ᐅ Hausbau nach Gebäudeenergiegesetz noch akzeptabel oder lieber KFW55
Erstellt am: 03.12.2021 13:19
Yaso2.0 06.12.2021 11:54
Unser GU baut zum größten Teil nach der aktuellen Energieeinsparverordnung und der Aufpreis für kfw55 war bei uns deutlich höher, wie die Förderung.
Und da ich nach Energieeinsparverordnung bauen darf, tu ich ja nichts verbotenes.. unser Nachfolger kann dann das Haus energetisch auf den entsprechenden Stand bringen, der dann gefordert wird.
Die Vorbereitung für Photovoltaik lassen wir machen, wäre sonst später wohl eher schwer umzusetzen oder sehr aufwändig.
Und da ich nach Energieeinsparverordnung bauen darf, tu ich ja nichts verbotenes.. unser Nachfolger kann dann das Haus energetisch auf den entsprechenden Stand bringen, der dann gefordert wird.
Die Vorbereitung für Photovoltaik lassen wir machen, wäre sonst später wohl eher schwer umzusetzen oder sehr aufwändig.
11ant 06.12.2021 13:32
Yaso2.0 schrieb:
unser Nachfolger kann dann das Haus energetisch auf den entsprechenden Stand bringen, der dann gefordert wird.Genau darin sehe ich ein starkes Argument- pro "künftiger Standard", wenn das Haus in wenigen Jahren in den Markt gegeben wird, bzw.
- contra "künftiger Standard", wenn dieser beim Verkauf des Hauses ohnehin "veraltet" wäre.
Gehen wir beispielsweise nach dem bevorstehenden Förderauslauf von KfW55 davon aus, daß das Effizienzhaus 55 in 2025 gesetzlicher Standard wird, dann würde ein Nachbesitzer nach einem Kauf in vermutlich etwa 2050 oder 2055 auf das Niveau Effizienzhaus 55 nachrüsten müssen. Für den Käufer in etwa 2050 oder 2055 wird also vermutlich relevant, ob das Haus den Standard Effizienzhaus 55 (KfW55) oder den Standard Effizienzhaus 70 (Energieeinsparverordnung 2016 / Gebäudeenergiegesetz) hat. Ein Nachbesitzer in etwa 2030 spürt den Unterschied also ggf. im Portemonnaie, aber noch nicht in Form einer Nachrüstpflicht. Das Denkmodell geht allerdings davon aus, daß Greta nicht Berufspolitikerin wird und dann zu oft Annalena begegnet - andernfalls könnte das schneller gehen ;-)
Die Frage "baldiger Standard schon jetzt: ja oder nein" stellt sich also im Grunde beim Haus wie beim Auto: will man es nach drei Jahren wieder austauschen, können Extras der Marke "finden sehr viele Mitmenschen toll, nur mir selbst wäre es nicht so wichtig" wertrelevant sein; will man es erst nach zwölf Jahren austauschen, verlagert sich die Gewichtung entsprechend.
Hausbau 55 06.12.2021 13:59
Yaso2.0 schrieb:
Die Vorbereitung für Photovoltaik lassen wir machen, wäre sonst später wohl eher schwer umzusetzen oder sehr aufwändig.Wie muss ich mir deine Vorbereitung für Photovoltaik vorstellen? Wir sind gerade im Hausbau. Ab morgen wird der Estrich nach Programm geheizt. Einzug vielleicht Februar. Unsere Photovoltaikanlage mit 13,7 kWp ist auf dem Dach fertig montiert. Ich habe weitestgehend das Thema selbst organisiert. Also erst viel gelesen, dann Module gekauft, genau 36 Stk auf einer Palette (komplett schwarze Module auf schwarze Dachziegel). Parallel mit einem Solarteur Kontakt gehalten. Einige Zeit später das Untergestell gekauft (der Solarteur hatte mir die Stückliste gegeben). Nach Abschluss der Dachdeckerleistungen gab es die Bauabnahme Dach mit dem GU. Unmittelbar danach hatte der Solarteur sein Job gemacht und konnte die Rüstung des GU nutzen. Anfang Januar wird der Wechselrichter montiert und dann erfolgt die Inbetriebnahme. Meine Photovoltaikanlage kostet insgesamt etwa 14.000 Euro Brutto/ 11.800 Euro Netto. Unser KfW-Effizienzhaus 55 EE erhält eine Luftwärmepumpe. Durch die niedrigen Kosten werde ich über den Zeitraum von 20 bis 25 Jahren keine Stromkosten Haushalt und Wärmeerzeugung haben (unter Verrechnung der Vergütung Einspeisung).
Mahri23 06.12.2021 14:24
Also wir haben z.B. zwei etwas dickere Leerrohre vom Hauswirtschaftsraum in das Dachgeschoss mit verlegt. Das hatte gereicht,um die drei Strings von oben runter zum WR zu ziehen.Dann noch ein Netzwerkkabel vom WR zum Verteilerkasten (Switch) verlegt. Somit konnte die Photovoltaikanlage nach Fertigstellung des Hauswirtschaftsraum Fußbodens aktiviert werden.
Hausbau 55 06.12.2021 14:33
Mahri23 schrieb:
Also wir haben z.B. zwei etwas dickere Leerrohre vom Hauswirtschaftsraum in das Dachgeschoss mit verlegt. Das hatte gereicht,um die drei Strings von oben runter zum WR zu ziehen.Dann noch ein Netzwerkkabel vom WR zum Verteilerkasten (Switch) verlegt. Somit konnte die Photovoltaikanlage nach Fertigstellung des Hauswirtschaftsraum Fußbodens aktiviert werden.Leerrohr ist auch vorhanden und der Hauselektriker hat im DG einen Anschluss Potentialausgleich gelegt. Dort hat er u.a. Die Satanlage mit angeschlossen und dort werden auch Potentialausgleich der Untergestelle montiert. Ich habe auch überlegt wegen dem Zeitpunkt der IBN. Zumal ab morgen der Estrich direktelektrisch aufgeheizt wird. Vermutlich wird der Verbrauch 1000 oder 1500 kWh Strom sein. Die Wärmepumpe fehlt noch.
Yaso2.0 06.12.2021 14:40
Hausbau 55 schrieb:
Wie muss ich mir deine Vorbereitung für Photovoltaik vorstellen?So, wie hier
Mahri23 schrieb:
Also wir haben z.B. zwei etwas dickere Leerrohre vom Hauswirtschaftsraum in das Dachgeschoss mit verlegt. Das hatte gereicht,um die drei Strings von oben runter zum WR zu ziehen.Dann noch ein Netzwerkkabel vom WR zum Verteilerkasten (Switch) verlegt.und soweit ich mich erinnere war da noch eine Felderweiterung im Verteilerkasten.
Ähnliche Themen