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ᐅ Hang aufschütten und Trockenmauer davor setzen


Erstellt am: 11.10.2020 14:41

simon1516 11.10.2020 14:41
Hi,

ich würde gerne den Hang an vor unserem Haus etwas aufschütten, um eine etwas "geradere" Fläche zu haben. Am Straßenrand würde ich gerne eine ca. 1m hohe Trockenmauer errichten, die den hang etwas abfängt.

Die angehangene Skizze zeigt das Vorhaben - in rot die aufzuschüttende Fläche.

Da ich sowas noch nie gemacht habe, hier kurz mein Plan:

Es handelt sich um lediglich um Mutterboden, den ich aufschütten würde. Kein spezieller Boden, da die Gegebenheiten dies nicht erfordern. Baggerfahrer und Bagger kann ich aus dem Bekanntenkreis stellen. Heißt ich bestelle einen LKW mit dem Bodenmaterial und lasse den vom Baggerfahrer so verteilen, wie die Skizze es zeigt. Am Ende bzw zwischendurch wird das Ganze mit einem Rüttler festgerüttelt. Es handelt sich nach meiner Rechnung um 2m³ Erde pro "laufender Hangmeter", die aufgeschüttet werden soll. Stelle ich mir das zu einfach vor, oder werde ich an zahlreichen Dingen die man zusätzlich beachten muss, scheitern?

Ist der Boden verteilt und festgerüttelt, setze ich vorne die Mauer. Steine dafür, Fundament und Drainage - mehr ist es nicht.

Was haltet ihr von meinen Gedanken? Ich würde vermuten, dass ich jetzt nicht riesige statische Anforderungen habe, da die Steigung und auch die Menge an Erde die ich aufschütten möchte, sich in Grenzen hält. Daher für mich als Laien + Bekannte machbar, ohne große Kosten durch Beauftragen von Fachunternehmen zu verursachen. Stimmt ihr überein?

Viele Grüße

Simon

Trapez: Basis 4m, links 2m, rechts 1m; rote Oberkante; schwarze Diagonale von unten links nach oben rechts.

hampshire 11.10.2020 22:21
Du brauchst eine Drainage um Feuchtigkeit abzuleiten. Nasse und schlammige Erde macht einen ganz anderen Druck als der Mutterboden wie er sich jetzt darstellt. Wenn Du eine Trockenmauer baust brauchst Du entweder wirklich viel Masse oder etwas Neigung gegen den Hang.
Kann man mit etwas Anleitung natürlich selbst machen.
Ich würde wohl wenn ich es selber machen würde gestoßene Grauwacke Blöcke mit einem Bagger stapeln. Wenn das Einzelgewicht der Blöcke zwischen 200 und 1000 kg liegt gibt es auch keine Probleme mit der Statik. Fertig ist die Trockenmauer.

simon1516 12.10.2020 00:26
Hi,

mir gefallen solche Steine ganz gut:


Stützmauer aus grauen Granitquadern neben dunkler Bodenfläche; grüne Blätter im Vordergrund.


Dann eine Anleitung aus dem Internet - die Mauer wird eh maximal 1m hoch - ich denke das bekommen wir hin!

Ich frage mich allerdings, was so einer Mauer den notwendigen Halt gibt. Denn selbst wenn ich nicht allzu viel aufschütte und die Mauer leicht geneigt baue - die Trockenmauersteine "liegen" doch nur aufeinander? Sind weder vermörtelt oder sonstiges (so zumindest nach einigen Anleitungen). Das hält? Vielleicht kann ich es mir auch einfach nur nicht vorstellen

Wo ich auch unsicher bin, ist, ob ich eine Drainage überhaupt brauche. Müsste ich doch eigtl herausfinden, indem ich im Bodengutachten die Art des Bodens prüfe, oder? Denn die Drainage ist anscheinend nicht immer ein Muss - zumal meine Mauer eh nicht allzu hoch werden soll.

hampshire 12.10.2020 07:45
simon1516 schrieb:

Ich frage mich allerdings, was so einer Mauer den notwendigen Halt gibt.
1. Eine gute wackelfreie Platzierung (Ist ohne Erfahrung ein Geduldsspiel)
2. Masse (Maschinenhilfe unabdingbar)
3. Optional oben eine ebene Oberfläche, die verfugt wird damit die obersten Steine halten. (das ist sehr schwierig, da diese jeweils Steine zurechtgestoßen werden)

Die Grauwacke-Stütz-Mauer an unserer Auffahrt (Bild) haben wir nicht selbst gemacht. Ein benachbarter Zahnarzt hingegen hat Einmetermauern mit einem Mietbagger ziemlich gut hinbekommen.


Steinmauer mit terrassierten Stufen am Hang, Kiesweg und Gartenpflanzen

simon1516 12.10.2020 08:01
Hallo Hampshire,

danke für deine Antwort.

Eure Mauer ist ja gigantisch - sieht aus wie das Kolosseum

Dagegen ist das was wir vorhaben ein Klacks. Kannst Du mir noch was zu meinen Gedanken bzgl. Drainage sagen? Ich bin nicht sicher, ob ich eine brauche oder nicht.

Gruß

Simon

hampshire 12.10.2020 09:26
simon1516 schrieb:

Eure Mauer ist ja gigantisch - sieht aus wie das Kolosseum
Der Parkplatz für die Autos liegt 10,5m über Straßenniveau, da braucht man eben eine stabile Auffahrt. Was willste machen...

Drainage:
Zweck ist es zu verhindern, dass sich zu viel Nässe im Erdreich hinter der Mauer ansammelt. Feuchtigkeit im Erdreich mindert die Korn-zu-Korn-Spannung. Eindrucksvoll sieht man das bei Schlammlawinen oder Deichbrüchen.
Du willst keine durchnässte Erde hinter Deiner Mauer haben, den die fängt mit sehr viel Masse an zu drücken und wird potenziell unkontrollierbar bei einem dynamischen Impuls.
Eine einfache Rohrdrainage sollte reichen: Nässe wird in einen anderen Bereich abgeführt und fertig.
Je nach Ausführung der Mauer (Masse) brauchst Du noch einen frostgeschützten Unterbau. Ist aber auch kein Problem.
trockenmauerdrainagesteinehangaufschüttenmutterbodenbaggerfahrerfeuchtigkeitgrauwackeauffahrt