ᐅ Gibt es Strukturierungen für Ikea PLATSA als Deko- oder Stauraumoptimierung?
Erstellt am: 07.05.21 08:12
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dushko41Die Frage nach Strukturierungen bei PLATSA lässt sich gut beantworten, da das System durch seine Modularität eigentlich viele Möglichkeiten bietet, die meisten aber ungenutzt bleiben. Folgendes kann ich empfehlen: Einteilungen durch Trennwände hineinbringen, um beispielsweise Oberteile von Hosen zu trennen, oder kleinere Fächer für Accessoires wie Schmuck, Uhren oder Dokumente. Die Rückwände mit Textilien oder Kork zu gestalten, schafft optische Highlights, gleichzeitig kann man daran kleine Haken für Schlüssel oder Co anbringen. Auch das Arbeiten mit Regalböden und deren Höhe richtig anzupassen, maximiert den Stauraum und verhindert unnötige Leerräume.
Danke für die bisherigen Beiträge! Besonders der Tipp mit der Beleuchtung finde ich interessant. Mich würde noch interessieren, ob jemand Erfahrungen mit individuellen DIY-Lösungen im PLATSA-System hat, beispielsweise durch Zusatzelemente aus Holz oder Metall, um sowohl Stauraum als auch das optische Erscheinungsbild an die eigene Umgebung anzupassen. Gibt es bekannte Modifikationen, die den modularen Charakter sinnvoll erweitern, ohne die Montage zu verkomplizieren?
dushko41 schrieb:
Mich würde noch interessieren, ob jemand Erfahrungen mit individuellen DIY-Lösungen im PLATSA-System hat Also, genau das habe ich ausprobiert! Ich habe einige Holzkisten anstelle der Türen genutzt, die ich farblich lasiert und mit Griffen aus Leder ausgestattet habe. Das ist wahrlich eine kleine Herausforderung, aber sowas bringt Nachhaltigkeit und Individualität rein, die der Katalog nicht liefern kann. Auch Metallrahmen, die außen angebracht wurden, erweitern die Module optisch und schaffen interessante Stauraumzonen. Man sollte dabei aber sorgsam arbeiten, damit die Tragfähigkeit nicht leidet – sonst wird es wackelig.
Super, dass so viele Ideen zusammenkommen! Schwieriger wird es natürlich bei ergänzenden Anbauten fürs System – da habe ich manchmal Bedenken, dass bei zu viel DIY die Stabilität leidet. Gerade wenn man kleine Kinder oder Haustiere hat, sollte man neben Ästhetik auch die Sicherheit im Blick behalten. Dennoch finde ich die Idee, Deko und Stauraum zu verbinden, sehr inspirierend. Vielleicht kann man da Kompromisse finden, die für jeden Raum funktionieren?
LEOIX schrieb:
Ich habe einige Holzkisten anstelle der Türen genutzt, die ich farblich lasiert und mit Griffen aus Leder ausgestattet habe. Das ist ein sinnvolles Vorgehen für Individualisierung mit möglichst wenig Eingriffen. Generell sollten Zusatzelemente die Grundstruktur nicht verändern.
- Vor allem empfehle ich, bei DIY-Modifikationen kompatible Materialien mit der gleichen Belastbarkeit zu nutzen.
- Befestigungen sollten die Originalverbindungen nicht beeinträchtigen, um die Stabilität nicht zu gefährden.
So erreicht man maximale Funktionalität und optische Aufwertung ohne Einbußen in der Sicherheit.
Ich finde, so ein bisschen DIY gibt jedem Möbelstück wirklich Charakter! Ein simples Gestaltungsprinzip, das ich ausprobiert habe: Innenräume von offenen PLATSA-Modulen mit Tapetenresten bekleben – schafft kleine Kunstwerke hinter verstaubten Büchern. Außerdem kann man wunderbar kleine dekorative Fächer für Kugelschreiber, Postkarten oder Plantenspots anbringen. Die Basics sollten natürlich nicht verloren gehen, aber etwas Pep hilft immer!
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