Hallo zusammen,
ich hoffe der Text wir nicht allzulang, ich muss ein bisschen ausholen.
ich suche Ideen, wie man ein Haus in eine starke Hanglage bauen kann, mit Zugang von unten und Gartenzugang oben. Ich bin erst ganz am Anfang, verzeiht mir deshalb bitte, wenn das alles noch recht theoretisch ist. Es geht erst mal darum, ob das überhaupt realistisch umzusetzen ist, ob also das Grundstück interessant für mich ist.
Das Grundstück gehört zum größten Teil meinen Eltern, ich würde das also quasi umsonst bekommen, was auch der Grund ist warum ich in Erwägung ziehe, mir ein so schwieriges Grundstück anzutun.
Ich hänge einen Lageplan an. Der ist leider schon ein bisschen älter, deshalb hab ich so Pi mal Daumen noch mit Bleistift darin herum geschmiert. Das Grundstück um das es geht ist das fünfeckige 91/5 ungefähr 500 qm. Der ganze Bereich 92/3, inklusive dem Bereich um die nachträglich eingezeichneten Terrasse, die in Richtung 91/5 zeigt, gehört meinen Eltern, liegt aber einige Meter tiefer, so dass es wirklich 2 getrennte Grundstücke sind.
Das mit Bleistift markierte Rechteck um 19/15 herum gehört der Stadt. Das müsste ich noch kaufen. Da wurde vor ein paar Jahren mal angefragt, die Stadt würde das hergeben, ich müsste ca 30000 € dafür zahlen.
Mein Problem bei der Sache ist nun, dass der ganze Bereich, an dem sich beider Fläche berühren und auf den ich das Haus setzen müsste um den Garten zu erhalten, ein recht steiler Hang ist. Von der Straße, die man auf dem Plan sieht bis zur aktuellen Grundstücksgrenze hat man auf 10m Strecke 4,80m Höhenunterschied.
Das Haus müsste an der Stelle gebaut werden, wo sich die beiden Flächen berühren, mit Haustür und Garage unten und dann eine Terrasse mit Zugang zum Garten oben. Man müsste also ganz schön viele Höhenmeter gewinnen. Oder eben das Haus ein Stück zurückversetzt und dann schon weiter oben in den Hang bauen. Je mehr man Baggern und den Hang stützen muss, umso teurer wird es natürlich.
Auf einen Teil des Gartens kann man sicherlich verzichten.
Wenn ich das Haus komplett auf die Fläche 91/5 setze, die eben ist, habe ich halt auch keinen Zugang, kann ja schlecht mit dem Auto nen Hang hinauf fahren.
Meine unausgegorene erste Idee ist, ganz unten ne Garage zu bauen, und dann auf die Garage, aber wieder ein Stück weiter in den Hang hinein, das eigentliche Haus. Ich habe es noch nicht so richtig bildlich vor Augen.
Ich hoffe ich konnte das verständlich erklären, ich kann es mir ja selbst noch nicht so richtig vorstellen.
Ich wollte mich mal inspirieren lassen und bin hier im Forum auf einen Faden gestoßen, in dem jemand ebenfalls ein Haus auf ein starkes Gefälle bauen will:
https://www.hausbau-forum.de/threads/Baufinanzierung-was-koennen-wir-uns-leisten.15667/page-8
Auf Seite 8 hat er 2 Vergleichbilder, wie das ungefähr mal werden soll. Er kalkuliert allerdings mit recht hohen Kosten, die für mich so nicht in Frage kommen. Man kann das Haus aber sicherlich ein bisschen einfacher bauen. Die Frage ist, ob ich damit so viel Höhe gewinne.

So was könnte ich mir auch vorstellen.
Ich hoffe, ich erschlage euch nicht mit dem langen Text. Es wäre wirklich toll, wenn einige erfahrene Bauherren einfach mal ihre Meinung kund tun könnten. Vielleicht kennt jemand ein vergleichbares Haus oder so. Bin für jeden Rat dankbar.
Und fragt ruhig nach, wenn etwas nicht verständlich ist.
Gruß,
Tobi
ich hoffe der Text wir nicht allzulang, ich muss ein bisschen ausholen.
ich suche Ideen, wie man ein Haus in eine starke Hanglage bauen kann, mit Zugang von unten und Gartenzugang oben. Ich bin erst ganz am Anfang, verzeiht mir deshalb bitte, wenn das alles noch recht theoretisch ist. Es geht erst mal darum, ob das überhaupt realistisch umzusetzen ist, ob also das Grundstück interessant für mich ist.
Das Grundstück gehört zum größten Teil meinen Eltern, ich würde das also quasi umsonst bekommen, was auch der Grund ist warum ich in Erwägung ziehe, mir ein so schwieriges Grundstück anzutun.
