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ᐅ Natursteinheizung in Verbindung einer Photovoltaikanlage sinnvoll?


Erstellt am: 29.09.12 18:18

Bauexperte04.10.12 12:58
Hallo €uro,
€uro schrieb:

Doch, sofern sie sich an anerkannte Regeln der Technik halten (z.B. Heizlastberechnung nach DIN 12831). Andernfalls hätte ich erhebliche Bedenken
Ich denke, in diesem Punkt kann ich Dich beruhigen; es handelte sich um ein renommiertes Ingenieurbüro aus Kassel.
€uro schrieb:

Wenn, wie von Dir hier bestätigt, Lüftungsverluste zwar vorhanden, in der Bilanz aber nicht berücksichtigt wurden, entsteht ein Defizit. Wie wird das denn ausgeglichen? Die Norm-Heizlast (Leistung) ist völlig unabhängig von Wärmeerzeuger und Energieträger!
Du verhältst Dich in diesem Punkt wie der sprichwörtliche Bauer im Rheinland: "was er nicht kennt, frißt er auch nicht". Es muß nicht ausgeglichen werden, da die Naturstein- oder auch Strahlungsheizung gerade nicht die Luft als Wärmeträger braucht. Was sie stattdessen braucht, ist ein massives Mauerwerk; am Besten natürlich eines, welches mit 0,23 W/m[SUP]2[/SUP]K und besser aufwarten kann.
€uro schrieb:

Dann errichte mal bei Oma´s Kachelofen eine Trennwand z.B. nur aus Pappe und stell Dich dahinter Vorbei ist es mit dem Wohlgefühl
Das ist an den Haaren herbeigezogen, weil es Niemand tun würde; Du weißt das auch, nehme ich an ...
€uro schrieb:

Ich selbst verwende bei meinen Planungen mitunter ebenfalls E-Heizung (Infrarot) zur zeitl. begrenzten Spitzenlastabdeckung, wenn zusätzl. WH z.B. nicht möglich ist. Insbesondere bei Wärmepumpe Anlagen, da es keinen Sinn macht, wegen ein paar m² Bad die Effizienz der Gesamtanlage nach unten zu ziehen.
Das ist eine Form der Verwendung; ich schrieb davon, dass es in Zeiten preisgünstig zu erwerbender Photovoltaik mehr als interessant ist, ein ganzes Haus mit diesem System zu beheizen.
€uro schrieb:

Rechnest Du im Ernst mit sinkenden Strompreisen? Bleiben wir mal bei der E-Direkt Heizung:
Womit ich gerechnet "habe" oder auch nicht, ist vollkommen uninteressant, da diese "Rechnungen" ihr Ende im Gespräch mit einem der Vorstände von RWE ihr Ende gefunden haben!

Damit Du die "Denke" der Energiekonzerne einigermaßen nachvollziehen kannst, ein Beispiel. Um den Dreh - Vorlauftemperatur. 1/2 Jahre früher - als ich dieses Heizsystem verkauft habe, hat ein Schweizer Tüftler ein Gerät entwickelt, mit welchem es ihm gelang, die Elektrizität der Luft in erneut nutzbare elektrische Energie umzuwandeln. Nun, er ist heute saniert, da eben dieser Stromproduzent das Patent gekauft hat und es seitdem sicher verwahrt. Wenn ich mich richtig erinnere, nannte er es "Ionentauscher" und es hätte die Stromkonzerne ganz schön in die Bredouille gebracht; selbst heute noch, weil die bloße Existenz eines solchen Apparates ihre Investitionen - welche der Endverbraucher letztlich finanziert - und Gewinnmargen existenziell bedrohen würde.
€uro schrieb:

Bei nicht hinreichender Anlagenplanung sind z.T. deutlich höhere Verbräuche zu erwarten.
Insgesamt eine rein verbrauchsseitige Betrachtung, die in Hinsicht Wirtschaftlichkeit durch Investment bzw. Kapitaldienst hierfür zu ergänzen ist.
Unabhängig davon, dass ich Deinen Rechenweg nicht nachvollziehen kann, hatte ich bei etlichen Stadtwerken den Wärmepumpentarif für diese Heizung verhandelt; seinerzeit lag er bei 0,15 €/kWh mit 2 bis 3 Abschaltzeiten je Max. 2 Stunden. Diese Abschaltzeiten haben die Temperatur der Räume nicht mehr, als um 2° gesenkt. Weiters gilt es bei diesem System ebenfalls zu berücksichtigen, dass ein Bauherr nur einmalig Erstellungskosten berücksichtigen muß; Wartung oder Ersatz entfallen gänzlich.
€uro schrieb:

Ein absolutes bzw. pauschales „Pro“ für Natursteinheizung kann ich nicht erkennen.
Auch das habe ich an keiner Stelle so formuliert - ich habe lediglich den Fehler begangen zu schreiben, dass es "für mich" nach wie vor das beste Heizsystem ist; insbesondere in Kombination mit Photovoltaik. Ich habe lange Zeit damit gearbeitet und damit gelebt - das Wohlgefühl ist in etwa nur einer Kontrollierte-Wohnraumlüftung zu vergleichen und ich vermisse es ...

