondere inkl. Wärmerückgewinnung.

Nehmt es mir nicht übel, aber bei dieser - für meine Verhältnisse - dürftigen Begründung für eine solche Investition, gebe auch ich das Geld bei einem Neubau lieber für etwas anderes aus.
Nennt es altmodisch, aber dann lüfte ich lieber weiterhin (wie bisher mein ganze Leben), lausche - bei offenem Fenster - den Außengeräuschen und habe nicht das Gefühl in völliger Isolation zu leben.

KPS 08.08.2010 21:27
Sorry, dass ich mich einmische,

... aber spätestens nach der Aussage ...
Gartenbau schrieb:


In jedem Fall bringt eine solche Anlage erst einmal ein Investitionsvolumen von rund 10.000 € mit sich und das ist finanziell schlicht nicht drin ...

geht es dann wohl letztlich lediglich darum, sich selbst die offensichtlich erkannten möglichen Probleme schön reden zu lassen ... .

Meine persönliche Meinung:

Wer sich in der heutigen Zeit keine Kontrollierte-Wohnraumlüftung in Höhe von 9000 € Leisten kann, sollte lieber weiter zur Miete wohnen.

(Es gibt wahrlich mehr als genug Zwangsversteigerungen ... !)


Wer glaubt, dass sein bisheriges Lüftungsverhalten für das angeführte Objekt ausreicht, sollte sich lieber vorher umfassend beraten lassen.

Wer mit einem Bauträger baut, sollte wissen, worauf er sich einlässt.

Was in der bisherigen Diskussion etwas zu kurz kam, ist die Luftdichtheitsproblematik der Wärmetauschenden Gebäudehülle.

Wer glaubt, dass er ein hinreichend luftdichtes Haus erwirbt, nur weil vielleicht eine Luftwechselrate dokumentiert wird, die den Energieeinsparverordnung-Grenzwert (bei "Fensterlüftung also 3 komplette, überwiegend ungewollte Luftwechsel je Stunde) unterschreitet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass hier von dauerhafter Luftdichtheit (im Prinzip ein Hausleben lang) auszugehen ist ...
Ein Wohngebäude nur für den Blower-Door-Test (bzw. die Übergabe / Übernahme) "fit" zu machen, schafft im Prinzip jeder Maler!

Wer glaubt, dass sich der Praxis die gem. DIN 4108-7 geforderte detaillierte Planung der Luftdichtheitsschicht, eine analoge fachgerechte Montage unter Einhaltung aller zwingend erforderlichen Rahmenbedingungen und deren Kontrolle (inklusive deren Dokumentation) stattfindet, sollte weiter träumen ... oder dem Bauträger die richtigen Fragen stellen!

Auch der Bauträger rechnet.

Warum sollte er eine Lüftungsanlage empfehlen?
Der für Ihn daraus resultierende Gewinn steht gewiss in keinem Verhältnis zu dem Aufwand, den er betreiben muss, um die dann einzuhaltenden 1,5 Luftwechsel je Stunde (vielleicht auch noch durch einen tatsächlich unabhängigen Prüfer nachzuweisendes Messergebnis) zu erreichen.

Seine Haftungsproblematik an dieser Stelle wird er gern verdrängen, denn der Weg über ein Gericht dauert ... und kümmert ihn letztlich kaum.

(Übrigens steht auf meinen Prüfzertifikaten ganz unabhängig von den gemessenen Werten prinzipiell: ..." Das Messergebnis schließt verdeckte Mängel nicht aus." ... Warum wohl?)

Aus derartigen Mängeln resultierende €-Auswirkungen zu ermitteln, dürfte weitaus schwieriger sein, als die bereits angesprochenen Wirtschaftlichkeitsvergleiche ... es sei denn, man setzt gleich die Abrisskosten an.

ralph12345 09.08.2010 10:59
Ich kann in dem langen Beitrag nun alles mögliche rauslesen, vor allem eine Menge Polemik. Aber nicht Ihre Meinung, warum nun die Lüftungsanlage unumgänglich wäre. Schade drum...

KPS 09.08.2010 14:36
Gartenbau schrieb:

Aber nicht Ihre Meinung, warum nun die Lüftungsanlage unumgänglich wäre. Schade drum...

Sie ist -streng genommen- nicht unumgänglich, da keine gesetzliche Pflicht besteht, sie einzubauen. Wenn Ihnen das reicht, ist doch Ihre "Ersparnis" in Höhe von 9000 € okay, oder ?

Na da freut sich doch auch Ihr Bauträger!

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