ᐅ KFN Haus ohne Lüftungsanlage - Erfahrungen
Erstellt am: 02.02.25 11:53
wiltshire03.02.25 09:26
nordanney schrieb:
Eine Fensterfalzlüftung IST eine Zwangslüftung.Danke. Dann lag hier mein Denkfehler. Ich war wohl zu sehr durch die Formulierung " Verzicht aus aus finanziellen Gründen" auf die aktive Variante fixiert.Arauki1103.02.25 10:42
Jede "Seite" erläutert ihr jeweilige Sichtweise auf die Dinge und lernt im besten Fall sogar auch dazu. Ich selbst habe meine Sichtweise im zwingenden Kontext zu meinem eigenen Lebens-/Wohnentwurf geschildert, mit dem ich mich aktuell sehr wohl fühle.
Ein Leser kann daraus seine ganz eigenen Schlüsse ziehen, insofern fehlt mir der Informationsgehalt in dieser Mitteilung und kann ich damit wenig anfangen:
Ich habe die Aussage von so verstanden, dass es sich FÜR IHN und seine Wohnform so dargestellt und er sich auch nach wie vor in seinem Haus wolhl fühlt. Dies bedeutet weder, dass man es genauso machen muss noch, dass es nur so sinnvoll wäre. Wie so oft, geht eben Beides oder Vieles, wenn man dabei den KONTEXT nicht weglässt.
Für die "übliche" Familie ist es eben nicht vorstellbar, in einem Haus aus quasi einem einzigen, großen Raum zu wohnen. Ich finde es dennoch interessant, auch diese detaillierten Sichtweisen hier einzubeziehen, um eben ein umfassenderes Bild von etwas zu bekommen. Jeder darf sich ja dennoch frei entscheiden.
Ich lese einfach zu oft von einem "Muss", nur weil es für Viele sinnvoll ist oder auch nur erscheint. So ist das auch bei der Fußbodenheizung, der Wärmepumpe etc., die im Allgemeinen natürlich sinnvoll sind, genauso ist aber ein schönes Haus auch ohne das möglich bzw. manchmal sogar noch schöner. Wichtig ist eben, dass man die Hintergründe seiner Sichtweise erklärt und nicht nur seine Position als einzig mögliche Wahrheit raushaut.
Nicht Jeder ist auch gewillt, sein Haus nach der Kfw auszurichten.
Ein Leser kann daraus seine ganz eigenen Schlüsse ziehen, insofern fehlt mir der Informationsgehalt in dieser Mitteilung und kann ich damit wenig anfangen:
Rübe1 schrieb:Es gibt mMn ein äußest angenehmes Leben in Häusern mit Lehmbau, auch wenn ich es selbst so nicht habe; tatsächlich könnte mir das aber gefallen. Warum aus Lehmbau zwingend ein "Bunker" werden sollte, erschließt sich mir nicht, denn "Bunker" verbinden sich doch eher mit dem Baustoff Beton und dieser wiederum passt dann wohl eher zu manchem Einfamilienhaus hier. In sofern ist Lehmbau ja gerade das Gegenteil dessen, was hier ausgedrückt wurde, ergo kennt man das wohl nicht selbst.
Da helfen keine Hinweise ich brauch das nicht weil ich im Lehmbunker mit 300 Kubikmeter Raumvolumen wohne, oder bei mir ist das rausgeschmissenes Geld.
Ich habe die Aussage von so verstanden, dass es sich FÜR IHN und seine Wohnform so dargestellt und er sich auch nach wie vor in seinem Haus wolhl fühlt. Dies bedeutet weder, dass man es genauso machen muss noch, dass es nur so sinnvoll wäre. Wie so oft, geht eben Beides oder Vieles, wenn man dabei den KONTEXT nicht weglässt.
Rübe1 schrieb:Wieso sollte Jemand, der keine Förderung beansprucht, dieses durchlesen sollen?
Vielleicht sollte man sich einfach nur mal die Förderbedingungen der kfw durchlesen. Ich zitiere:
nordanney schrieb:Das würde ich auch so bejahen, weil ja in den meisten Fällen junge Familien bauen und sich daraus ähnliche Erfordernisse ergeben. Ältere Bewerber, und dazu zähle ich mich auch, können auch schonmal die ein oder andere Entscheidung fern von Standard für sich treffen, da sie sich nur an sich selbst ausrichten müssen in ihren Wohnräumen.
Für das Standardhaus mit einer Standardnutzung ein "Muss".
Für die "übliche" Familie ist es eben nicht vorstellbar, in einem Haus aus quasi einem einzigen, großen Raum zu wohnen. Ich finde es dennoch interessant, auch diese detaillierten Sichtweisen hier einzubeziehen, um eben ein umfassenderes Bild von etwas zu bekommen. Jeder darf sich ja dennoch frei entscheiden.
Ich lese einfach zu oft von einem "Muss", nur weil es für Viele sinnvoll ist oder auch nur erscheint. So ist das auch bei der Fußbodenheizung, der Wärmepumpe etc., die im Allgemeinen natürlich sinnvoll sind, genauso ist aber ein schönes Haus auch ohne das möglich bzw. manchmal sogar noch schöner. Wichtig ist eben, dass man die Hintergründe seiner Sichtweise erklärt und nicht nur seine Position als einzig mögliche Wahrheit raushaut.
Nicht Jeder ist auch gewillt, sein Haus nach der Kfw auszurichten.
11ant04.02.25 01:40
Fabian3000 schrieb:
bei uns ist der Fall, dass wir bereits eine Planung vom Architekten haben, die wir umsetzen wollen, d.h. der GU muss bei uns auch individuell bauen und ich überlege jetzt, wie es weitgeht nach Phase 4.Fabian3000 schrieb:
wir wollen ein Einfamilienhaus als KFN aus finanziellen Gründen ohne Lüftungsanlage bauen,Ihr habt also eine Planung des Architekten bis einschließlich Leistungsphase 4, also Einreichung zum Bauantrag. In welcher Bauweise und Energieeffizienzstufe wurde denn geplant, und wurde der Antrag bereits eingereicht ?Und deute ich den Wunsch richtig, daß Du nun denkst "für den Preis der Kontrollierte-Wohnraumlüftung hätte man ja auch größer planen oder sich Riesenfliesen / goldene Wasserhähne o. dergl. leisten können" und "wasch mich, aber mach mich nicht naß" (also einerseits Förderkohle KfW300 / KFN haben möchtest, aber davon nichts für die eigentlich damit einhergehende Kontrollierte-Wohnraumlüftung ausgeben möchtest) ?
Wie es weitergeht nach der Leistungsphase 4, habe ich ja bereits mehrfachst erwähnt und erläutert: Lehrgeld für eine "eingesparte" Leistungsphase 5 zahlen, da man mit den genehmigten Bauantragsunterlagen nur bauen darf, aber nicht auch danach bauen kann. Am rausgeschmissensten hat man sein Geld für die Planung in dem Fall, wo man sein Haus beispielsweise im Standard Gebäudeenergiegesetz in Stein (Kaliber 365 aus "egal") hat planen lassen, nun als EH40 gebaut bekommen will - womöglich noch weil zum bestgefallendsten Preis von einem Holzer - und nun ersteinmal rundum eine Großpackung Tekturen nachschieben muß.
Ähnliche Themen