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ᐅ Grundstückskauf im Bieterverfahren - Was ist finaler Preis?


Erstellt am: 05.10.20 06:43

Golfi9005.10.20 11:04
OWLer schrieb:

ich unterstelle mal, dass es sich in einer nach Punkten ergebenden Nachbarschaft auch angenehmer lebt. Ich kenne leider kein Baugebiet in der Nähe, wo im Bieterverfahren verkauft wurde. Würde mir das aber sehr gerne mal anschauen, wer dort wie baut.

Kann ich dir sagen. Bei uns wurden in einem Dorf (ca. 10km Luftlinie zum "Nobelviertel") Grundstücke verkauft. Auf Bieterbasis.

Die Leute die vorher im "Nobelviertel" gewohnt haben, bzw. dort Eigentum hatten, aber aus der Stadt raus wollen, verkaufen Ihre Hütte gewinnbringend und nehmen somit den jungen Familien aus dem Dorf ihren Bauplatz weg... Bieterbasis ist der reinste Müll finde ich!
Elokine05.10.20 11:22
Wir haben unser Grundstück im Bieterverfahren "ersteigert". Wie schon einige Vorredner vorgeschlagen haben, Preise in der Umgebung in ähnlicher Lage verglichen (Bodenrichtwert liegt ca. 40% unter dem marktüblichen Preis, bringt hier also nichts) und dann das 1. Gebot am unteren Rand abgegeben.
2 Runden waren vorher angekündigt. Bei der 1. wurden wir - nicht gerade überraschend - überboten und haben dann die Summe geboten, die es uns maximal Wert war bzw. was das Gesamtbudget max. hergab und glücklicherweise den Zuschlag erhalten.
In unserem Fall ist es aber trotzdem noch so, dass wir im absolut marktüblichen Bereich gelandet sind - obwohl Großstadt - und uns erst hinterher klar geworden ist, wie viel Glück wir dabei hatten.
Ybias7805.10.20 11:56
mrcl198 schrieb:

Sind bei dir Grundstücke denn so rar? In der Gemeinde wo sich das hier angesprochene Grundstück befindet gibt es genug Grundstücke, nur halt nicht in der Lage, Grundstücksbeschaffenheiten (Hier angesprochenes Grundstück ist ebenerdig, kein Hang was alles andere als selbstverständlich ist in der Gemeinde und hat eine klasse Fernsicht) Auf Kleinanzeigen allein sind 5 Grundstücke inseriert, jedoch alles Hang. Ich hoffe, dass es aufgrund der eigentlich vielen freien Grundstücke doch nicht so teuer wird.

Ca. 50 km südlich von Berlin. Grubdstücke sind hier sehr rar, da u.a. die Berliner aus der Grossstadt aufs Dorf/Kleinstadt ziehen wollen und die Grundstücke mit 240 € / qm noch günstiger sind als in und im Berlin.
Ysop***05.10.20 12:21
Hier werden auch einzelne (die "besseren") im Bieterverfahren vergeben. Der Rest je nach Baugebiet über Losverfahren oder Vergabekriterien. So wie ich das sehe, gibt es nur eine Bieterrunde, also muss man echt überlegen, was man setzt....
11ant05.10.20 12:58
mrcl198 schrieb:

Gemeinde X bietet ein Grundstück im Bieterverfahren an.
Will man das wirklich: sich mit seiner Wählerstimme und seinen Steuern in einer Gemeinde ansiedeln, die zeitgemäßes Verwaltungshandeln mit Zockerkapitalismus verwechselt ?
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Joedreck05.10.20 16:43
Hat gar nichts mit Zockerkapitalismus zu tun. Es gibt schlicht und ergreifend kein Grundrecht auf ein Einfamilienhaus.
Und die Gemeinde ist, selbstverständlich, auch verpflichtet zu haushalten. Und das wird damit erreicht. Höhe Preise bedeuten hohe Einnahmen. Die bedeuten hohe Grunderwerbsteuer. Das bedeutet kaufkräftige Menschen in der Gemeinde. Das KANN bedeuten: gute öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbad, Bücherei, Jugendtreff, Kitas, etc, etc.
Und will man effektiv steigende Mieten verhindern, sind günstige Grundstücke für Einfamilienhaus auch nicht das Mittel der Wahl.
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