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ᐅ Interhomes Insolvenz, Ratingen Felderhofquartier/Spiegelglasfabrik - Betroffene gesucht


Erstellt am: 10.07.25 12:22

Misaal1907.08.25 22:08
11ant schrieb:

Vermutlich weil es sich Deinem Verständnis noch nicht erschlossen hat.
Ich danke Ihnen für Ihre Einsichten. Ich hoffe, dass ich nur Positives höre und denke, aber ich bin wirklich dankbar für Ihre Beiträge, um unsere Erwartungen realistisch zu gestalten. Ich gehe immer noch davon aus, dass der Insolvenzverwalter bei der Freigabe dieser Zahlungen die gesamte Situation analysiert hat und dass diese Zahlungen für die Wiederaufnahme der Bauarbeiten unerlässlich sind. Wären Sie jedoch so freundlich, uns zu sagen, was wir zu erwarten haben, zumal einige von uns etwa 60 % der Kosten bezahlt haben und der Baufortschritt etwa 75 % beträgt. Ich bin mir auch nicht sicher, wie lange es dauern wird, bis wir Informationen darüber erhalten, ob unsere Häuser weitergebaut werden oder ob wir Ansprüche anmelden und dann den Prozess durchlaufen müssen, der meines Wissens nach mindestens ein paar Jahre dauern wird!
11ant08.08.25 00:55
Misaal19 schrieb:

Wären Sie jedoch so freundlich, uns zu sagen, was wir zu erwarten haben, zumal einige von uns etwa 60 % der Kosten bezahlt haben und der Baufortschritt etwa 75 % beträgt.
Wer mit seinen Zahlungen hinter dem Zahlungsplan zurücksteht, wird Aufforderungen zu erwarten haben, diesen Rückstand aufzulösen.
Misaal19 schrieb:

Ich gehe immer noch davon aus, dass der Insolvenzverwalter bei der Freigabe dieser Zahlungen die gesamte Situation analysiert hat und dass diese Zahlungen für die Wiederaufnahme der Bauarbeiten unerlässlich sind.
Ich kenne die Details dieses Projektes nicht, habe jedoch den Eindruck, daß Fortführungschancen gesehen werden. (Vorläufige) Insolvenzverwalter lassen diesbezügliche Gutachten erstellen, auf deren Basis das Gericht über das weitere Vorgehen entscheidet. Das wird vermutlich (positiv) geschehen sein, auch wenn ich nur vermuten kann, daß mein gewähltes Beispiel zutrifft. Aufgabe eines Insolvenzverwalters ist - wie der Name schon sagt - die Verwaltung einer Insolvenz. Dies geschieht entweder durch bilanzielle Gesundung des Unternehmens oder durch Abwicklung (Liquidation). Ein Insolvenzverwalter bleibt dabei Jurist und wird sich nicht zu einem Bauunternehmer wandeln. Von ihm vorgenommene Maßnahmen können aus Sicht der Käufer der Immobilien also bestenfalls der Sicherung der erreichten Bausubstanz dienen; einen Weiterbau wird jedoch erst jemand anderer vornehmen. Das kann - davon gehe ich hier als wahrscheinlich aus - ein Rechtsnachfolger / Übernehmer der Gesellschaft sein. Möglich wäre jedoch auch, daß der Insolvenzverwalter den Käufern den Weiterbau in Eigenregie anbietet. Die beiden genannten Varianten - die "Liste" ist freilich nicht abschließend - könnten auch gemischt gewählt werden.
Misaal19 schrieb:

Ich bin mir auch nicht sicher, wie lange es dauern wird, bis wir Informationen darüber erhalten, ob unsere Häuser weitergebaut werden ...
Beispielsweise würde ich (bin aber selbst kein Insolvenzverwalter) Objekte im Bautenstand "fertigstellungsnah" an ein Bauunternehmen bzw. einen Rechtsnachfolger des bisherigen Bauträgers überleiten und Objekte im Bautenstand "richtfestnah" bzw. "wetterdichter Rohbau" an die Käufer zu veräußern versuchen. Ich kenne dieses Projekt in seiner Entwicklung nicht, sondern aus meiner Nähe ein kleineres mit vierzig Einheiten (Abschnitt I mit 22 Einheiten, sämtlich fertiggestellt; und Abschnitt II mit 18 Einheiten, davon zwei weitgehend fertiggestellt, dann Insolvenz). Da war es so, daß ein Doppelhaus (also zwei Einheiten) begonnen wurde und wenn dort die Erdgeschoßdecken drauf kamen dann zog die Kolonne weiter und das nächste Doppelhaus bekam seine Bodenplatte(n) und so weiter; das erste hatte bereits die Garagen als das letzte erst das Dach gedeckt bekam. Bei einer Projektgröße wie im Felderhofquartier marschiert das natürlich logistisch etwas anders, aber da kenne ich den konkreten Stand nicht. Es wird auf jeden Fall ähnlich wie in der Luftfahrt gehen ("aviate > navigate > communicate"), also die Information wird dem Handeln mindestens nicht weit vorausgehen.
Misaal19 schrieb:

