Hybride Messen (für Hausbau) - eure Erfahrungen?

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Pakon

Pakon

Man bedenke allerdings, daß man auf Messen auch allerlei Flöhe ins Ohr gesetzt bekommt, und viele Dinge sieht, die der Bauunternehmer garnicht im Programm hat. Insbesondere vor dem Hintergrund der hohen Popularität des Bauens mit GU sind Messebesuche insoweit also fragwürdig nützlich.
Ja aber man sieht was alles möglich ist und wo eventuell die Reise in den nächsten Jahren hingehen wird. Dann muss man sich halt anschauen, welche der neuen Ideen man umsetzen möchte und welche einem gefallen bzw. zu einem passen. Also gerade als Inspiration finde ich das gar nicht schlecht, dass man da viele neue Dinge sieht. Erweitert auch etwas den Horizont und zeigt, da gibt es noch viele Dinge.

ja, bei hybriden messen kann man sich ja beides geben. da geht es ja darum, eine messe live und virtuell besuchen zu können. erstmal das feeling vor ort, erste informationssammlung, inspiration und dann noch in ruhe und ungestört zuhause noch einmal virtuell. ich kann mir vorstellen, dass die kombination ganz gut ist, um sich möglichst feste eindrücke zu machen. also ich als normalkunde würde das angebot schon annehmen, also ich kann mir das für mich persönlich gut vorstellen und denke, dass es vielen so geht. aber ja, im geschäftsbereich ist es vielleicht noch wichtiger, sich konzentriert auf themen zu stürzen.
Die Kombination wird auch so schon von den Messebauern angeboten. Von Syma gibt es beispielsweise einen eigenen meet-hybrid Cube. Da hast du dann am Messestand einen Bereich für Onlinebesprechungen oder kannst auch live streamen von der Messe. Solche Lösungen gibt es ja schon. Ich habe jetzt noch keine dieser Sachen vor Ort gesehen aber das hängt halt damit zusammen, dass ich leider schon sehr lange auf keiner Messe mehr war.
Im Geschäftsbereich eröffnet das ganz neue Möglichkeiten. Man muss beispielsweise für eine Messe nicht mehr um den halben Erdball fliegen. Ob es der Privatkunde annimmt wird wohl vom jeweiligen Bereich abhängig sein. Von einer virtuellen Foodmesse wird man als normaler Kunde nicht viel haben, da will man die Sachen ja ausprobieren:)


Der Inhalt ist wichtiger als die Form.
Denke das kommt halt auch immer auf die Messe bzw. Branche an und wem man ansprechen möchte. Für den Endkunden ist es sicher sehr wichtig alles mal in echt gesehen zu haben und auch angegriffen/ausprobiert zu haben.
 
N

Nida35a

Für den Endkunden ist es sicher sehr wichtig alles mal in echt gesehen zu haben und auch angegriffen/ausprobiert zu haben.
beim Hausbau gibt es auf einer Messe nur Bilder und kleine und grosse GU.
Der sonore , wir bauen 100/200/500 Häuser im Jahr, schafft das nur aus der Grundriss Schublade .
Der kleine Familienbetrieb mit 10-20 Häusern kann dir dein einmaliges Haus bauen, für den bist du ein großes Projekt und entsprechend wichtig.
Du lernst einfach verschiedene Firmen kennen und kannst hinterher überlegen mit wem du weiter machst.
Unseren GU haben wir nur indirekt auf der Messe kennengelernt, er geht nur auf jede 2.-4. Messe,
verschaffe dir einen Überblick
 
T

trx_type

als wir die Idee Hausbau hatten,
sind wir zu einer regionalen kleinen (ca 100 Aussteller) Messe gegangen und haben geredet und geschaut und Grundrisse gesammelt.
Danach sind wir das Thema ernsthaft angegangen und wohnen jetzt 2 Jahre in unserem Haus.
Keiner der Messegrundrisse ist es geworden, aber Ideen und Vorstellungen haben wir bekommen und eine Architektin hat unseren Plan bewohnbar und logisch strukturiert.
Also machen, und nicht beschwatzen lassen und nichts unterschreiben.
ja, so in etwa habe ich mir das auch vorgestellt. auch wenn die messe lediglich dazu dient zu erfahren, wie man es vielleicht nicht machen möchte. aber mal verschiedene sachen zu sehen und sich ein bild von der thematik zu machen, kann ja schon helfen. und ja, verbindlich würde ich auf einer messe nichts unterschreiben oder fixieren, da gebe ich dir recht.

