Hallo zusammen,
ich lese schon eine Weile mit und grübele seit einiger Zeit über einer sinnvollen Grundrissplanung für unser Doppelhausprojekt, komme aber einfach nicht weiter. Die maximal mögliche Grundfläche der Haushälften beträgt 8,50m Breite x 10m Tiefe, wir müssen also keinen "Schlauch" bauen. Gewünscht wird, wenn irgend möglich, eine Treppe mit gerade Stufen, entweder gerade oder als halbgewendelte Podesttreppe (ich kriege bei den sich zur Mitte verjüngenden Stufen einfach die Krise und möchte da nicht die nächsten 20 Jahre drüberlaufen...). Der "Standard" DH-Grundriss mit Gästebad, Garderobe, Wendeltreppe hintereinander, danach Wohnen etc macht uns irgendwie überhaupt nicht an. Wir wollen nicht unbedingt fancy Schnickschnack, der unnötig Raum verbraucht, aber suchen "den" Grundriss mit Pfiff. Ich als Laie komme da seit Wochen nicht weiter, immer wenn ich denke ich habe es unten, passt es oben nicht und andersherum. Daher hoffe ich auf Input von euch
Das Grundstück gehört uns bereits, der Plan ist die eine Doppelhaushälfte zu vermieten und die andere zu bewohnen. Das heißt wir bauen ein Schmuckstück und einmal okayen Standard; außen soll einheitlich werden.
Ich lege einfach mal los:
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 479 qm, 23m breit, 20,80m tief
Hang: leicht nach Südwesten abfallend, ca. 1,50m Max über die Grundstückstiefe und -breite
Grundflächenzahl: 0,35
Geschossflächenzahl: 0,7
Baufenster, Baulinie und -grenze: 3m Baugrenze (nicht für Garagen etc.), kein Baufenster
Randbebauung: nein (Garage erlaubt)
Anzahl Stellplatz: 2 pro Wohneinheit, also 4
Geschossigkeit: 2 Vollgeschosse
Dachform: SD 25-45 Grad, WD, Krüppelwalmdach, VPD
Stilrichtung:
Ausrichtung:
Maximale Höhen/Begrenzungen: Max. FH 9,50m
weitere Vorgaben: nein
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: modern, geradlinig, einfacher Baukörper, Satteldach
Keller, Geschosse: Keller gewünscht, 2 Vollgeschosse, DG als Ausbaureserve
Anzahl der Personen, Alter: 3 (45/40/2) / 2. Doppelhaushälfte soll für Familie mit 2 Kindern ausgelegt werden
Raumbedarf im EG, OG:
EG: Gäste-WC, Garderobe, großer offener Wohn/Essbereich, Küche offen
OG: großes Kinderzimmer, Schlafzimmer, Familienbad, evtl. kleines Arbeitszimmerchen f. Homeoffice
DG Ausbaureserve: Studio / Gästezimmer / Hobbyraum, Anschlüsse/Trockenbau für Duschbad
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? sowohl als auch
Schlafgäste pro Jahr: ca. 20 Nächte, 1-4 Personen
offene oder geschlossene Architektur: gemischt: Wohnen/Essen/Kochen offen, Treppe zum Keller und DG geschlossen, kein Zugang zum OG vom Wohnbereich aus
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: beides
Anzahl Essplätze: 8
Kamin: wenn noch im Budget, ja
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: nein, 2 Stellplätze
Nutzgarten, Treibhaus: nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
DG soll in Eigenleistung ausgebaut werden. Falls der Keller budgettechnisch nicht klappt, muss ein Hauswirtschaftsraum im EG eingeplant werden; wir wollen aber aufgrund der Grundstücksneigung gern in den Keller investieren. Familienbad soll gerne eine T-Lösung mit bodengleicher Dusche und Toilette "Rücken an Rücken" haben. Ankleide im Schlafzimmer gern, aber kein Muss. Falls nicht, mindestens 3m, eher 3,50 für Schrank benötigt.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt eines Bauunternehmens
Was gefällt besonders? Warum?
