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ᐅ KfW-Stopp! Energieberater möchte sein Geld!


Erstellt am: 22.04.2022 21:40

melipi78 22.04.2022 21:40
Hallo an alle Häuslebauer,
wie auch sehr viele hatten wir für die kfW-Beantragung alles soweit vorbereitet, am Tag des Stopp‘s hätte ich die Beantragung gemacht, war zu der Zeit noch in der Arbeit. D. h. wegen wenigen Stunden haben wir den Zuschuss verpasst ! Hatten dann trotzdem die Hoffnung, dass es zumindest für eine begrenzte Zeit wieder aufgenommen wird. Aber nein, es gab dann nur noch den Förderkredit mit lächerlichen 18750,- Tilgungszuschuss bei einem Zinssatz von mehr als 2 %. Bei meiner Bank habe ich einen viel günstigeren Zinssatz bekommen. D. h. es macht überhaupt keinen Sinn kfW in Anspruch zu nehmen. Nun hat sich der Energieberater gemeldet und möchte für seine geleistete Arbeit (Vorbereitung für die Beantragung) 1200,-, für die gesamte Baubegleitung hätte er 4600,- verlangt. Da hätte man aber 50 % von der kfW als Zuschuss bekommen. Nun müssen wir für nichts 1200,- bezahlen ! Das ist doch zu viel und unverschämt! Zumal ich nicht einmal gewusst habe, dass man nur die Bestätigung zum Antrag (BZA)-Nr. eingeben muss, um die Bestätigung zu erhalten. Da hätte ich es sofort gemacht. Ist hier jemand, der sich in der selben Situation befindet? Was sollte man in diesem Fall tun?

ypg 22.04.2022 22:12
melipi78 schrieb:

D. h. es macht überhaupt keinen Sinn kfW in Anspruch zu nehmen.
das muss jeder, und nicht nur in der heutigen Zeit, selbst abwägen, ob die Förderung für einen passt. Man wird nicht gezwungen, kfw zu beantragen.
melipi78 schrieb:

Da hätte man aber 50 % von der kfW als Zuschuss bekommen.
Ja, kann sein. Jetzt aber nicht mehr.
melipi78 schrieb:

Nun müssen wir für nichts 1200,- bezahlen ! Das ist doch zu viel und unverschämt!
Wieso nichts? Der Energieberater hat für Euch gearbeitet. Er hat Leistung erbracht. Die Beweggründe, warum ihr ihn beauftragt hat, interessiert ihn dabei weniger - er hat seinen Lohn verdient.

Der Energiewert ist übrigens auch ohne Förderung eine Art Siegel, der deinem Haus einen Mehrwert gibt.

melipi78 22.04.2022 22:39
ypg schrieb:

das muss jeder, und nicht nur in der heutigen Zeit, selbst abwägen, ob die Förderung für einen passt. Man wird nicht gezwungen, kfw zu beantragen.

Ja, aber wenn man sich dementsprechend darauf eingestellt hat und sich darauf vorbereitet hat und dann auf einmal entschieden wird, die Förderung zu stoppen, ist das alles noch normal? Man schüttelt sich auch nicht so einfach mal 40000,- aus den Ärmel

Ja, kann sein. Jetzt aber nicht mehr.

Wieso nichts? Der Energieberater hat für Euch gearbeitet. Er hat Leistung erbracht. Die Beweggründe, warum ihr ihn beauftragt hat, interessiert ihn dabei weniger - er hat seinen Lohn verdient.

Natürlich hat er eine Arbeit geleistet, da sag ich ja nichts, aber für die wenigste Arbeit ein Drittel des Gesamtbetrages in Rechnung zu stellen, zumal er geschrieben hat, dass wenn man seine bisherige Arbeit doch nicht verwenden kann, dass man die Rechnung dementsprechend reduzieren würde, das finde ich unverschämt. Noch dazu hat er uns gar nicht darauf hingewiesen, dass man die Bestätigung zum Antrag (BZA)-Nr. eingibt und somit gleich die Bestätigung erhält, das hätte er ruhig sagen können. Wir bauen nicht unseren 100. Haus!


Der Energiewert ist übrigens auch ohne Förderung eine Art Siegel, der deinem Haus einen Mehrwert gibt.
ypg schrieb:

das muss jeder, und nicht nur in der heutigen Zeit, selbst abwägen, ob die Förderung für einen passt. Man wird nicht gezwungen, kfw zu beantragen.

Ja, kann sein. Jetzt aber nicht mehr.

