Haus auf Grundstück der Eltern - Erbschaftsprobleme?

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Zuletzt aktualisiert 15.04.2024
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Pianist

Ganz einfach: Du Papa, wir müssen über unser Grundstück reden. Wenn euch was passiert und ihr pflegebedürftig werden solltet, dann wird das Grundstück plus aller Häuser einkassiert. Ich sitze dann auf der Straße und habe nichts mehr. Das müssen wir dringend lösen.
Dann sagt er, dass es dazu nicht kommen wird, weil genug laufende Einkünfte, Versicherungen und Rücklagen vorhanden sind.
 
11ant

11ant

Es war einmal - Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig - ein Vater, der einem Pianisten am Neujahrstag des Bauantragsjahres die Grundfläche dessen Hauses einschließlich allseitig vier Metern umlaufendem Abstand auf neunundneunzig Jahre verpachtete. Als sie gewahr wurden, daß sie damals zwei Formakte unterlassen haben - nämlich den Pachtvertrag notariell beglauben zu lassen und die Pachtfläche mit Grenzsteinen einzufrieden - heilten sie diese beiden Versäumnisse. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Aus die Maus, fertig ist der Lack, Klappe zu - Affe tot, fertig.
 
P

Pianist

Ich bedanke mich für diesen genialen Hinweis, den ich noch mal prüfen werde, ihn ansonsten aber wohl verstanden habe!
 
Neubi-BY

Neubi-BY

Wenn dein Vater ( oder Mutter ) zum Pflegefall wird und im Monat zwischen 4 und 6T€ anfallen sind die Rücklagen sicherlich schnell verbraucht. Ab da geht es dann ans Gehalt von dir und an das eine Grundstück. So würde ich es deinem Vater "verkaufen". Und stelle Ihm die Frage : von was und wo lebt dann die Mutter ? Und dein Haus ist logischer weise auch weg weil dir der Grund nicht gehört.
Das Risiko wäre mir und auch deiner Mutter bestimmt zu hoch.
Das Problem hast auch noch 2 fach, weil:
Mal angenommen es kommt zu beim Vater nicht zum Pflegefall und macht von seinem Ableben "schnell" Gebrauch - das schließt aber die Mutter nicht aus und es kann dann immer noch zum Pflegefall der Mutter kommen. Du hast dann immer noch ein Haus auf einem Grundstück das dir immer noch nicht gehört.

Die Frage nach dem Fachmann in so einer Angelegenheit ist der Notar.
Wir haben das zumindest so gemacht, dass die Eltern mir das Haus geschenkt haben, ich meine Brüder ausbezahlt habe, alle Kinder auf Ihren Pflichterbteil verzichtet haben und den Eltern -oder einer davon- ein lebenslanges Wohnrecht zugesprochen wurde. Somit haben die Eltern kein echtes Vermögen mehr.
Die Notarkosten belaufen sich prozentual auf das zu verteilende Vermögen. Die sind aber Peanuts verglichen mit den Kosten einer Pflegeeinrichtung.
Meine Eltern haben sogar für eine "kurze" Pflege zugearbeitet indem sie sich für eine gegenseitige Patientenverfügung entschieden haben.
 
P

Pianist

Zwischenmeldung: Frage ist in Klärung, ich werde dann hier berichten.

Bis dahin noch eine andere Frage: Auf Seite 14 habe ich ja meine Skizze gezeigt. Das untere Grundstück liegt im Außenbereich nach § 35 und ist 2.000 Quadratmeter groß. Links von dem weißen Grundstück ist ein Weg, über den dieses Grundstück einen eigenen Zugang hat, sogar mit Wegerecht. Bisher nutzen wir dieses Grundstück ausschließlich zum Rasenmähen und für einen Komposthaufen, den wir alle zwei Jahre abfahren lassen. Ansonsten ist das Grundstück von Grünanlage umzingelt.

Könnte man mit diesem Grundstück irgendetwas halbwegs Sinnvolles machen? Also als Beispiel: Vier Kleingärten mit Datschen? Strom könnte ich hinlegen, alles andere (vor allem Wasser und Abwasser) wäre zu aufwendig. Was wäre auf einem §35-Grundstück erlaubt, möglich, denkbar und sinnvoll? Also auch im Hinblick auf ein paar Einnahmen? Oder muss man zu dem Ergebnis kommen, dass da rein gar nichts geht?
 
Zuletzt aktualisiert 15.04.2024
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