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Haus auf Grundstück der Eltern - Erbschaftsprobleme?

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Wenn deine Eltern vemutlich keine 10 Jahre mehr leben (sorry, wenn das makaber rüberkommt), macht eine Schenkung auch keinen Sinn mehr, da die Schenkung dann trotzdem aufs Erbe angerechnet wird.
 
Moin,

wie oft soll man es dir denn noch sagen: das hier:

dass ich das Haus selbst gebaut und bezahlt habe
interessiert bei der Berechnung der Erbmasse und damit der Erbschaftsteuer absolut niemanden!
Stehst du im Grundbuch: Haus ist dein Haus, keine Erbmasse
Stehen deine Eltern im Grundbuch: Haus ist nicht dein Haus, denn du hast es quasi deinen Eltern geschenkt. Und damit ist es Erbmasse.

Viele Grüße,
Andreas
 
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Ansonsten hätte uns die Steuerberaterin doch damals einen Hinweis geben müssen.
Hat die gute Frau bestimmt.
Oder Sie war anders beauftragt: Wann ihr die Anweisung gebt möglichst viel Geld vorab zu sparen, dann war es die richtige Lösung zum damaligen Zeitpunkt. Man vergiss schnell, dass man nur das bekommt was man bestellt hat,. Vielleicht war damals die umfassende Beratung gar nicht gewünscht, weil ihr mit der Idee auf dem Grundstück der Eltern zu bauen in das Rennen gegangen seid.

Wie auch immer es damals war, es lässt sich nicht rekonstruieren. Hilft jetzt auch nicht mehr. Klarheit bekommst du mit dem aktuellen Grundbuchauszug. Das ist das einzige was heute zählt.

Zahlst du das Haus noch ab? Läuft der Kreditvertrag auf deinen Namen? Auch hier haben die Bankberater damals garantiert vor dem Konstrukt gewarnt. Kann es sein, dass deine Eltern alles geregelt haben und du nur unterschieben hast?


Ich werde eh sehr viel Erbschaftsteuer zahlen müssen, von daher wäre es gut, wenn mein Haus nicht mitzählt.
Die ersten 400.000€ sind frei. Ganz ehrlich... du wirst es dir leisten können. Jammern auf hohem Niveau.
 
Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass das wirklich so ist. Was für die Grundsteuer gilt, muss doch auch für die Erbschaftsteuer gelten. Ansonsten hätte uns die Steuerberaterin doch damals einen Hinweis geben müssen.

Auch für meinen Betriebsprüfer war klar, dass das mein Haus ist, als er mich fragte, ob ich Teile davon ins Betriebsvermögen genommen habe. Was ich übrigens nicht getan habe, um später bei einem Verkauf nicht noch Umsatzsteuer abführen zu müssen.

Was wäre denn Eure Meinung, wie jetzt zu verfahren wäre? Ich wünsche meinen Eltern echt ein langes Leben, aber ob sie noch zehn Jahre durchhalten, das ist durchaus fraglich.

Soll ich dazu einfach mal beim Finanzamt nachfragen?

Matthias
Spielt keine Rolle ob du dir das vorstellen kannst, das ist einfach so.

Ob du dein Haus in dein BV einlegen möchtest (bzw. einen Teil davon) hat übrigens auch rein gar nichts damit zu tun, ob du zivilrechtlicher Eigentümer bist...

Ganz ehrlich?
Such dir einen guten Steuerberater.
Ich finde immer wieder erschreckend wie viele Konstrukte nur für den Zweck Steuer sparen von Leuten gemacht werden, die aber absolut keine Ahnung von den weiteren Konsequenzen haben.

Am einfachsten hätte dir dein Vater damals das Grundstück übergeben, dann wäre steuerlich vermutlich gar nichts passiert. Wieso hat man das nicht gemacht?
 
Ich muss dir den Zahn leider ziehen. Mein Onkel hat genau das Gleiche Konstrukt. er hat seine Hütte bei meinen Großeltern platziert. Mein Opa verstarb vor 10 Jahren. Meine Oma erbte ALLES! Das hat jetzt bei uns keine Nebenwirkungen gehabt, da einfach alles blieb wie bisher. Meine Mutter war schon früher bei ihrem Hausbau ausgezahlt worden. Daher haben dann alle Kinder den Mund gehalten und das leben lief weiter. Wie das jetzt laufen würde, wenn meine Oma verstirbt ... keine Ahnung.
Ich glaube das Grundstück ist schon an meinen Onkel überschrieben worden. Kann es aber nicht genau sagen.

Fazit: Ihr solltet da dringend was regeln. Entweder mit einer Schenkung oder ihr teilt das Grundstück. Wer die Rechnung für die Grundsteuer zahlt, ist irrelevant. Sie ist nämlich genau das: eine Rechnung und keine Besitzangabe.
 

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