- die gegenüberliegenden Eingänge
- die gerade Treppe
- die Aufteilung Kochen/ Essen
- Glaswand mit Tür zur Abtrennung Flur / Küche im Entwurf der Doppelhaushälfte planoben
Was gefällt nicht? Warum?
- ohne Keller geplant; falls mit Keller, Abgang dazu zwischen Kochen und Essen (einmal durchs Haus); bei Keller würde der Hauswirtschaftsraum entfallen können
- Treppe zu weit "in der Mitte" - ich würde sie gerne etwas weiter planrechts haben, damit mehr Platz zum Wohnen gewonnen wird
- 4-4,50m Fensterfront mit Schiebetür zum Garten gewünscht anstatt Türen, um den Wohnraum zum Garten hin mehr zu öffnen;
- Haushälften in der Höhe nicht zueinander versetzt (war eigentlich Wunsch, damit der Baukörper nicht so unfassbar massiv daherkommt und man nicht in der Südhälfte tonnenweise die Tausenderscheine zur Geländemodellierung in den Garten kippen muss - die Grundstücksneigung sollte die Versetzung locker hergeben)
- maximale Breite von 8,50 pro Doppelhaushälfte nicht ausgenutzt (nur 7,75)
- Bad OG (zu klein / Aufteilung)
Preisschätzung lt Architekt/Planer: kommt noch (Betriebsferien)
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 700k
favorisierte Heiztechnik: am liebsten Erdwärme, falls im Budget
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: gerade Treppe, Erdwärme, DG Ausbaureserve (dann müsste der Grundriss OG aber deutlich anders werden, da Gästezimmer und eine Treppe weniger benötigt), T-Bad
-könnt Ihr nicht verzichten: Keller
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Standardentwurf vom Planer? müssen wir noch besprechen, wir haben die Pläne vorab bekommen, kurz bevor beim Bauunternehmen die Betriebsferien losgingen
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? gerade Treppe, weitestgehende Abschirmung vom Nachbarn, nicht der DH-08/15 Grundriss
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? "gut" und "schlecht" mag ich mir als Laie gar nicht anmaßen zu beurteilen, ich kann nur sagen, was und gut oder nicht gefällt. Habe ich ja oben schon weitestgehend zusammengefasst... Der Grundriss gefällt uns an sich gut, ich könnte mir vorstellen, dass das mit den entsprechenden Modifikationen was werden könnte.
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Würde man unter Beibehaltung der Eingangssituation mit einer anderen Treppe entscheidend Wohnraum gewinnen und würde sich der Grundriss unter Einbeziehung von Keller und DG entscheidend verändern?
ich lese schon eine Weile mit und grübele seit einiger Zeit über einer sinnvollen Grundrissplanung für unser Doppelhausprojekt, komme aber einfach nicht weiter. Die maximal mögliche Grundfläche der Haushälften beträgt 8,50m Breite x 10m Tiefe, wir müssen also keinen "Schlauch" bauen. Gewünscht wird, wenn irgend möglich, eine Treppe mit gerade Stufen, entweder gerade oder als halbgewendelte Podesttreppe (ich kriege bei den sich zur Mitte verjüngenden Stufen einfach die Krise und möchte da nicht die nächsten 20 Jahre drüberlaufen...). Der "Standard" DH-Grundriss mit Gästebad, Garderobe, Wendeltreppe hintereinander, danach Wohnen etc macht uns irgendwie überhaupt nicht an. Wir wollen nicht unbedingt fancy Schnickschnack, der unnötig Raum verbraucht, aber suchen "den" Grundriss mit Pfiff. Ich als Laie komme da seit Wochen nicht weiter, immer wenn ich denke ich habe es unten, passt es oben nicht und andersherum. Daher hoffe ich auf Input von euch
Das Grundstück gehört uns bereits, der Plan ist die eine Doppelhaushälfte zu vermieten und die andere zu bewohnen. Das heißt wir bauen ein Schmuckstück und einmal okayen Standard; außen soll einheitlich werden.
