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ᐅ Hausbau zu teuer - Bau Stoppen?


Erstellt am: 03.08.2022 02:07

motorradsilke 04.08.2022 09:03
askforafriend schrieb:

Es ist immer dasselbe. Leute kaufen ihr gebrauchtes Auto für 20k gebraucht in bar/Überweisung, oder für 30k neu. Das Geld verschwindet vom Konto, das Auto wird dann 12 Jahre gefahren, ist vielleicht noch 10-20% wert vom Kaufpreis. Man hat ja keine “laufenden“ Kosten für die Finanzierung. Wertverlust geht nicht direkt vom Konto runter, deshalb ist er nicht da 😉

Vom Konto gehen (ohne Berücksichtigung von Inflation/Azinsung/Alternativanlage) allerdings in 12 Jahren für

das gebrauchte Auto: 20.000 Euro Anschaffung minus 4.000 Euro Restwert = 16.000 Euro Wertverlust, macht 111 Euro pro Monat jeden Monat, jedes Jahr für 12 Jahre!
das neue Auto: 30.000 Euro Anschaffung minus 6.000 Euro Restwert = 24.000 Euro Wertverlust, macht 166 Euro jeden Monat, jedes Jahr für 12 Jahre!

Was machst du in 12 Jahren? Genau, die Karre loswerden. Was brauchst du dann wieder? Genau, Geld 🙂 Was machst du also, um das Auto dir kaufen zu können in 12 Jahren? Genau, 12 Jahre lang jeden Monat „Geld sparen“, um das AUto zu kaufen. Das ist aber nicht sparen, sondern einfach “in die Zukunft projektierter Wertverlust“.

Um also in 12 Jahren sagen wir 25.000 Euro (Fahrzeug kostet mittlerweile 29.000 Euro (Inflation, mehr Technik etc), 4.000 Euro bekomme ich aus dem Verkauf des gebrauchten, fehlen noch 25k) für ein gebrauchtes Fahrzeug zusammenzusparen brauchst du nochmal 173 Euro jeden Monat, jedes Jahr für 12 Jahre.

Merkst du etwas - du brauchst für einen guten gebrauchten, der auch 12 Jahre halten soll, allein schon nur für die Karre (Abschreibung) und für die Neuanschaffung jeden Monat ca 300 Euro. Günstiger wird es nicht gehen!

Hinzu kommt z.B. mind (!!)

Versicherung 40 Euro
KFZ Steuer 15 Euro
Wartung&Verschleißkosten 50 Euro (Bremsen, Reifen, TÜV, Inspektionen) - 600 Euro im Jahr werden wahrscheinlich nur in den ersten Jahren reichen.

Du musst also mindestens 400-500 Euro pro Monat fürs Auto rechnen, egal wie du es drehst und wendest. Alles andere ist Unterdeckung

Die Rechnung ist jetzt aber seltsam. Du musst ja nicht Abschreibung UND Neuanschaffung anrechnen. Das Geld für das Auto, was jetzt gefahren wird, hast du ja vorher schon angespart. Das fällt nicht nochmal an. Aber 150 € - 200 € als Sparrate für ein neues Auto würde ich auch ansetzen.
Und nicht jedes Auto kostet 30.000 €, es geht auch günstiger.

moHouse 04.08.2022 09:09
Hausbautraum20 schrieb:

Und wie schon jemand schrieb, ist es ja immer eine Frage, wo man was in seiner Rechnung einordnet. Wir haben monatlich eine Sparrate und ob ich davon morgen eine kaputte Waschmaschine ersetzen muss, eine Autoreparatur zahlen muss oder ein neues Auto anschaffen muss, weil ich meins geschrottet habe, das kann ich doch nicht vorhersehen.

Da ist was dran. Kann mir nicht vorstellen, dass sich jeder einen Abschreibungsbetrag für jedes Gerät oder jede Sache zurücklegt, die kaputt gehen kann. Das muss allein aufgrund des Risikose des vorzeitigen Ablebens der Geräte ohnehin ne Mischkalkulation sein.
Aber so ganz schlecht ist es natürlich nicht für die großen Dinge wie ein Auto mal durch zu kalkulieren ob die monatliche Sparrate ausreichend ist und nicht für Urlaube oder Luxusanschaffungen geplündert wird.
Für Hausrücklagen gibt es ja auch grobe Richtwerte (die allerdings stark variieren). Aber für ein 150qm sollte man meiner Meinung nach schon um die 100 Euro in der monatlichen Sparrate reservieren.

Jetzt machen wir der Threaderstellerin natürlich wieder etwas Angst 😀

Was ich nochmal aus eigener Erfahrung sagen muss: seitdem wir Haus und Garten haben, sind unsere Ausgaben für irgendwelchen Firlefanz wie "lass mal in der Stadt bummeln gehen. Ich muss raus aus der Wohnung" (zack 50 Euro für Spontankäufe, Essen und Trinken weg) extrem gesunken.
Macht auch einfach mega Spass an nem Samstag einfach zu Hause zu bleiben. Das hab ich vor 2 Jahren noch gehasst. Ich musste immer raus und was unternehmen.

Panik123 04.08.2022 09:10
Yosan schrieb:

Hallo,
Die monatliche Rate sollte doch gut passen bei euch.
Wir haben (ab November wenn die Elternzeit vorbei ist) ein sehr ähnliches Haushaltsnettoeinkommen und die gleiche Rate. Nach meinen Berechnungen und unserem Haushaltsbuch müssten um die 1000€ pro Monat übrig bleiben.

Das klingt beruhigend. Ich fühle mich bei den meisten Angaben hier eher als Geringverdiener...
Wo liegen denn eure Ausgaben bei wie vielen Personen?

moHouse 04.08.2022 09:12
motorradsilke schrieb:

Die Rechnung ist jetzt aber seltsam. Du musst ja nicht Abschreibung UND Neuanschaffung anrechnen. Das Geld für das Auto, was jetzt gefahren wird, hast du ja vorher schon angespart. Das fällt nicht nochmal an.

Haha ..stimmt. war bei bei seinen Ausführungen gar nicht aufgefallen. Dachte er hat das Thema Abschreiben und Sparrate nur sehr ausgiebig beschrieben 😀

motorradsilke 04.08.2022 09:13
Panik123 schrieb:

Das klingt beruhigend. Ich fühle mich bei den meisten Angaben hier eher als Geringverdiener...

Hier tummeln sich auch überwiegend Gutverdiener. Und nicht der Durchschnitt der Hausbauer 😉

moHouse 04.08.2022 09:16
Panik123 schrieb:

Das klingt beruhigend. Ich fühle mich bei den meisten Angaben hier eher als Geringverdiener...
Wo liegen denn eure Ausgaben bei wie vielen Personen?

Ihr verdient durchschnittlich. Was absolut OK ist und in eurer Konstellation ausreichend für ne Hausfinanzierung.

Euer Glück ist der Background aus der Familie mit vorhandem Grundstück und Mieteinnahmen. Und vermutlich später ein Erbe.
Ohne das alles würden die Zahlen und Prognosen anders aussehen. Also alles gut bei euch 🙂
sparrate