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ᐅ Konstruktion flach geneigtes Pultdach


Erstellt am: 22.12.2019 18:35

benediktr 22.12.2019 18:35
Wir planen bei unserem Neubau ein flach geneigtes Pultdach, mit einem Gefälle zwischen 7-10°. Nun stehen wir vor der Frage, wie dieses ausgebildet und eingedeckt werden sollte. Die Grundmaße des Hauses betragen 10,99 x 10,865 und das Dach soll nach Norden ansteigen. Die Ausrichtung beträgt exakt 0° Süd. Wir planen eine Photovoltaikanlage und stehen nun vor der Frage wie wir dieses ausbilden sollten, in Bezug auf Wärmeschutz, Schallschutz, Wirtschaftlichkeit und natürlich Langlebigkeit.

Variante 1:

Stahlbetondecke im OG, Dämmung und aufgesetzter Dachstuhl mit Doppelfalzblechdach

Variante 2:

Gleich Variante 1, nur Braas 7° Dachstein

Variante 3:

Keine Stahlbetondecke sondern Binderkonstruktion, Eindeckung entweder Blech oder Braas 7° Dachstein.


Ich favorisiere momentan Variante 1, weil es als Kaltdach ausgeführt wird und Blech die bessere Eindeckung bei der gewünschten Neigung ist. Ich würde gerne eure Meinungen und Erfahrungen hierzu hören?

ypg 22.12.2019 21:14
Blech hört man bei Niederschlag. Würd ich nicht machen.
Zum Rest kann ich nichts sagen.

wrobel 23.12.2019 08:48
Moin
sehr schön, endlich mal wieder ein Pultdach

Unter der Stahlbetondecke ist das Blechdach sicher nicht mehr zu hören. Die Stehfalzdeckung ist bei dieser Neigung auch dicht, aber nicht ganz günstig. Wenn das Dach mit Photovoltaik belegt wird ist aber vom schönen Blech leider nicht mehr viel zu sehen. Die Dämmung ist vom Dachaufbau mal fast unabhängig.

Warum steigt das Dach nach Norden an. Es ist meiner Meinung nach viel schöner das Dach nach Süden ansteigen zu lassen, so das sich das Haus mit großen Fenstern zur Sonne öffnet.



Olli

RFR 23.12.2019 09:50
Ich würde Variante 1 wählen. Gefällt mir optisch am besten und ist sicherlich auch technisch am sinnvollsten

11ant 23.12.2019 13:37
wrobel schrieb:

Unter der Stahlbetondecke ist das Blechdach sicher nicht mehr zu hören. [...] Warum steigt das Dach nach Norden an. Es ist meiner Meinung nach viel schöner das Dach nach Süden ansteigen zu lassen, so das sich das Haus mit großen Fenstern zur Sonne öffnet.
Dazu müßte die Decke aber mit der Dachneigung steigen, daß das Sinn machte.
wrobel schrieb:

sehr schön, endlich mal wieder ein Pultdach
Diese Sehnsucht sehe ich hier aber enttäuscht - der TE scheint mir hier gerade kein erkennbares Pultdach zu wollen, sondern eines, das so tut, als wäre es ein Flachdach.

benediktr 24.12.2019 14:38
ypg schrieb:

Blech hört man bei Niederschlag. Würd ich nicht machen.
Zum Rest kann ich nichts sagen.

Das man es hört ist klar. Ein Dachflächenfenster hört man auch. Vielleicht ist hier jemand im Forum der darüber berichten kann. Ich denke die Steuerberater-Decke + Dämmung wird etwas Schall schlucken.
wrobel schrieb:

Warum steigt das Dach nach Norden an. Es ist meiner Meinung nach viel schöner das Dach nach Süden ansteigen zu lassen, so das sich das Haus mit großen Fenstern zur Sonne öffnet.

Aufgrund der Photovoltaikanlage. Man muss sich entscheiden. Energieeinsparung durch Sonne im Haus oder Energie erzeugen
11ant schrieb:

Diese Sehnsucht sehe ich hier aber enttäuscht - der TE scheint mir hier gerade kein erkennbares Pultdach zu wollen, sondern eines, das so tut, als wäre es ein Flachdach.

Wenn ich ein Flachdach wollte, würde ich mir eins bauen. Hast du dir mal überlegt, welcher Höhenunterschied auf 11 m eine Dachneigung von 7 - 10° bedeutet? Falls ja, würdest du merken, dass das gewünschte Dach sehr wohl die Form eines Pultes widerspiegelt. Wie du das definieren möchtest, sei dir überlassen.

Falls du auch konstruktive Beiträge zu den genannten Varianten, oder sogar eine weitere Variante nennen möchtest, wäre nicht nur mir, sondern allen weiteren Mitlesern sicherlich geholfen.
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