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ᐅ Grundstücksteilung - wie am besten?

Erstellt am: 02.12.19 14:20
K
kaho674
Hallo,
ich glaub ich hatte die Frage an Euch schon mal ähnlich gestellt, bitte um Nachsicht, wenn sich einige Dinge wiederholen. Die Sache wird jetzt eventuell konkreter und wir fangen von vorn an.

Wir haben ein Grundstück (aAdW), wofür es eventuell einen Interessenten gibt (ein Lichthaus von Town & Country ist wohl der Wunsch). Das Grundstück hat 2765m² und ist absolut chaotisch geschnitten. Der Kunde möchte gern nur einen Teil - klar. Wir würden einer Teilung auch zustimmen, solange mind. 2 relativ gleichwertige, gut bebaubare Grundstücke dabei raus kommen. Verhandlungspreis ist derzeit bei 29€/m², wobei noch ein Art Keller/ Grube/Fundament weggerissen werden müsste, was natürlich den Preis drückt.

Anbei mal der Lageplan (alles genordet). Das blaue ist die bisherige Zufahrt. An deren Ende stehen auch noch 2 Garagen. Aber die würden vermutlich eh platt gemacht, so häßlich wie die sind. Ansonsten sind keine Gebäude mehr auf dem Gelände.


Rot umrissenes, unregelmäßiges Grundstück neben gelber Straße; graue Gebäude drumherum.


Zugang bislang nur von der Straße aus dem Süden möglich. Im Norden ist u.W. alles Privatgelände - auch das vermeintliche Sträßchen (Dorfstr.), das dort angrenzt. Ob ein Zugang darüber möglich wäre, müssten wir erst noch checken. Bislang sieht das eher schlecht aus, auch wegen der Höhen, was mich zur 2. Karte bringt:


Kartenansicht mit rotem Parzellenumriss auf gelbem Hintergrund, umliegenden Straßen und Gebäuden.


Der ganze nördliche Teil ist eine schlecht bebaubare Senke / Abhang. Dort geht es steil nach unten - wenn ich das richtig sehe 4m bergan von der Dorfstraße aus. Es ist schlecht zugehbar und auch recht unattraktiv. Der kleine Berg an der Straße im Süden ließe sich hingegen leicht wegnehmen und würde vermutlich platt gemacht.

Im Grunde fällt mir bis jetzt nur folgende Teilung ein:


Kartenansicht: roter Umrissbereich mit Fragezeichen, zwei blaue Gebäude, pinke Verbindungswege.


Wobei das nördliche Hangstück tatsächlich nur vom Norden zugänglich wäre und nur für Schafzüchter. Mein Dad meinte, ein Fahrstuhl wäre auch ne Option.
Wenn man es dem mittleren zuschlägt, kauft das vermutlich keiner. Die Nachfrage ist hier eher überschaubar. Längs teilen bringt m.E. auch nichts. Auch eine Teilung quer in der Mitte ist wenig attraktiv, da der nördliche Bauherr dann im Westen diese Ecke ins Grundstück ragen hätte. Aber das wäre wahrscheinlich auch noch möglich:


Kartenansicht eines Grundstücks mit rotem Umriss, blauen Gebäudeflächen und pinken Zufahrten


Hat noch jemand Ideen oder Vorschläge? Was würdet Ihr machen? Am Ende auch alles ne Preisfrage, aber zum Verschenken ist es uns auch zu Schade. Dann züchten wir dort lieber weiter Wald.
G
guckuck2
03.12.19 17:32
Soll er die Sahne haben, aber zzgl Vermessungskosten und Kompensation für die Entwertung des restlichen Landes.
Oder er kauft einfach alles und soll es sich selbst filetieren.
11ant03.12.19 17:41
guckuck2 schrieb:

Soll er die Sahne haben, aber zzgl Vermessungskosten und Kompensation für die Entwertung des restlichen Landes.
In diese Richtung denke ich auch: §1, draußen gibt´s nur Kännchen; wer draußen einzelne Tassen will, für den gilt §2: pervers kostet extra (und zwar nicht auf den Aufpreis für Sahne anzurechnen).
guckuck2 schrieb:

Oder er kauft einfach alles und soll es sich selbst filetieren.
Bei den absoluten Preisen in C- und noch weniger überlaufenen Lagen könnte das ernsthaft erwägbar sein. Dann noch eine Spekulationsfrist abwarten, bis dahin wird der Markt noch ausgedörrter sein, und mit der Versilberung der Überfläche eine schöne Sondertilgung bedienen.
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kaho67403.12.19 18:04
guckuck2 schrieb:

Oder er kauft einfach alles und soll es sich selbst filetieren.
Ich glaube nicht, dass die das Geld haben. Wer dort nach Hinterpupsdorf zieht und mit Town & Country baut, der hat keine 40k übrig für Grundstücksspekulationen.
G
guckuck2
03.12.19 18:09
Das Inserat lautet aber doch auf 29€/qm für die Gesamtfläche. In dem Preis sind keine Mehraufwände enthalten und gewisse Nachteile wie der Schnitt, die Übergröße und der Hang berücksichtigt.
Wenn der Interessent das nicht realisiert, wird er es wohl nicht kaufen können.
11ant03.12.19 18:37
kaho674 schrieb:

Wer dort nach Hinterpupsdorf zieht und mit Town & Country baut, der hat keine 40k übrig für Grundstücksspekulationen.
Der Anfrager sucht nicht deshalb so verzweifelt, weil er einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis nicht finanziert bekäme, sondern weil der Markt sonst noch nichts hergab, richtig ? - dann finanziert sich seine Spekulation schon aus dem hier besonders niedrigen Preis:
kaho674 schrieb:

Das Bauland in dieser Gegend liegt etwa bei 50€/m², wobei das schon tiefgestapelt ist, kleinere liegen bei 90,-€.
80 TEUR : 90 = 888 qm - schon eine ganz ordentliche Grundstücksgröße; bekommen tut er für den Preis aber 2.765 qm. Dann hat er 1.877 qm übrig, die er nach Ablauf der Spekulationsfrist weiterverkauft; gewiß nicht für weniger als die heutigen 29 Euronen je Quadratmeter; macht 54.433 EUR (oder 68 % vom jetzigen Grundstückspreis), die er dann als Sondertilgung hinlegen kann. Er kauft das Grundstück als GbR mit seinem angetrauten Weibe, mehr sage ich eventuell im Tausch gegen blaue Fliesen

Die Rechnung sollte sein Bänker verstehen. Die Grund(erwerbs)steuern müßten natürlich für die gesamte Fläche gestemmt werden können, ebenso Anlieger- und Kehrgebühren etc. tralala bis zum Weiterverkauf.
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