Wieso nichts? Der Energieberater hat für Euch gearbeitet. Er hat Leistung erbracht. Die Beweggründe, warum ihr ihn beauftragt hat, interessiert ihn dabei weniger - er hat seinen Lohn verdient.

Der Energiewert ist übrigens auch ohne Förderung eine Art Siegel, der deinem Haus einen Mehrwert gibt.

Natürlich hat er eine Arbeit geleistet, da sag ich ja nichts, aber für die wenigste Arbeit ein Drittel des Gesamtbetrages in Rechnung zu stellen, zumal er geschrieben hat, dass wenn man seine bisherige Arbeit doch nicht verwenden kann, dass man die Rechnung dementsprechend reduzieren würde, das finde ich unverschämt. Noch dazu hat er uns gar nicht darauf hingewiesen, dass man die Bestätigung zum Antrag (BZA)-Nr. eingibt und somit gleich die Bestätigung erhält, das hätte er ruhig sagen können. Wir bauen nicht unseren 100. Haus!

Hausbautraum20 22.04.2022 22:52
Also wir haben für die "Vorarbeiten" beim Energieberater bis zum Kfw Antrag 2800€ bezahlt und für die energiebegleitende Baubegleitung noch 2500€. Insofern finde ich eure 1000€ günstig.
Dafür dass es nicht geklappt hat, kann er ja nichts.

TmMike_2 22.04.2022 23:25
melipi78 schrieb:

Hallo an alle Häuslebauer,
wie auch sehr viele hatten wir für die kfW-Beantragung alles soweit vorbereitet, am Tag des Stopp‘s hätte ich die Beantragung gemacht, war zu der Zeit noch in der Arbeit. D. h. wegen wenigen Stunden haben wir den Zuschuss verpasst ! Hatten dann trotzdem die Hoffnung, dass es zumindest für eine begrenzte Zeit wieder aufgenommen wird. Aber nein, es gab dann nur noch den Förderkredit mit lächerlichen 18750,- Tilgungszuschuss bei einem Zinssatz von mehr als 2 %. Bei meiner Bank habe ich einen viel günstigeren Zinssatz bekommen. D. h. es macht überhaupt keinen Sinn kfW in Anspruch zu nehmen. Nun hat sich der Energieberater gemeldet und möchte für seine geleistete Arbeit (Vorbereitung für die Beantragung) 1200,-, für die gesamte Baubegleitung hätte er 4600,- verlangt. Da hätte man aber 50 % von der kfW als Zuschuss bekommen. Nun müssen wir für nichts 1200,- bezahlen ! Das ist doch zu viel und unverschämt! Zumal ich nicht einmal gewusst habe, dass man nur die Bestätigung zum Antrag (BZA)-Nr. eingeben muss, um die Bestätigung zu erhalten. Da hätte ich es sofort gemacht. Ist hier jemand, der sich in der selben Situation befindet? Was sollte man in diesem Fall tun?
Also die Berechnungen kosten Zeit, also
Geld keine Frage.
Ich hab damals, ende 2019 erst Energieeinsparverordnung rechnen lassen, dann kfw40+,
hat in Summe 950€ gekostet.
Also jeweils ca. 450€.
Nur als Hausnummer.
Den meisten Energieberatern ging es schon ganz gut, jetzt brechen die Aufträge weg, da schlagen sie halt mal 20,30% für erbrachte Leistungen drauf.
Hat vorher ja keinen interessiert, da 50% gefördert und man war froh einen gefunden zi haben :/

PhiIipp 22.04.2022 23:41
melipi78 schrieb:

Hallo an alle Häuslebauer,
Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich bin noch nicht so lange hier, aber das ist jetzt trotzdem der erste mal, dass ich so richtig hart getriggert werde.
Was zum Himmel denkt ihr euch eigentlich? Der Kerl hat seine Leistung erbracht. Und was gibt es daran zu meckern?
Der Energieberater hat euch die ganze Bude durchgerechnet. Ihr habt das nur in Anspruch genommen in der Hoffnung auf den Zuschuss, das ist klar. Aber wenn der euch flöten geht, weil ihr zu gemütlich seid um zu checken wie das alles läuft, dann kann der Energiefutzi am wenigsten dafür. Sein Auftrag ist und war es die Bude zu rechnen. Nicht euren Zuschuss zu sichern.

Wer so planlos agiert wie ihr und sich hintendrein erdreistet sich noch über die anderen zu beschweren, dem wünsche ich es gar nicht anders.
In diesem Sinne, Glück auf!
zuschussenergieberaterkfwantragzinssatzanspruchbaubegleitungförderungrechnung