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ᐅ Kostenschätzung für Hausbau


Erstellt am: 07.01.2015 07:47

Marple 07.01.2015 07:47
Hallo,

wir tragen uns mit dem Gedanken, ein Haus zu bauen und seit einer Weile lese ich in diesem Forum quer, um herauszufinden, ob unser Budget dafür ausreicht. Könnt ihr mit konkret einen Tipp geben? Bei der Bank waren wir schon und nach Offenlegung unserer gesamten Einnahmen wurde uns versichert, dass ein Bauvorhaben in Höhe von ca. 380.000 EUR finanzierbar wäre.

Nun ist guter Rat teuer, ob wir für diesen Preis auch ein Haus bekommen, mit dem wir glücklich werden. Wir wohnen nämlich im Rhein-Neckar-Kreis und hier ist es, nun ja, recht teuer. :-) Ich fasse kurz unsere Wünsche zusammen:
  • Einfamilienhaus oder Doppelhaushälfte ca. 140 qm mit 5-6 Zimmern
  • Keller optional, wäre natürlich chic, alternativ Garage mit Spitzdach
  • kleines Grundstück ist völlig in Ordnung, Außenanlage gestalten wir selbst
  • Ausstattung soll normal sein, nur ein Kamin ist gewünscht
Eigenleistung würden wir bei den Malerarbeiten und Bodenbelägen erbringen können, aber nicht komplett (da uns kleine Kinder gerade sehr in Anspruch nehmen).

Was meint ihr, ist das ein Bauprojekt in dem Rahmen möglich?

Danke für eure Ratschläge!

Viele Grüße
Marple & Familie

Masipulami 07.01.2015 08:09
Wie teuer würde denn das Grundstück in etwas kommen?

Koempy 07.01.2015 08:33
F
Marple schrieb:
Hallo,

... dass ein Bauvorhaben in Höhe von ca. 380.000 EUR finanzierbar wäre.e

Wer hat das gesagt? Eure Hausbank? Ist das das absolute Maximum? Um das zu beurteilen bräuchte man mehr Daten, wie Einkommen und Ausgaben usw. Ansonsten ist das nur Raten.
Es sind auch zu viele unbekannte drin, um abzuschätzen, ob das passt.
Wo genau wollt ihr bauen. Und wie teuer sind die?

Marple 07.01.2015 09:04
Das Grundstück soll die variable Größe sein, sprich was bei der Hauskalkulation übrig bleibt, fließt ins Grundstück. Die günstigsten Grundstücke sind hier zwischen 65T und 100T zu bekommen.

Ach ja, beim Haus kommt dazu, dass wir sehr "konventionell" bauen möchten. Ohne Styropor. Lieber mit mineralischem Putz.

Hier im Forum habe ich zum Teil sehr konkrete Beispiele für BaWü gesehen, wo eine Doppelhaushälfte nicht unter 430T kalkuliert wurde. Das ist ja extrem deprimierend. 🙁

"Lockangebote" im Internet suggerieren immer gute Preise, das ist klar. Aber ist mit 380.000 EUR wirklich nichts zu machen?

Also vom Rahmen her kann ich sagen, dass wir uns 380.000 EUR gut Leisten könnten. Das haben wir mehrfach durchkalkuliert. Etwas mehr wäre möglich, aber wir wollen nicht an unser absolutes Limit, Urlaub und ein guter Lebensstandard sollen trotz Haus noch drin sein. Mit dem 380.000 EUR sind wir auch nicht "pleite", sondern haben noch ein gutes kleines Polster für den absoluten Notfall.

Die Frage ist nur, ob wir für 380.000 EUR ein Haus entsprechend unserer Vorstellungen bekommen. Mir scheint nein? :-)

Seht ihr da wirklich keine Chance? Evtl. ein Reihenhaus?

DANKE und viele Grüße!

Masipulami 07.01.2015 09:13
Nur mal ganz grob überschlagen:

380.000 € - 100.000 € (Grundstück) - 40.000 € (Baunebenkosten) = 240.000 €

240.000 € / 1.500 € (mal als angesetzter Richtwert für Kosten pro qm) = 160 qm Wohnfläche

Das dürfte also schon passen. Aber die Rechnung soll jetzt wirklich nur mal als ganz grober Anhaltpunkt dienen.

Marple 07.01.2015 09:30
Danke Masipulami! 1.500 € für den qm, gilt das für Doppelhaushälfte, RH oder Einfamilienhaus? Hintergrund ist, dass ich mich demnächst an verschiedene Bauträger wenden möchte. Allerdings wollte ich vorher ein Gefühl bekommen, ob unser Budget überhaupt realistisch ist. Bevor ich anfange und ein müdes Lächeln ernte.
grundstückdoppelhaushälfteeinfamilienhaus