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ᐅ Leerrohre für SAT und TK, Pflicht oder doch nicht bei Neubau?


Erstellt am: 29.06.22 17:46

darksun29.06.22 17:46
Hallo,
bin unsicher, ob es nun Pflicht ist vom Bauträger (Fertighaus), SAT und TK Kabel (zukunftssicher) in Leerrohren zu verlegen oder nicht.
Oder gilt dies nur vom Übergabepunkt bis zum ersten hauseigenen "Hauptverteiler" (DSL-Modem, SAT-Multischalter, ...) und nicht bis zu den einzelnen Dosen?

DIN 18015 hab ich gefunden, aber wie ist diese zu deuten?
clausen7701.07.22 00:02
Ich verstehe deine Frage nicht? Der Bauträger macht das, was in der Bauleistungsbeschreibung steht. Was steht bei dir drin? Bei uns zum Beispiel waren TV Anschlüsse in allen Räumen inklusive. Habe die aber rausnehmen lassen, weil ich alles über IPTV abdecken will. Bekomme dann ein paar Euro Gutschrift…
darksun01.07.22 09:57
clausen77 schrieb:
Der Bauträger macht das, was in der Bauleistungsbeschreibung steht.
Das muss er machen.
Es geht darum, das er bestimmte Dinge auch machen muss, wenn diese nicht in der Baubeschreibung stehen oder stehen würden.

Ich sag mal übertrieben / Bsp:
Auch wenn in der Bauleistungsbeschreibung nichts von Schutzleiter zu Steckdosen oder Fehlerstrom-Schutzschalter steht,
MÜSSEN die Steckdosen mit Schutzleiter angeschlossen werden und Fi Schutzschalter verbaut werden.

Meine Frage:
Wie schaut es mit Leerrohren für SAT und TK Kabel aus?
Ist dies nicht verpflichtend bei Neubauten? Gibt es da evtl. eine DINN, welche das vorschreibt?
WilderSueden01.07.22 10:50
Warum sollte das verpflichtend sein? Das ist nicht sicherheitsrelevant sondern Luxus
Scout**01.07.22 12:05
Wegen DIN 18105- zu der Beziehung zwischen Technik in Normen und dem Recht hat der BGH in einem Urteil vom 14.05.1998 – VII ZR 184/ 97 entschieden nach Sinn und Inhalt in diesem Falle der DIN 820: Die DIN-Normen sind keine Rechtsnormen, sondern private technische Regelungen mit Empfehlungscharakter. Sie können die anerkannten Regeln der Technik wiedergeben oder hinter diesen zurückbleiben.


Bei sicherheitstechnischen Festlegungen in DI-Normen besteht eine tatsächliche Vermutung dafür, dass sie fachgerecht, d.h., dass sie „anerkannte Regeln der Technik“ sind. Wäre also jetzt die Frage ob ein Leerrohr sicherheitstechnisch notwendig ist weil anderweitig eine Gefahr davon ausgeht. Dies würde ich(!) bei Telekommunikationsleitungen im Gegensatz zu in den DIN geforderten Elementen wie Überspannungsschutz oder FI eindeutig verneinen. Damit ist es keine Pflicht für den Elektriker diese zu verwenden- sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart worden ist.

Also rede mit dem Elektriker und mustere entsprechend auf. Beachte aber bitte, dass du keine zu engen Radien und zu viele Abbiegungen gebrauchen kannst sonst wirst du im Nachhinein eh nichts mehr austauschen können (etwa bei CAT-7 minimaler Biegeradius um die 50 mm). Ab drei Ecken wäre so eine zusätzliche Leerdose in der Mitte ebenfalls recht sinnvoll. Im Durchmesser bitte ab DN 25, idealerweise sogar DN 32 nehmen. Sprich, ein Leerrohr DN 20, verlegt im rechten Winkel über 4 Ecken mag auch ein Leerrohr sein, dient zwar als ein Schutzrohr- aber der Austauschbarkeit nur rein formal.
ypg01.07.22 12:12
darksun schrieb:

Wie schaut es mit Leerrohren für SAT und TK Kabel aus?
Ist dies nicht verpflichtend bei Neubauten?
Nein, Leerrohre sind nicht verpflichtend, weil sie nur zur einfacheren Aufrüstung dienen. TK für Telekommunikation? Wofür soll man da aufrüsten? Ein Abschluss und gute Endplanung reicht. Auch SAT gleich mitplanen.
Hat man bei einem Fertighaus nicht eine/n Installationsebene/-schacht?
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