Ich lege einfach mal los:
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 479 qm, 23m breit, 20,80m tief
Hang: leicht nach Südwesten abfallend, ca. 1,50m Max über die Grundstückstiefe und -breite
Grundflächenzahl: 0,35
Geschossflächenzahl: 0,7
Baufenster, Baulinie und -grenze: 3m Baugrenze (nicht für Garagen etc.), kein Baufenster
Randbebauung: nein (Garage erlaubt)
Anzahl Stellplatz: 2 pro Wohneinheit, also 4
Geschossigkeit: 2 Vollgeschosse
Dachform: SD 25-45 Grad, WD, Krüppelwalmdach, VPD
Stilrichtung:
Ausrichtung:
Maximale Höhen/Begrenzungen: Max. FH 9,50m
weitere Vorgaben: nein
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: modern, geradlinig, einfacher Baukörper, Satteldach
Keller, Geschosse: Keller gewünscht, 2 Vollgeschosse, DG als Ausbaureserve
Anzahl der Personen, Alter: 3 (45/40/2) / 2. Doppelhaushälfte soll für Familie mit 2 Kindern ausgelegt werden
Raumbedarf im EG, OG:
EG: Gäste-WC, Garderobe, großer offener Wohn/Essbereich, Küche offen
OG: großes Kinderzimmer, Schlafzimmer, Familienbad, evtl. kleines Arbeitszimmerchen f. Homeoffice
DG Ausbaureserve: Studio / Gästezimmer / Hobbyraum, Anschlüsse/Trockenbau für Duschbad
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? sowohl als auch
Schlafgäste pro Jahr: ca. 20 Nächte, 1-4 Personen
offene oder geschlossene Architektur: gemischt: Wohnen/Essen/Kochen offen, Treppe zum Keller und DG geschlossen, kein Zugang zum OG vom Wohnbereich aus
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: beides
Anzahl Essplätze: 8
Kamin: wenn noch im Budget, ja
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: nein, 2 Stellplätze
Nutzgarten, Treibhaus: nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
DG soll in Eigenleistung ausgebaut werden. Falls der Keller budgettechnisch nicht klappt, muss ein Hauswirtschaftsraum im EG eingeplant werden; wir wollen aber aufgrund der Grundstücksneigung gern in den Keller investieren. Familienbad soll gerne eine T-Lösung mit bodengleicher Dusche und Toilette "Rücken an Rücken" haben. Ankleide im Schlafzimmer gern, aber kein Muss. Falls nicht, mindestens 3m, eher 3,50 für Schrank benötigt.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt eines Bauunternehmens
Was gefällt besonders? Warum?
- die gegenüberliegenden Eingänge
- die gerade Treppe
- die Aufteilung Kochen/ Essen
- Glaswand mit Tür zur Abtrennung Flur / Küche im Entwurf der Doppelhaushälfte planoben
Was gefällt nicht? Warum?
- ohne Keller geplant; falls mit Keller, Abgang dazu zwischen Kochen und Essen (einmal durchs Haus); bei Keller würde der Hauswirtschaftsraum entfallen können
- Treppe zu weit "in der Mitte" - ich würde sie gerne etwas weiter planrechts haben, damit mehr Platz zum Wohnen gewonnen wird
- 4-4,50m Fensterfront mit Schiebetür zum Garten gewünscht anstatt Türen, um den Wohnraum zum Garten hin mehr zu öffnen;
- Haushälften in der Höhe nicht zueinander versetzt (war eigentlich Wunsch, damit der Baukörper nicht so unfassbar massiv daherkommt und man nicht in der Südhälfte tonnenweise die Tausenderscheine zur Geländemodellierung in den Garten kippen muss - die Grundstücksneigung sollte die Versetzung locker hergeben)
- maximale Breite von 8,50 pro Doppelhaushälfte nicht ausgenutzt (nur 7,75)
- Bad OG (zu klein / Aufteilung)
Preisschätzung lt Architekt/Planer: kommt noch (Betriebsferien)
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 700k
favorisierte Heiztechnik: am liebsten Erdwärme, falls im Budget
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: gerade Treppe, Erdwärme, DG Ausbaureserve (dann müsste der Grundriss OG aber deutlich anders werden, da Gästezimmer und eine Treppe weniger benötigt), T-Bad
-könnt Ihr nicht verzichten: Keller
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Standardentwurf vom Planer? müssen wir noch besprechen, wir haben die Pläne vorab bekommen, kurz bevor beim Bauunternehmen die Betriebsferien losgingen
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? gerade Treppe, weitestgehende Abschirmung vom Nachbarn, nicht der DH-08/15 Grundriss
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? "gut" und "schlecht" mag ich mir als Laie gar nicht anmaßen zu beurteilen, ich kann nur sagen, was und gut oder nicht gefällt. Habe ich ja oben schon weitestgehend zusammengefasst... Der Grundriss gefällt uns an sich gut, ich könnte mir vorstellen, dass das mit den entsprechenden Modifikationen was werden könnte.