Wir werden unser Haus gründlich umbauen, nehmen wir von einem Verkauf Abstand. Wenn die nachträgliche Dämmung zwischen Klinker und Innenmauerwerk erschwinglich ist - wir werden keine innenliegende Dämmung akzeptieren - wird ganz sicher ausschließlich dieses System in Verbindung mit Photovoltaik zum Einsatz kommen. Ich bin es müde zu frieren, wenn ich aus der Dusche komme, habe es satt, "gefühlt" durch die warme Umgebungsluft am Atmen gehindert zu werden und habe es ganz sicher satt, dem Schornsteinfeger oder dem Installateur Jahr für Jahr Geld überweisen zu müssen oder bereits nach Erstellung einer neuen Heizungsanlage für die neue (in 15 Jahren) Rücklagen zu bilden!

Lass uns an dieser Stelle die Diskussion zu diesem Thema beenden. Ich bin Dir in technischer Hinsicht unterlegen und Du bist nicht bereit 5e gerade sein zu lassen; ist i.O. akzeptiere ich. Akzeptiere Du im Gegenzug, dass ich meiner subjektiven Meinung Ausdruck verliehen habe ohne Anspruch auf Ausschließlichkeit.

Freundliche Grüße
Micha&Dany04.10.12 13:27
€uro schrieb:
Wie kannst Du als Endnutzer hiervon profitieren? Bekommst Du die el. Energie geschenkt oder einen Bonus, wenn Du sie abnimmst?

v.g.

Als Endnutzer profitiert man hiervon derzeit leider noch gar nicht. Die zusätzliche Marge bleibt bei den großen Firmen hängen. Und ja, die haben zu den o.g. Zeiten einen Bonus bekommen, dafür dass sie die Energie abgenommen haben (= negativer Strompreis).
Die Nachtspeicherheizungen waren ja nur deswegen wirtschaftlich, weil Nachts eine hohe Produktion und ein geringerer Verbrauch da waren. Um den Strom los zu werden senkten die EVUs daher Nachts die Preise für solche Anlagen.
Nun ist nicht mehr Nachts das Problem des hohen Angebots bei niedriger Nachfrage, sondern am Tag - ergo: Dürfte früher oder später der Nachttarif sich in einen Mittagstarif wandeln...

Grüße
Micha
€uro05.10.12 08:37
Micha&Dany schrieb:
...Nun ist nicht mehr Nachts das Problem des hohen Angebots bei niedriger Nachfrage, sondern am Tag - ergo: Dürfte früher oder später der Nachttarif sich in einen Mittagstarif wandeln...
Lastabhängige Tarife sind sicherlich denkbar. Wie sie aussehen, weiß heute Niemand, also keine verlässliche Planungsgrundlage.
Luftwärmepumpe Besitzer nutzen schon heute bevorzugt die Mittagszeit, z.B. für die Warmwasser-Bereitung. Das würde also passen

v.g.
€uro05.10.12 09:26
Hallo Bauexperte,
Bauexperte schrieb:
...Unabhängig davon, dass ich Deinen Rechenweg nicht nachvollziehen kann, hatte ich bei etlichen Stadtwerken den Wärmepumpentarif für diese Heizung verhandelt; seinerzeit lag er bei 0,15 €/kWh....
Die 0,19 €/kWh sind eine aktuelle Mischkalkulation aus HT/NT. Man kann für die genannten Zahlen auch andere Preise für den jeweiligen Energieträger einsetzen.

Für das Gebäude mit 15000 kWh Heizenergiebedarf müsste für eine Heizung zum „Nulltarif“ mittels Photovoltaikanlage geerntet werden (Anlagengröße):

Luftwärmepumpe:=> 4286kWh/a;
Solewärmepumpe:=> 3333 kWh/a;
el Marmor: 15000 kWh/a

Gebäude 2500 kWh/a Heizenergiebedarf:

Luftwärmepumpe:=> 714 kWh/a;
Solewärmepumpe:=> 556kWh/a;
el Marmor:=> 2500kWh/a

Der Anteil für Warmwasser käme hinzu.

Bauexperte schrieb:
...
Lass uns an dieser Stelle die Diskussion zu diesem Thema beenden.
Gut, Jeder sollte das tun, wovon er überzeugt ist (wurde).


v.g.
JessicaT22.12.15 10:55
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