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ᐅ Kosten für Bauzeichnungen?


Erstellt am: 19.01.14 13:15

Irgendwoabaier 19.01.14 22:17
Also KfW 153 fordert bei KfW55-Zertifizierung energetische Fachplanung + Baubegleitung durch einen Sachverständigen - Details hierzu siehe KfW-Merkblatt (auf den Seiten der KfW). Wirtschaftlich unabhängig vom Bauvorhaben zu beauftragen! D.h. die Kosten sollte man berücksichtigen.
Wenn Du einen neuen Bauantrag benötigst - benötigst Du ja auch die Erstellung der ganzen Unterlagen neu. Aufwand? Und der Bauantrag braucht auch noch etwas an Zeit und Geld...

Bauexperte 20.01.14 11:01
Hallo Roger,
Shadowblues schrieb:

Hm ..
So erging es mir gerade auch, als ich Deine Antwort gelesen habe.
Shadowblues schrieb:

Jetzt sind wir so weit und ich habe folgende Aussage des Statiker, der macht auch die Wärmeberechnung:
Wir liegen mit der aktuellen Planung irgendwo in der Mitte zwischen KfW 55 und KfW 70. Zum erreichen von KfW 55 muss ich 3 Maßnahmen machen:

1. Bodenplatte mit 5cm mehr dämmen
2. Dachdämmung über den Sparren von 6 auf 12cm erhöhen
3. Fenster von 0.9 auf 0.7 verbessern
Unterhalb der Bodenplatte dämmen? Du willst sagen, daß die Dämmung zwischen den Sparren bisher "nur" 60 mm beträgt?
Shadowblues schrieb:

KfW 55 bedeutet einen Zuschuss von 5000 Euro.
Jetzt habe ich aus den Ausschreibungsunterlagen entnommen, dass mich 5cm unter der Bodenplatte ca. 1000 Euro kosten.
Die Wände von 36cm auf 42cm kosten mich ca. 5000 Euro laut Bauunternehmen.
Die 6cm Dicke der Deckendämmung ist noch unbekannt, wird aber auch nicht die Welt kosten, oder?

Jetzt habe ich also Mehrkosten von ca. 7500 Euro um KfW 55 zu erreichen, 5000 gibts von der Bank zurück. Und die 2500 Euro finde ich - jetzt mal ohne Berechnung gesprochen - ok. Gibt ja auch noch n bissel mehr Schallschutz usw.
Nicht ganz richtig. Du mußt - unabhängig davon, daß die Kosten der Aufdopplung der Dämmung hinzukommen - die Kosten eines Nachtrages seitens Deines Architekten zum Bauantrag berücksichtigen, ebenso wie die Kosten eines externen Sachverständigen, welcher bei KfW 55 zwingend erforderlich ist, sonst gibt es den Zuschuss nicht. Der Statiker, welcher neu rechnen muß, kommt noch on top.
Shadowblues schrieb:

Leider will nun der Statiker noch mal 1000 Euro um den Plan neu zu ändern .. mir erscheint das einfach n bissel viel, darum frage ich hier nach. Ich schätze er versucht da meine Situation auszunutzen, dass ich ja nur ihn dazu nehmen kann. Allein dieses würde mich aktuell hindern das durchzuführen .. auch so ne Bauchsache ..
Das ist - sorry - die typische Aussage eines Laien. Der Statiker muß Dein Bauvorhaben, willst Du auf KfW 55 umstellen, komplett neu rechnen. Dafür sind die Tausend Euronen ein Schnäppchen

Grüße, Bauexperte

Shadowblues 20.01.14 11:24
Hallo, also noch mal zur Klarstellung: Dachstock sind 18 oder 20 cm Zwischensparrendämmung und laut Plan meines Architekten dann noch mal eine durchgehende Schicht von 6cm ÜBER den Sparren. Ich habe das letztlich auch mal auf ner Messe gesehen, ihr wisst sicherlich was ich meine. Der Statiker / Wärmeberater möchte diese Schicht dann auf 12cm erhöhen. Mein Architekt hat mir auch ohne Absprache eine Schwedenplatte aufgedrückt. Diese hat laut Ausschreibung 20cm Dämmung drin, laut Statiker hat er die Vorgabe 15cm bekommen. Wieder eine der vielen Ungereimtheiten, welche ich nicht verstehe ... aber da meinte der Statiker / Wärmeberater, dass hier 20cm notwendig sind. Mein Architekt macht den Nachtrag kostenlos .. er sieht das glaube ich n bissel als Wiedergutmachung. Ärgerlich ist es trotzdem .. . Den energetischen Sachverständigen und die Baubegleitung habe ich zumindest teilweise schon, jedoch muss ich mir den Auftrag noch mal genau durchlesen. In meinen Augen ist das beauftragt .. Der Statiker sagte mir auf Nachfrage jedoch, dass die Statik nicht neu gerechnet werden muss sondern nur die Zeichnungen neu zu machen sind. Ich war auch so unterwegs, dass die Statik neu gerechnet werden müsste, da das Haus ja dann n bissel schwerer wird. Er sagte aber, dass das so wenig ist, das man darauf verzichten kann. Aber noch mal die Frage: Abänderung der Pläne im CAD Programm, wie gross ist der Aufwand ungefähr? Will der meine Situation ausnutzen oder ist das realistisch? Gruß Roger

€uro 22.01.14 08:00
Hallo,
Shadowblues schrieb:
..... Mein Architekt hat mir auch ohne Absprache eine Schwedenplatte aufgedrückt.....

Wurde hier eine detaillierte Berechnung der Wärmebrücken vorgenommen oder mit dem pauschalen Zuschlag 0,05 W/mK gerechnet?
Bei Letzterem würde mich der Gleichwertigkeitsnachweis interessieren.
Die KfW Effizienzstufen sind durch zwei Werte charakterisiert, welche einzuhalten sind. Ht´für die Qualität der Gebäudehülle und qp´´ für die Primärenergie.
Krankt es bei Ht´Wert, verbessert man zuerst an AW, Dach, Fenster. Bodenplatten sind i.d.R. nur mit wenigen % an der Gesamtbilanz beteiligt. Hier lohnt übermäßiges Dämmen oft nicht!

v.g.

NB: Ich bin überhaupt kein Freund von Schwedenplatten bzw BKA!

E.Curb 22.01.14 13:24
Shadowblues schrieb:
Das können doch nicht mehr als 2-3 Stunden Arbeit am Rechner sein, oder

Hm, über solche Aussagen muss ich immer wieder schmunzeln. Bei Kopfarbeit wird bei den Kunden immer nur die aufgewendete Zeit gesehen. Die Verantwortung, die dahinter steht, sieht kaum jemand....

Gruß

E.Curb 22.01.14 13:28
Shadowblues schrieb:

1. Bodenplatte mit 5cm mehr dämmen
2. Dachdämmung über den Sparren von 6 auf 12cm erhöhen
3. Fenster von 0.9 auf 0.7 verbessern

Ich wage zu bezweifeln, dass man mit diesen Maßnahmen von KfW 62,5 auf KfW 55 kommt......is nur ein reines Bauchgefühl. Und ich hab viel davon
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