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Würde man unter Beibehaltung der Eingangssituation mit einer anderen Treppe entscheidend Wohnraum gewinnen und würde sich der Grundriss unter Einbeziehung von Keller und DG entscheidend verändern?
niri09 schrieb:
Bezüglich Wäsche und Wäschekeller: es gibt dafür einen Wäscheschacht auch über 2 Ebenen. Ist überhaupt nicht teuer und erspart Platz für einen Wäschekorb und das Tragen.Was kostet der denn so?Und dann wäscht sich die Wäsche im Keller allein und fliegt durch den Wäscheschacht wieder nach oben? Geniale Erfindung
Es erspart einem halt keinen einzigen Treppengang... es hat lediglich den Vorteil, dass die Wäsche nicht im OG in den Zimmern rumliegt, entsprechend kein Vergleich mit einem Raum im OG mit Waschmaschine und Trockner.
Es erspart einem halt keinen einzigen Treppengang... es hat lediglich den Vorteil, dass die Wäsche nicht im OG in den Zimmern rumliegt, entsprechend kein Vergleich mit einem Raum im OG mit Waschmaschine und Trockner.
es gibt zwei Varianten: Komplettset : über 2 Stockwerke für 799€
oder man denkt mit aus was es besteht und kauft getrennt :
Eine Tür/Klappe: 20€
3-4 KG Schachtrohr DN 300 je 1m insgesamt also 4m 193€ ( 48€ pro Meter)
4x Rohrschellen 18€
und lässt es alles von dem Trockenbauer verputzen und verkleiden
da sind wir bei knapp 300€
oder man denkt mit aus was es besteht und kauft getrennt :
Eine Tür/Klappe: 20€
3-4 KG Schachtrohr DN 300 je 1m insgesamt also 4m 193€ ( 48€ pro Meter)
4x Rohrschellen 18€
und lässt es alles von dem Trockenbauer verputzen und verkleiden
da sind wir bei knapp 300€
Tego12 schrieb:
Es erspart einem halt keinen einzigen Treppengang... es hat lediglich den Vorteil, dass die Wäsche nicht im OG in den Zimmern rumliegt, entsprechend kein Vergleich mit einem Raum im OG mit Waschmaschine und Trockner.Ich find das zwar auch erstrebenswert, aber irgendwo muss man bei 10*9 einfach mal den Rotstift ansetzen. Die Waschmaschine im OG braucht ja auch immer gleich Wasserzu- und Abfluss, weswegen man sie schlecht mal eben über's WZ planen kann. Also wohin damit? Tego12 schrieb:
Und dann wäscht sich die Wäsche im Keller allein und fliegt durch den Wäscheschacht wieder nach oben? Geniale Erfindung
Es erspart einem halt keinen einzigen Treppengang... es hat lediglich den Vorteil, dass die Wäsche nicht im OG in den Zimmern rumliegt, entsprechend kein Vergleich mit einem Raum im OG mit Waschmaschine und Trockner.Die Wäsche wäscht sich in der Tat allein, ich muss nicht daneben sitzen, etwas Bewegung ohne vollen Wäschekorb in den Keller wird niemandem Schaden.Wir haben diesen Wäscheschacht vom OG ins EG verlegt
Außerdem trockne ich meine Wäsche nicht im OG sondern im Idealfall auf der Terrasse um Winter direkt im Hauswirtschaftsraum Raum. Also bleibt sehr wohl der Treppengang erspart.
Ich würde nie auf die Idee kommen die Waschmaschine im OG zu planen
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