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ᐅ Grundriss und Hausplanung - bitte um eure Meinung!

Erstellt am: 29.05.15 07:23
I
Invi85
Hallo zusammen,

meine Freundin und ich planen im kommenden Jahr mit dem Bau eines Hauses zu beginnen. Vor drei Wochen haben wir uns nun ein Grundstück reserviert und angezahlt. Sobald die Gemeinde das Gebiet erschlossen hat, haben wir 5 Jahre Zeit unseren Traum vom Haus zu verwirklichen. Das Gebiet wird sich im Kreis Simmern befinden.

Die letzten Wochenenden haben wir mit vielen Gesprächen bei Fertighausherstellern verbracht und es sind noch viele weitere in Planung. Da wir nicht unter Zeitdruck stehen, will ich mir auf Anraten meines Vaters auch mal ein paar Angebote für ein Massivhaus geben lassen. Nun aber erst mal zu unseren Vorstellungen...

Zum Grundstück:
650qm groß, ca. 20x30m. Die genauen Maße bekommen wir, sobald erschlossen wird.
Das Grundstück ist ebenerdig und hat kein Gefälle.
Die Straße liegt beim Grundstück im Norden, unser Garten hat Südlage.

Bebauungsplan:
Firsthöhe 10m
Traufhöhe 6m
Grundflächenzahl 0,4
Geschossflächenzahl 0,8

Zum Haus:
Größe: 160-180qm.
Kinderzimmer: 2 Stück mit je ca. 18 qm.
Büro: min 14qm um ihn zur Not als Kinderzimmer umrüsten zu können.
Schlafzimmer: ohne separaten Anziehbereich, lieber größere Grundfläche.
Badezimmer: nur eins oben und eins unten, beide mit Dusche, oben noch mit Eckwanne.
Keller: keinen.
Garage: Doppelgarage mit Stauraummöglichkeit.
Dach: Bevorzugt ist ein Walmdach aber könnten uns auch ein Satteldach vorstellen.
Kamin ist in der Zeichnung im Wohnzimmer vorhanden.

Heizung:
Gasbrennwert mit Wärmerückgewinnung

Zum Grundriss:
186qm
Kosten für den Grundriss wären um die 280.000€, fast Schlüsselfertig bis auf Bodenbeläge und Tapezieren.
Ohne den extra Erker kommt er uns ca. 30.000€ billiger. Die Frage ist hier, lohnt er sich? Macht das Haus nun mal größer und man hat einen Süd/West Balkon.

Eigenkapital:
Im Moment ca. 80.000€

Zu uns:
Beide gerade 30 geworden.
Kinder: Keine aber Zwei sollen es werden.

Da ich bisher nur dieses eine Angebot mit Grundriss von einem Hersteller erhalten habe, habe ich noch keine wirklichen Vergleichsmöglichkeiten. Ich hoffe das sich das bald ändern wird.

Was würdet ihr anders machen oder verbessern?
Soll ich so ein Haus lieber als Fertighaus oder Massiv bauen?
Kann jemand einen bestimmten Anbieter besonders empfehlen?

Ich habe schon mehrere Nächte damit verbracht im Internet genau nach den Antworten auf solche Fragen zu stoßen und stelle sie mir doch immer wieder.

Danke für eure konstruktive Meinung.

Lg
Invi

Grundriss eines Wohnhauses: Küche, HWR, WC, Diele, Treppe, Büro 1 und Wohn-/Essbereich.


Grundriss des Obergeschosses eines Hauses mit drei Schlafzimmern, Bad, Flur, Treppe und Balkon.
D
Doc.Schnaggls
29.05.15 12:13
Patchwork schrieb:
Hallo,
ein paar Denkanstöße zum Thema Fertighaus vs. Massivhaus.
- wir haben uns für ein Massivhaus entschieden und sind gerade nach und nach bei den einzelnen Firmen zur Bemusterung. Beim Fertighaus bemustert ihr in der Regal an 1-3 Tagen komplett im Werk, danach habt ihr (soweit ich weiß) wenig Möglichkeiten zu ändern. Wir planen sukzessive nach Baufortschritt und können so (in Ruhe und unserer Taktung) bemustern. Wir planen bspw. unsere Elektroanschlüsse auf der Baustelle im Rohbau, d.h. man kann auf der Baustelle nochmals jede einzelne Steckdose festlegen. Dies vorab rein auf Papier (oder in einem 3D Modell) festzulegen wäre mir schwer gefallen.
- Wir haben im Rohbau entschieden eine (nicht-tragende) Wand zu versetzen. Versucht das mal bei einem Fertighaus...
- Wir haben sehr viel verglichen. Kein (großer, deutscher) Fertighaushersteller konnte uns das Preis-/Leistungsverhältnis unseres lokalen Massivhaus-GUs anbieten.

Grüße und viel Spaß beim Planen!

Hallo,

das ist so nur teilweise richtig.

Was stimmt, ist beispielsweise, dass wir für unser Haus (Holzständerfertighaus) die Bemusterung in geplanten 3 Tagen durchgeführt haben. Wir haben uns darauf entsprechend vorbereitet und wurden von einem sehr kompetenten Mitarbeiter des Herstellers durch den Bemusterungsprozess geführt. Stress oder Zeitdruck waren Fremdwörter für uns.

Änderungen an der Ausstattung und sogar an der Position der Türausschnitte waren aber auch nach der Bemusterung bis unmittelbar vor die Produktion möglich.

Sogar nach der Hausaufstellung haben wir noch Positionen von Steckdosen geändert, zusätzliche LED-Spots geordert oder auch eine zusätzliche USB-Ladedose (nach dem Einzug!!!) einbauen lassen.

Dass lokale Massivhaus-GU´s in der Regel günstiger sind, als die Hersteller hochwertiger Fertighäuser ist hingegen richtig, das ist aber auch schon seit geraumer Zeit so.

Grüße,

Dirk
D
Dindin
29.05.15 13:36
Bei unserem Fertighaus haben wir in der Bemusterung nur die "Innenausstattung" ausgesucht (Bodenbeläge, Sanitärobjekte, Fensterbänke, etc.). Die Elektroplanung haben wir nach Hausaufstellung mit dem Elektriker direkt vor Ort gemacht und konnten so auch flexibel Steckdosen, Schalter und Lampen setzen. Auch das nachträglich einziehen von nicht tragenden Wänden war bei uns nach Hausaufstellung noch möglich wenn man mit dem Trockenbauer gesprochen hat.

Wir haben zwischen Ess- und Wohnbereich ebenfalls eine kleine halbhohe Trennwand (kann man auch im Grundriss auf unserem Baublog sehen)und wir finden diese immer noch toll und sehr praktisch, den man hat die Bereiche ein klein wenig abgegrenzt. Außerdem haben wir auf der Seite zum Esstisch hin so mehr Stellfläche gewonnen und eine Kommode an der Trennwand anstellen können. Der Wohnbereich wirkt so auch wesentlich gemütlicher da die Couch nicht einfach offen im Raum steht.
Für so eine Trennwand muss man aber auch genügend Platz haben sonst wirkt es schnell zu beengt.
hausaufstellungtrennwandsteckdosenwohnbereich