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ᐅ Kiesstreifen ums Haus und Pflasterarbeiten Pro / Contra


Erstellt am: 04.05.17 11:01

Nordlys23.11.17 10:43
Fachlich angeraten ist es wohl, ums Haus eine Ringdrainage zu packen, diese an die Regenwasserabfuhr anzuschliessen, darauf Sand und darauf eine Kiesschicht mit Vlies drunter als Unkrautschutz.
Das sähe dann so aus:

Terrasse mit Gartenmöbeln, Pflanzkübel und hellem Haus im Hintergrund
Müllerin23.11.17 15:42
kkk272729 schrieb:

Ich würde wenigstens auf der Wetterseite einen Streifen vorsehen.

haben wir ja nicht
Wenn der Gehweg bis ans Haus geht, fallen die Regentropfen auf die Steine und spritzen Dir den Klinker voll.

ja und? das stört den Klinker doch nicht...
Knallkörper23.11.17 19:11
Wir finden es optisch schöner, wenn das Pflaster nicht bis an den Klinker drangeht. Technisch notwendig ist es sicher nicht.
Der Ron26.07.19 20:11
Folgende Erfahrungen und Infos kann ich zum allseits gefürchteten Traufstreifen geben.

  • In erster Linie dient ein Traufstreifen als Spritzschutz vor Bereichen mit unbefestigter Oberfläche.
    • D.h. dort, wo z.B. Rasen, Beete oder nur losen Oberboden auf das Haus treffen, schützt dieser Traufstreifen die Fassade vor dem Verdrecken durch Spritzwasser, wenn es regnet
  • Dieser Traufstreifen kann aus Schotter oder Kies sein
    • Körnung 8/16 mm o. 16/32 mm
    • es gehen aber z.B. auch Gehwegplatten
  • Die Breite sollte mind. 20 cm betragen, besser sogar 40 cm.
  • Den Traufstreifen kann man aber auch dort machen, wo fester Belag ist, wenn man das optisch schöner findet.
  • Zu Belägen wie Pflaster oder Asphalt muss der Traufstreifen mit einem Kantenstein eingefasst werden. Wer es optisch filigraner mag, kann z.B. auch Stahlband nehmen. Immer in Fundament mit 2/3 Rückenstütze zum Haus hin. Diese fängt die Belastung des Belages ab, so dass die Einfassung nicht wegkippt.
  • Zu Rasen oder Beeten reicht z.B. auch eine einfache Rasenkante mit Erdankern (sollte mind. 10 cm hoch sein)
  • Die Gesamttiefe eines solchen Traufstreifens als Spritzschutz braucht nur 10 cm zu sein, wenn der Boden darunter ausreichend versickerungsfähig ist.
  • Um Unkrautwuchs zu minimieren, kann man Wurzelschutzvlies auslegen.
  • Man kann selbstverständlich jeglichen festen Belag bis an das Haus führen. Es gibt keinen Grund, was dagegen spricht, solange
    • der Fassadensockel vernünftig abgedichtet ist
    • der Belag mit einer Deltabahn/ Noppenbahn oder Bautenschutzmatte (mind. 5mm Dicke) vom Haussockel abgegrenzt ist
    • der Belag ein Gefälle vom Haus weg hat. Mind. 2 bis 2,5% Gefälle. So ist garantiert, dass Regenwasser vom Haus wegfließt.
    • Wer Gefälle zum Haus hin ausbildet, riskiert bei Starkregenereignissen einen Wasserschaden am und im Haus
  • Eine Trennlage aus Deltabahn/ Noppenbahn oder Bautenschutzmatte ist notwendig, um die (wasserdichte) Sockelabdichtung vor mechanischer Belastung und somit möglichen Schäden zu schützen (weil ein Auto z.B. horizontalen Druck auf den Pflasterbelag überträgt, der dann auf die Fassade trifft. Damit der Belag dann nicht am Fassadensockel reibt oder in die Abdichtung drückt, nimmt man diese Trennbahnen. Das ist bei Traufstreifen aus Schotter oder Kies nicht unbedingt notwendig, wenn ein stabiles Vlies ausgelegt ist. Kann man aber trotzdem machen.
  • Wenn man aber z.B. weiß, dass man um sein Haus herum schlecht versicherungsfähigen Boden hat, dann kann dieser Traufstreifen gleichzeitig aber auch als Versickerungs-/ Entwässerungsstreifen dienen. Dann muss man den Graben ums Haus sehr viel tiefer ausheben und wenn notwendig, unten ein Drainagerohr um das Haus verlegen, welchen man entweder an das örtliche Kanalnetz bzw. Zysternen oder Rigolen im Garten leitet. So verhindert man Staunässe um das Haus, wenn der Boden z.B. sehr lehmig ist. Der Graben wird dann mit Kies gefüllt und oben mit Zierschotter oder Zierkies abgedeckt (Körnung siehe oben).
Falls fachliche Fehler enthalten sind, dann korrigiert mich bitte.
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