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ᐅ Kamin und Fußbodenheizung - Umluft oder Speicherung sinnvoller?


Erstellt am: 21.11.2021 17:36

ypg 22.11.2021 10:42
erazorlll schrieb:

Was für einen Kaminofen habt ihr? Bzw. welche der von mir beschriebenen Variante?
Ich sagte: ich habe keinen Schimmer von dieser Umluftvariante.
Wir haben jetzt im Neubau einen zertifizierten Olsberg Palena (notwendig bei Kontrollierte-Wohnraumlüftung, raumluftunabhängig), ich korrigiere : nicht 7kw, sondern 5kw. Bewusst ohne Speicherstein, da wir mit Speichersteinen im alten Haus hatten und unser Tageswerk, morgens zur Arbeit etc. wir keinen Sinn oder Nutzen erlebt haben. Muss jeder selbst für sich wissen, ob er sich morgens am Kamin schmiegt. Wir nicht.
Wir nutzen ihn als Wohlfühkamin mit dem Gewinn, dass die Fußbodenheizung bei gesteigerter Temperatur nicht mehr „powern“ muss. Der Raum selbst ist noch Stunden später wärmer als wenn nur die Fußbodenheizung heizt.
Ich kann dahingehend nur raten, bei einem geschlossenen Raum die Kw nicht zu hoch wählen.

HarvSpec 22.11.2021 11:53
Umluftkamin ist ja eig. alles was kein Speicherofen ist.

Wir haben 7,5kW Nennleistung auf 70qm offenem Wohnraum, Umluftkamin. Wenn man das mit der vom Kaminbauer angedachten Menge befeuert, um einen ordentlichen Abbrand zu haben (keine schwarzen Scheiben) haben wir auch so +3-4 Grad, was ich als sehr warm empfinde (22 Grad auf 26 Grad). Wenn ich mir da 11kW auf 50qm vorstelle, puh...

hampshire 22.11.2021 12:48
RotorMotor schrieb:

11kw sind erstmal 11kw, um mal einen Vergleich zu haben, welche Leistung hat denn eure Heizung?
Das ist richtig und doch etwas irreführend. Die Heizleistung wird bei einem Kaminofen normiert über eine Zeit gemessen (eine oder 2 Stunden, finde ich gerade nicht). Die Verteilung der Abgabe der Wärmeenergie des Ofens bestimmt das Wohlfühlen im Raum mit - eine sehr schnelle Abgabe führt zu einem sehr kräftigen Temperaturanstieg. In gut gedämmten modernen Häusern kann das zu einer empfundenen Überhitzung beitragen. Dann hilft nur noch Fenster auf oder Klimaanlage an. Letzteres grenzt irgendwie schon an Wahnsinn.
Je langsamer die Wärmeabgabe des Ofens ist, desto besserJe besser ein Haus gedämmt ist, desto geringer ist die benötigte Wärmeabgabe um eine angenehme Temperatur zu erreichen. In Zusammenhang mit Kaminöfen bedeutet dass, dass entweder die Wärmeenergie möglichst über die Zeit gestreckt abgegeben wird (Speicher) oder überhaupt nicht in den Raum abgegeben wird (z.B. ab durch den Kamin).
Also ist bei der Kamindimensionierung die angegebene Heizleistung weniger relevant als die Heizkurve und die Minimalmenge für einen sauberen Abbrand.
: Lasse Dir die Heizkurven zu den Angeboten zeigen (flach ist besser für Dich) und die Minimalmenge für einen sauberen Abbrand nennen. Man muss schließlich nicht jeden Ofen komplett voll machen und eine geringere Holzmenge erzeugt auch weniger Heizleistung und brennt dennoch schön.

erazorlll 22.11.2021 16:51
Vielen Dank für eure Antworten. Ich gehe heute Abend noch darauf ein.

Eine kurze und vermutlich dumme Frage:
Wenn ich bei den Herstellern (z.B. Hoxter UAK) die Angabe "Nutzleistung 5-12kW" lese, dann beschreibt das die minimale und maximale Nutzleistung je nach Belegung mit Holz, oder? Also weniger als 5kW (bzw. entsprechende Holzmenge von vermutlich knapp über 1kg?) wäre vom Abbrand her nicht möglich und die 12kW wären bei maximaler Belegung des Brennraumes?

hampshire 22.11.2021 17:24
erazorlll schrieb:

Wenn ich bei den Herstellern (z.B. Hoxter UAK) die Angabe "Nutzleistung 5-12kW" lese, dann beschreibt das die minimale und maximale Nutzleistung je nach Belegung mit Holz, oder?
Ja, so in der Art kannst Du Dir das vorstellen, wobei die Umrechnung von kW in Holzmenge aufgrund der heizkurvenabhängigen Norm nicht gut funktioniert.
Ein Grundofen mit einem Wirkungsgrad von rund 90% kann trotz 13kG Holzmenge mit einem Wert von 3,5kW angegeben werden. Das liegt daran, dass die Wärmeenergie zum Großteil in die Speichermasse abgegeben wird und die Heizleistungsmessung nach einer Stunde beendet wird, obwohl ein Abbrand über 24 Stunden lang wärmt.
Es ist also besser wenn Du konkret weißt wie viel Mindestauflagegewicht der Ofen verträgt. Bei unserem Grundofen mit Ortner Einsatz ist das angegeben (6,5-13kg) bei den Hase Öfen der Jungs (Sendai bzw. Dheli jeweils ohne Speicher) leider nicht.

erazorlll 23.11.2021 11:12
Vielen Dank für eure Antworten.

Wenn man mal die (subjektiven) Rückmeldungen zusammenfasst:
- Speicherofen - angenehme Wärme
- Umluftkamin ohne Speicherung - 16kW auf 75m² - ungefähr +3°C (angenehm)
- Kamin ohne Speicherung - 5kW auf 50m² - Heizung für das ganze Haus / teilweise zu warm (Lüften)
- Umluftkamin - 7,5kW auf 70m² - ungefähr +3-4°C (als zu warm empfunden)

Ich bin leider immer noch unschlüssig, was für uns die bessere Wahl ist.
Von habe ich verstanden wir sollten die Heizkurven und Minimalmengen zu den beiden Angeboten erfragen. Das werde ich machen.

Bei der Dimensionierung des Ofens habe ich jetzt gemerkt, dass diese Kamineinsätze relativ identisch sind. Bei Variante 1 wird ein Wärmeleistungsbereich von 6,5 - 12,1 kW angegeben. Bei Variante 2 steht dran 5 - 12 kW.

Ich habe noch etwas gegoogelt und auch für freistehende Kaminöfen verschiedene Heizkurven mit und ohne Speichersteine gefunden. Darüber hinaus noch ein paar Artikel zu den verschiedenen Ofenarten (kann ich hier leider nicht verlinken). Aktuell würde ich eher zu Variante 2 tendieren mit einem reinen Speicherkamin, weil hier die Wärmeabgabe wohl gleichmäßiger und "angenehmer" ist.

Gerne aber noch weiteres Feedback von eurer Seite.
speicherofenwärmeabgabekaminöfenholzmengeheizleistungwärmeenergieheizkurvenfußbodenheizungtemperaturbelegung