... oder ob wir Ansprüche anmelden und dann den Prozess durchlaufen müssen, der meines Wissens nach mindestens ein paar Jahre dauern wird!
Als Käufer sollte man auf jeden Fall sicher stellen, mit dem Insolvenzverwalter in Kontakt zu bleiben (und auch auf Bekanntmachungen achten, wann wer welchen weiteren Schritt zu tun hat). Verfahren dauern um so kürzer, je gesünder / schwächer krank das Unternehmen bei der Insolvenzanmeldung war und je ordentlicher es geführt wurde (wobei das eine mit dem anderen zusammenhängt). Bei 75% Baufortschritt ist man als Käufer über den Status des Anzahlungsgläubigers schon deutlich hinaus. Und wenn dem erst 60% Zahlungen gegenüberstehen, sollte man sich bereit halten, zum weiteren Vorangehen bald wieder beitragen zu müssen. Wenn die Schranken wieder hoch gehen, sollte man den Zündschlüssel also nicht erst suchen müssen. Wo die Käufer Gläubiger sind, sollte der Verwalter sie also kennen; und wo sie Schuldner sind, sollten sie sich liquide und zahlungsbereit halten.
Vauleto08.08.25 06:36
Hallo zusammen, vielen Dank für die zahlreichen informativen Beiträge. Wir sind ebenfalls betroffen. Wir haben derzeit ca. 82% der Raten bezahlt. Unser Haus sollte zunächst im März, dann im Juli und dann im September übergeben werden. Wir mussten im Juli eine Wohnung in Ratingen anmieten, da die Kinder ab August in Ratingen zur Schule gehen. Wir haben von zwei Handwerkerfirmen die Aussage, dass die Baustelle bis September still steht. Macht es zum jetzigen Zeitpunkt bereits Sinn einen Anwalt einzuschalten oder sollten wir zunächst eine Rückmeldung vom Insolvenzverwalter abwarten? Danke und liebe Grüße
Misaal1908.08.25 12:52
Vauleto schrieb:

Hallo zusammen, vielen Dank für die zahlreichen informativen Beiträge. Wir sind ebenfalls betroffen. Wir haben derzeit ca. 82% der Raten bezahlt. Unser Haus sollte zunächst im März, dann im Juli und dann im September übergeben werden. Wir mussten im Juli eine Wohnung in Ratingen anmieten, da die Kinder ab August in Ratingen zur Schule gehen. Wir haben von zwei Handwerkerfirmen die Aussage, dass die Baustelle bis September still steht. Macht es zum jetzigen Zeitpunkt bereits Sinn einen Anwalt einzuschalten oder sollten wir zunächst eine Rückmeldung vom Insolvenzverwalter abwarten? Danke und liebe Grüße
Ich glaube, Sie haben ein Haus in Reihe 16. Wenn das der Fall ist, dann ist Ihr Haus fast fertig, und es fehlen nur noch die Terrasse im Garten und der Vorgartenweg, der noch gepflastert werden muss. Die Übergabe sollte auf jeden Fall bis September erfolgen. Solange wir nicht das erste Schreiben des Insolvenzverwalters erhalten haben, ist es meiner Meinung nach nicht sinnvoll, einen Anwalt zu kontaktieren.
11ant08.08.25 17:58
Vauleto schrieb:

Wir haben von zwei Handwerkerfirmen die Aussage, dass die Baustelle bis September still steht.
Ich wäre allerhöchst erstaunt, wenn bereits vorher etwas weiterginge. Wie ich in meinem Beitrag #38 bereits schrieb, wird nicht der Insolvenzverwalter selbst, sondern am ehesten ein Übernehmer der insolventen Gesellschaft weiterbauen. Und der muß ja erst einmal gefunden sein, von allen entscheidenden Beteiligten akzeptiert sein, unterschrieben haben und so weiter. Da passiert nichts hexhex über Nacht.
Vauleto schrieb:

Macht es zum jetzigen Zeitpunkt bereits Sinn einen Anwalt einzuschalten oder sollten wir zunächst eine Rückmeldung vom Insolvenzverwalter abwarten?
Misaal19 schrieb:

Solange wir nicht das erste Schreiben des Insolvenzverwalters erhalten haben, ist es meiner Meinung nach nicht sinnvoll, einen Anwalt zu kontaktieren.
Als Betroffene(r) sollte man auf keinen Fall passiv vor sich hin dösen und auf Weckrufe von außen warten. Eine Erstberatung beim Anwalt kostet wenig und hilft viel. Am besten geht man gleich zu einem Fachanwalt für Insolvenzrecht, denn ein "hausärztlicher" Anwalt versteht von Insolvenzrecht nicht viel mehr als das Huhn vom Fliegen.
leachiM2k09.08.25 10:10
Vom Insolvenzverwalter gibt es nur Standardmails. Die habe ich bereits vier mal in unterschiedlicher Anpassung von unterschiedlichen Käufern bereits zugeschickt bekommen. Da wird um Geduld gebeten.
Fakt ist, dass bis zur offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens eh nichts getan werden kann. Es gibt ja nicht mal eine Tabelle zu der man Forderungen anmelden könnte. Ich gehe davon aus, dass frühestens am 01.09. tatsächliche Nachrichten zu erwarten sind.

Eine Insolvenz kann allerdings gut und gerne mehrere Jahre andauern, wenn kein Investor gefunden wird.
Was passiert in dieser Zeit mit den Baukrediten? Bei uns wurde der Bau nicht mal angefangen und wir haben noch gar nichts gezahlt. Irgendwann wird die Bank doch wegen Nichtabnahme kündigen und eine Entschädigung fordern. Weiß jemand, wie hoch solche Entschädigungen sein können?
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