Ich hänge einen Lageplan an. Der ist leider schon ein bisschen älter, deshalb hab ich so Pi mal Daumen noch mit Bleistift darin herum geschmiert. Das Grundstück um das es geht ist das fünfeckige 91/5 ungefähr 500 qm. Der ganze Bereich 92/3, inklusive dem Bereich um die nachträglich eingezeichneten Terrasse, die in Richtung 91/5 zeigt, gehört meinen Eltern, liegt aber einige Meter tiefer, so dass es wirklich 2 getrennte Grundstücke sind.
Das mit Bleistift markierte Rechteck um 19/15 herum gehört der Stadt. Das müsste ich noch kaufen. Da wurde vor ein paar Jahren mal angefragt, die Stadt würde das hergeben, ich müsste ca 30000 € dafür zahlen.
Mein Problem bei der Sache ist nun, dass der ganze Bereich, an dem sich beider Fläche berühren und auf den ich das Haus setzen müsste um den Garten zu erhalten, ein recht steiler Hang ist. Von der Straße, die man auf dem Plan sieht bis zur aktuellen Grundstücksgrenze hat man auf 10m Strecke 4,80m Höhenunterschied.
Das Haus müsste an der Stelle gebaut werden, wo sich die beiden Flächen berühren, mit Haustür und Garage unten und dann eine Terrasse mit Zugang zum Garten oben. Man müsste also ganz schön viele Höhenmeter gewinnen. Oder eben das Haus ein Stück zurückversetzt und dann schon weiter oben in den Hang bauen. Je mehr man Baggern und den Hang stützen muss, umso teurer wird es natürlich.
Auf einen Teil des Gartens kann man sicherlich verzichten.
Wenn ich das Haus komplett auf die Fläche 91/5 setze, die eben ist, habe ich halt auch keinen Zugang, kann ja schlecht mit dem Auto nen Hang hinauf fahren.
Meine unausgegorene erste Idee ist, ganz unten ne Garage zu bauen, und dann auf die Garage, aber wieder ein Stück weiter in den Hang hinein, das eigentliche Haus. Ich habe es noch nicht so richtig bildlich vor Augen.
Ich hoffe ich konnte das verständlich erklären, ich kann es mir ja selbst noch nicht so richtig vorstellen.
Ich wollte mich mal inspirieren lassen und bin hier im Forum auf einen Faden gestoßen, in dem jemand ebenfalls ein Haus auf ein starkes Gefälle bauen will:
https://www.hausbau-forum.de/threads/Baufinanzierung-was-koennen-wir-uns-leisten.15667/page-8
Auf Seite 8 hat er 2 Vergleichbilder, wie das ungefähr mal werden soll. Er kalkuliert allerdings mit recht hohen Kosten, die für mich so nicht in Frage kommen. Man kann das Haus aber sicherlich ein bisschen einfacher bauen. Die Frage ist, ob ich damit so viel Höhe gewinne.
So was könnte ich mir auch vorstellen.
Ich hoffe, ich erschlage euch nicht mit dem langen Text. Es wäre wirklich toll, wenn einige erfahrene Bauherren einfach mal ihre Meinung kund tun könnten. Vielleicht kennt jemand ein vergleichbares Haus oder so. Bin für jeden Rat dankbar.
Und fragt ruhig nach, wenn etwas nicht verständlich ist.
Gruß,
Tobi
Tobi_83 schrieb:
Da ist quasi noch der Keller oder so ein Zwischengeschoss über der Garage. Sieht aber teuer aus und ist auch riesig.Für mich sieht das vor allem gar nicht nach einem Hanghaus-Entwurf aus, sondern nach einem vollständigen Haus für ebene Grundstücke in die Luft hängend gestellt und dann mit daruntergestellten sonst eigentlich überflüssigen Zusatzgeschossen "daruntergeschoben" abgestützt. Von einem der zeigen will, daß er "Hang kann", erwarte ich ganz etwas anderes.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Ich würde mir auch noch nicht so Gedanken drüber machen, wie das Haus letztendlich ausschaut (und ich gebe 11ant hier recht: das ist ein normales Haus, das man auf einen Unterbau geklatscht hat, da gibt's bessere und schickere Lösungen!).
Versuche in Erfahrung zu bringen, wie der Untergrund beschaffen ist: braucht's große Stützen oder hält der Hang, wenn man da "reinkratzt". Was wird ungefähr der Aufwand sein, wenn man hier ein Hanghaus baut und wie ist der preisliche Unterschied zu einem Haus auf ebenen Boden mit Keller (denn nur das ist vergleichbar)? Falls der Unterschied gravierend ist, ist er für euch machbar? Oder könnt ihr woanders entsprechend einsparen?