Die Messeform ist letztlich nur Neigungssache. Ich bevorzuge Präsenz. Eine Hybride Messe bietet mehr von beidem. Der Inhalt ist wichtiger als die Form. Zum Ideensammeln und auch schon mal Kontakt zu regionalen Unternehmen zu kommen ist das klasse. Um sich verunsichern zu lassen nicht.
ich sehe in beiden varianten die vorteile. vorort halte ich mich auf einer messe gerne auf, weils halt spaß macht und die vielen eindrücke stimmung machen. zudem bin ich gerne unter menschen. virtuell ist aber auch praktisch, weil man sich dann ganz in ruhe alles ansehen kann und man nicht direkt unter menschen muss, wenn einem nicht danach ist. hybride messen sind deshalb praktisch, weil man eben zuerst mal die stimmung vor ort aufsaugen kann und dann später nochmal in ruhe alles durchklicken.

Die Kombination wird auch so schon von den Messebauern angeboten. Von Syma gibt es beispielsweise einen eigenen meet-hybrid Cube. Da hast du dann am Messestand einen Bereich für Onlinebesprechungen oder kannst auch live streamen von der Messe. Solche Lösungen gibt es ja schon. Ich habe jetzt noch keine dieser Sachen vor Ort gesehen aber das hängt halt damit zusammen, dass ich leider schon sehr lange auf keiner Messe mehr war.
Im Geschäftsbereich eröffnet das ganz neue Möglichkeiten. Man muss beispielsweise für eine Messe nicht mehr um den halben Erdball fliegen. Ob es der Privatkunde annimmt wird wohl vom jeweiligen Bereich abhängig sein. Von einer virtuellen Foodmesse wird man als normaler Kunde nicht viel haben, da will man die Sachen ja ausprobieren:)
der cube klingt praktisch. also den könnte man sich dazu nehmen und von der firma wird dann ein virtueller stand entworfen oder wie funktioniert das? im geschäftsbereich ist das schon ziemlich praktisch. auch in vielen gewöhnlichen bereichen. bei food ist es schwierig, wobei wenn es hybrid abläuft, könnte es ja angenommen werden. also wenn man als privatperson wirklich beide messen-varianten anwendet bei einer hybriden messe. zuerst vor ort probieren und später nochmals die optik wirken lassen? müsste man wahrscheinlich probieren, ob das ankommt...
 
Pakon

Pakon

der cube klingt praktisch. also den könnte man sich dazu nehmen und von der firma wird dann ein virtueller stand entworfen oder wie funktioniert das? im geschäftsbereich ist das schon ziemlich praktisch. auch in vielen gewöhnlichen bereichen. bei food ist es schwierig, wobei wenn es hybrid abläuft, könnte es ja angenommen werden. also wenn man als privatperson wirklich beide messen-varianten anwendet bei einer hybriden messe. zuerst vor ort probieren und später nochmals die optik wirken lassen? müsste man wahrscheinlich probieren, ob das ankommt...
Ja, so habe ich es zumindest verstanden. Vielleicht liest du dir das selbst auf der Homepage von Syma durch oder rufst gleich bei der Firma an und lässt dir das aus erster Hand erklären.
Es gibt sicherlich Einsatzgebiete, wo es einen Vorteil gibt. Man sieht etwas auf der Messe und kann sich dann beispielsweise nochmal online anschauen wie man das verbaut. Weil eben ein Tutorial online gestellt wurde, wie man das handhabt.
Einsatzgebiete gibt es sicher, man muss sich halt überlegen was man machen möchte, wo das Ziel liegt und auch ob man dann auf der Messe auch die Zeit hat.
 
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