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ᐅ Konvektoren oder Fußbodenheizung ?


Erstellt am: 04.01.2012 13:25

peaches 04.01.2012 13:25
Hallo liebe Forenmitglieder,

ich plane die Errichtung eines 1 geschossigen Kfw 70 Hauses,
mit 110 m² Grundfläche. Die Hausbaufirma hat mir eine Gasbrennwertheizung mit warmwassersolaranlage, 300 l Speicher und 4,6 m² Kollektoren angeboten. Hinzu kommt eine zentrale kontrollierte Wohnungslüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Dazu ist die Empfehlung (der Hausbaufirma) eine Fußbodenheizung,
ich habe mir parallel aber auch Konvektoren anbieten lassen.
Grund dafür sind zum einen mein Unglaube, dass Fußbodenheizung inzwischen fehlerfrei
funktionieren (man ließt ja soviel... 🙁), und zum anderen die besondere Situation des Wohnzimmers, ob da eine Fußbodenheizung Sinn macht:

Das Wohn-/Esszimmer hat 38,4 m² mit angrenzender offener Küche von 10,7 m², und eine große Fensterfront (3-fach verglast) nach Südwesten (Glashauseffekt). s. auch Grundriss. Des Weiteren ist die Decke (zumindest im Wohn/Esszimmer/Küche) raumhoch, also bis zum Dachfirst.

Des Weiteren möchte ich einen kleinen, einfachen Holzbrennofen
installieren, der aber eher der Romantik geschuldet ist.

Wenn die Fußbodenheizung richtig funktioniert, und ich zusätzlich den Ofen
an mache, wird es doch vermutlich zu warm. Und da die Heizung träge reagiert, fährt sie vermutlich erst dann runter, wenn der Ofen bereits wieder aus ist. Durch den hohen Glasanteil, und dem damit verbundenen Glashauseffekt, kommt die Fußbodenheizung vermutlich auch durcheinander (?), mal scheint die Sonne einen Tag, dann wieder nicht, wie soll die Fußbodenheizung das ausgleichen ?

Na ja, ansonsten hab ich noch eine Hausstauballergie, und möchte
Parkett verlegen.

Aufgrund der geschilderten Gesamtsituation bin ich unschlüssig, ob ich aus Unwissenheit möglicherweise die falschen Schlussfolgerungen ziehe, und mich (falsch) gegen die Fußbodenheizung entscheide. Über eure Meinungen würde ich mich freuen.

LG

Peter

€uro 04.01.2012 14:46
Hallo,
peaches schrieb:
... Die Hausbaufirma hat mir eine Gasbrennwertheizung mit Warmwassersolaranlage, 300 l Speicher und 4,6 m² Kollektoren angeboten.
Von der Solarthermieanlage halte ich im Einfamilienhaus bis heute kaum etwas! Da würde ich eher die 15% Regel in Anspruch nehmen (besser Dämmen) und auf Solarthermieanlage verzichten.
peaches schrieb:
... Grund dafür sind zum einen mein Unglaube, dass Fußbodenheizung inzwischen fehlerfrei funktionieren (man ließt ja soviel... 🙁), ...
Bei exakter Dimensionierung arbeitet eine Fußbodenheizung fehlerfrei!
peaches schrieb:
... , wie soll die Fußbodenheizung das ausgleichen ?
Bis zu einem gewissen Maße geht das schon (Selbstregeleffekt).
peaches schrieb:
... möglicherweise die falschen Schlussfolgerungen ziehe, und mich (falsch) gegen die Fußbodenheizung entscheide.
Beides ist möglich. Zusätzlich wäre das Nutzerverhalten zu berücksichtigen. Bei einer Heizung ad libitum, zusätzlich häufig und sporadisch auftretender Fremdwärme, ist die Entscheidung für HK nicht verkehrt! Zudem hat man hier infolge der parallelen Wärmeabgabe, sofern richtig angeschlossen, deutliche Vorteile im überwiegenden Teillastbereich und bei Aufheizvorgängen.

v.g.

Famryk 04.01.2012 19:46
Hallo,

wir haben auch eine ziemlich große Fensterfront und Fußbodenheizung. Dazu halt, Luftwärmepumpe mit Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Wenn die Sonne scheint, wird es bei uns auch recht warm, dann heißt es auch die Rollos runterzulassen, ansonsten kannst Du es nicht aushalten in dem Raum. Wir haben auch eine kleine Galerie und die Heizung schafft das alles. Es ist schön warm im Haus. Den kleinen Kaminofen haben wir noch nicht, wollen aber einen, einfach wie Ihr der Romantik halber.
Denk daran, wenn Du Heizkörper nimmst, dann nehmen diese auch Platz weg. Bei der Fußbodenheizung hast Du alle Wände als Stellfläche.
Beste Grüße
Christine

TomTom1 05.01.2012 10:16
Moin!

Erledigt sich die Aufheizgefahr nicht durch die Terrassenüberdachung?

Ansonsten haben wir sehr ähnlich gebaut. Nach den bisherigen Erfahrungen würde ich zumindest den Solarspeicher von 300 l nochmals überdenken. Dieser nimmt zumindest bei uns sehr viel Raum in Anspruch, viel mehr als der 200 l-Speicher unserer Nachbarn, kann offenbar nur im oberen Bereich gg. Salmonellen aufgeheizt werden etc.

Was die Fußbodenheizung betrifft, haben wir uns dagegen entschieden, u. a. weil ich Parkett (im ganzen Haus) schwimmend Verlegen wollte. Das mindert einfach die Effizienz, das Ganze reagiert noch träger und mit Fußkälte habe ich bei Holzboden eh kein Problem.

LG,
TomTom.
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