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ᐅ Hauskauf und Kernsanierung finanzierbar?


Erstellt am: 25.06.23 21:31

HungrigerHugo 13.01.24 08:26
Ein befreundeter Heizungsbauer teilte mir letztens mit, das seit einiger Zeit kaum Neuaufträge mehr rein kommen. Vielleicht wird die Preistreiberei jetzt besser.

Altai 15.01.24 19:37
Und mein Heizungsbauer hat keine Zeit, die jährliche Wartung bei mir zu machen, weil er so viel zu tun hat. Vermutlich wegen der ganzen Cleverli, die noch schnell eine Gasheizung einbauen lassen wollen...

Kugelblitz 28.02.24 20:42
Ich gebe mal ein kleines Update.

Wir waren mittlerweile beim Notar und haben das Haus von meiner Oma für 325.000 Euro gekauft.

Schlussendlich besteht die Finanzierung aus 3 Betandteilen
1. Teil: 222.500 Euro Darlehen der ING zu 3,29% Zins mit einer Laufzeit von 20 Jahren
2 Teil: 100.000 Euro Darlehen der Kfw zu 1,97% Zins (Nach Ende der Maßnahmen können wir bis zu 25% Tilgungszuschuss bekommen)
3 Teil: 100.000 Euro Darlehen der Kfw zu 1,97% Zins (Nach Ende der Maßnahmen können wir bis zu 25% Tilgungszuschuss bekommen)

Eingesetztes Eigenkapital - 190.000 Euro.
Wir haben noch 40.000 Euro Puffer.

Ich würde hier in diesem Thema regelmäßig updates von der Kernssanierung geben.

Im moment sind wir am entkernen. Das wird sich auch noch ein bisschen ziehen.
Die Tapete lies sich relativ gut entfernen. 10 Säcke mit jeweils 120 Litern sind es geworden.
Die abgehängten Holzdecken sind auch unten und wurden schon entsorgt.

Im gesamten Haus ist PVC gelegt. Ist echt mühsam diesen zu entfernen.

Hier im Bild ist der PVC schon drausen. die Unterkonstruktion an der Decke ist mittlerweile auch weg.
Unter dem PVC liegt eine Ausgleichsmasse die nichtmal einen halben Zentimeter stark ist.
Unter der Ausgleichsmasse ist Holz (siehe nächstes Bild)

Unrenovierter Raum mit freiliegenden Deckenbalken, rauen Wänden, Baumaterial und Fenster.


Hier haben ich mal den Holzboden (der wahrscheinlich im ganzen Haus liegt) geöffnet und wollten uns den Estrich ansschauen.
Erster Schock - Unter dem Holzboden liegt eine Schicht aus Sand? die 7 Zentimeter stark ist.


Offene rechteckige Grube im Betonboden, eingerahmt von Holzleisten, Staub und Holzspäne drumherum.

Hand in staubigem Arbeitshandschuh wirbelt Staub aus einem Loch im Betonboden, Holzsplitter liegen daneben.


Im letzten Bild sieht man die graue Ausgleichsmasse dann der Holzboden und darunter die Schicht aus Sand.

Kann mir jemand sagen ob das so üblich war für das Baujahr (1958) bzw was für ein Sinn dieser Sand hatte?.

Als nächtes fliegt der ganze Fußboden raus und dann widmen wir uns diesem Sand.

WilderSueden 28.02.24 21:45
Ich kann mich dunkel erinnern, dass im grünen mal ein Thread war, bei dem auch jemand Sand in der Decke hatte. Der Sand dient dem Schallschutz, wenn ich mich richtig erinnere. Estrich hast du dann wohl keinen

Kugelblitz 28.02.24 22:06
WilderSueden schrieb:

Ich kann mich dunkel erinnern, dass im grünen mal ein Thread war, bei dem auch jemand Sand in der Decke hatte. Der Sand dient dem Schallschutz, wenn ich mich richtig erinnere. Estrich hast du dann wohl keinen

Vielen Dank für die Antwort.

Ne Estrich ist nicht vorhanden.

Auf der einen Seite ist es echt viel Arbeit den Sand aus dem Haus zu bringen und vor allem zu entsorgen.
Auf der anderen Seite haben wir es jetzt einfacher mit der Fußbodenheizung.

HausKaufBayern 28.02.24 22:43
Bei unserem Haus 1950er BJ hatten wir auch Sand im Boden und Holzparkett / schwimmender Estrich drauf.
War wohl in Bayern/Franken öfters der Fall.
sandestrichdarlehenzinspvcausgleichsmasseholzbodenheizungsbauerkfwtilgungszuschuss