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ᐅ Grundstück wann vollerschlossen?


Erstellt am: 02.07.19 23:02

neutronbx02.07.19 23:02
Hallo zusammen,

wir stehen kurz vor dem Kauf eines Grundstückes. Das Grundstück wird aus einem bestehenden Grundstück auf dem ein Haus steht geteilt. Es ist einem alten Stadtteil (kein Neubaugebiet).
Alle Medien ( Gas, Strom, Wasser...) liegen in der Straße an der Grundstücksgrenze aber nicht auf dem Grundstück.

Gilt das Grundstück nun als vollerschlossen oder nicht? Habe irgendwo gelesen das die Leitungen (Blindleitungen) im Grundstück liegen müssen.
Wird es in unserem Fall viel teurer wenn die Blindleitungen fehlen?
ypg03.07.19 00:30
Vollerschlossen gilt „am Grundstück“, innerhalb muss das Haus erschlossen werden, das ist die innere Erschließung an die Versorgungsleitungen und muss immer extra bezahlt werden ( -> Versorgungsanschlüsse)
Yosan03.07.19 07:34
Bei uns lag es auch in der Straße vor dem Grundstück und galt als Vollerschlossen. Unser GU meinte ihm wäre unter "Vollerschlossen schon alles mögliche untergekommen von weit im Grundstück, über euren Fall bis hin zu irgendwo in der Nähe aber nicht in der Straße direkt vorm Grundstück. Scheint also eher keine klare Definition zu geben.
Falls es ein Eckgrundstück ist, kann es aber von Vorteil sein, eh von der Straße her verlegen zu müssen. Wir haben unser Haus z.B. an einer Grundstücksstelle platziert, die die Gemeinde bestimmt nicht vorgesehen hatte (aber zum Glück im Bebauungsplan nicht ausgeschlossen), sodass die Anschlüsse dann innerhalb des Grundstücks wohl ca 30m entfernt vom Haus gewesen wären. So waren es inkl. Straße Nichtmal 10m
Mottenhausen03.07.19 09:56
neutronbx schrieb:

Wird es in unserem Fall viel teurer wenn die Blindleitungen fehlen?

Ja klar wird es teurer, da ggf. zusätzliche Übergabeschächte / Absperrschieber eingebaut werden müssen, die Straße geöffnet und wieder geschlossen werden muss und der Weg halt einfach länger ist. Erschließung ist immer etwas individuelles, da hilft nur: örtliche Versorger anrufen: Preise erfragen, Leistungen erfragen (manche Versorger bieten mit Erdarbeiten an, manche ohne, manche bis z.B. 12m usw. usw.) Dann weißt du was du zusätzlich noch an Erdarbeiten und Leitungsverlegung brauchst, was du z.B. bei deinem Rohbauer mit beauftragen kannst. So kommst an eine komplette Summe, fünfstellig wird es locker sein. Die Versorger nehmen alle mind. 1000€ Anschlussgebühr zzgl. irgendwelcher Vorauskünfte, Anschlussgenehmigungen und Endabnahmen, Abwasser verlangt meist noch Dichtheitsprüfung oder sogar Kamerabefahrung. Telekom/Kabelnetzbetreiber verlangen ggf. die Verlegung von speziellem (und teurem) Fädeldraht-Leerrohr. Allein Regenwasser und Abwasserübergabeschächte kosten jeweils so um 2-5000€ falls erforderlich. Naja, dann läppert sich das so zusammen und am Ende wird zusätzlich alles teurer, da die Preisvorauskünfte natürlich alle Netto waren, "weil das einem als Bauherr ja klar sein muss" (sic!). :-(
Yosan03.07.19 10:11
Naja also so krass müssen die Kosten auch nicht sein. Wie liegen da zwar auch 5 stellig aber grade so. Muss man halt entsprechend mit kalkulieren
Strahleman03.07.19 10:27
Yosan schrieb:

Naja also so krass müssen die Kosten auch nicht sein. Wie liegen da zwar auch 5 stellig aber grade so. Muss man halt entsprechend mit kalkulieren

Müssen nicht, können aber. Unser potenzielles Grundstück gilt auch als voll erschlossen, obwohl die Anschlussleitungen für Frischwasser, Mischabwasserkanal, Strom, Telefon auch ein paar Meter vor dem Grundstück in der Straße liegen. Dazu kommt eine verlängerter Anschlussweg (ca. 30m) und schon landet man laut Bauunternehmen bei rund 7.000 - 8.000 Euro Mehrkosten (zum Glück ein Doppelhaus, so dass die Kosten geteilt werden).
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