Wenn das man ungefähr geklärt ist, dann guten Architekten holen und planen und sich nicht schon vorher auf irgendeine fiktive Planung einschießen. Ich bin eh kein Freund von diesen Lösungen von der Stange und bei einem Hanghaus erst recht nicht, das hängt noch so davon ab, WIE der Hang beschaffen ist, damit das eine dafür sinnvolle Planung ist.
Treppauf, Treppab: das wird bei einem Hanghaus nicht ganz zu vermeiden sein. Wenn das für euch grundsätzlich ein NoGo ist, dann könnt ihr an dem Punkt aufhören, darüber nach zu denken.
Im Sinne von späterer Barrierefreiheit könnte man darüber nachdenken, entsprechende Aussparungen in die Bodenplatten einzuplanen um später, bei Bedarf, ggf. einen Hauslift einzubauen.
Oder über einen Lastenaufzug nachdenken (für Einkäufe).
Das sind sicher die Nachteile eines Hanghauses, aber dafür habt ihr auch Vorteile. Ich hatte sie oben schon genannt: unverbaubare Aussicht, kaum einsehbar.
Versuche in Erfahrung zu bringen, wie der Untergrund beschaffen ist: braucht's große Stützen oder hält der Hang, wenn man da "reinkratzt". Was wird ungefähr der Aufwand sein, wenn man hier ein Hanghaus baut und wie ist der preisliche Unterschied zu einem Haus auf ebenen Boden mit Keller (denn nur das ist vergleichbar)? Falls der Unterschied gravierend ist, ist er für euch machbar? Oder könnt ihr woanders entsprechend einsparen?
Wenn das man ungefähr geklärt ist, dann guten Architekten holen und planen und sich nicht schon vorher auf irgendeine fiktive Planung einschießen. Ich bin eh kein Freund von diesen Lösungen von der Stange und bei einem Hanghaus erst recht nicht, das hängt noch so davon ab, WIE der Hang beschaffen ist, damit das eine dafür sinnvolle Planung ist.
Treppauf, Treppab: das wird bei einem Hanghaus nicht ganz zu vermeiden sein. Wenn das für euch grundsätzlich ein NoGo ist, dann könnt ihr an dem Punkt aufhören, darüber nach zu denken.
Im Sinne von späterer Barrierefreiheit könnte man darüber nachdenken, entsprechende Aussparungen in die Bodenplatten einzuplanen um später, bei Bedarf, ggf. einen Hauslift einzubauen.
Oder über einen Lastenaufzug nachdenken (für Einkäufe).
Das sind sicher die Nachteile eines Hanghauses, aber dafür habt ihr auch Vorteile. Ich hatte sie oben schon genannt: unverbaubare Aussicht, kaum einsehbar.
ypg schrieb:
Wir hatten lang kein SplitLevel mehr in einer Diskussion...Na ja, Split Level war vor dreißig Jahren modern und verband sich meist mit fließenden Übergängen zwischen Wohnflächen und Treppenpodesten, was wiederum mit der heute erstrebenswert geltenden Bauweise "bewohnte Klimaanlage" schwierig zusammengeht.
Und Split Level ist ja auch mehr so für leichte Hanglagen (eben, die auf die Haustiefe gesehen nur etwa eine halbe Geschosshöhe Unterschied ausmachen). Im "Weinberg" kommt man damit nicht weit
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Google mal Hausidee Hanghaus.
Da sind richtige Hanglagenhäuser drinnen, teilweise auch schön in den Hang integriert und nicht so aufgesetzt.
Ja Stufen muß man Laufen bei Hanglage ohne geht es nicht.
Finde jedoch man sollte die Stufen die man täglich läuft reduzieren. Lieber zum Stellplatz vom Kindertrampolin mehr Stufen laufen.
Meine Schwiegermutter verflucht ihr Split Level seit 20 Jahren.
Achte darauf die Einfahrt zur Garage und zum Carport nicht zu steil zu planen. Macht im Winter keinen Spaß zum Räumen und zu Streuen.
Wir haben ungefähr 4 Meter, die im Moment noch vom Gebäude aufgefangen werden. Hoffentlich bleibt die Wand stehen. Das war jetzt Off Topic
Da sind richtige Hanglagenhäuser drinnen, teilweise auch schön in den Hang integriert und nicht so aufgesetzt.
Ja Stufen muß man Laufen bei Hanglage ohne geht es nicht.
Finde jedoch man sollte die Stufen die man täglich läuft reduzieren. Lieber zum Stellplatz vom Kindertrampolin mehr Stufen laufen.
Meine Schwiegermutter verflucht ihr Split Level seit 20 Jahren.
Achte darauf die Einfahrt zur Garage und zum Carport nicht zu steil zu planen. Macht im Winter keinen Spaß zum Räumen und zu Streuen.
Wir haben ungefähr 4 Meter, die im Moment noch vom Gebäude aufgefangen werden. Hoffentlich bleibt die Wand stehen. Das war jetzt Off Topic
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