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ᐅ Gasheizung ohne Solarthermie?


Erstellt am: 04.03.2015 15:10

Lebensprojekt 12.08.2015 21:19
jx7 schrieb:
Hallo allerseits!

Mal eine Frage:
Warum machen Leute eigentlich Solarthermie zu Ihrer Gasheizung?

Weil sie es müssen wegen der Energieeinsparverordnung?

Falsch, man darf auch ohne Solarthermie, wenn andere Maßnahmen die Energieeinsparverordnung 15 % unterschreiten lassen.

Beispiel:
Ich plane ein KfW-55-Haus mit Gasheizung, Solarthermie, Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und super Dämmung.

Jetzt lasse ich die Solarthermie weg. Was passiert?

Ich verliere den KfW-55-Status, bin nur noch KfW-70, also gehen 2500 € Fördersumme weg. Dafür spare ich 6.000 € wegen der entfallenden Solarthermie. Die Verbrauchskosten wegen der entfallenden Solarthermie steigen um 50 € pro Jahr, macht also 1000 € über 20 Jahre. Bleiben also immer noch 2500 €, die ich insgesamt spare.

Ersparnis:
6000 € Entfall Solarthermie*
-2500 € Entfall KfW-55-Prämie
-1000 € Höhere Betriebskosten wegen Entfall der Solarthermie*
=======
2500 €

Klingt nach einer reizvollen Alternative, oder ist irgendwo ein grober Rechenfehler?
Die ganze Rechnung ginge auch mit einem KfW-85-Haus, was mit der fehlenden Solarthermie noch als KfW-100-Haus durchgeht.

Beste Grüße

jx7

PS:
Bitte nicht mit Wärmepumpe oder Pellets kommen, das soll keine Grundsatzdiskussion Gas oder Wärmepumpe auslösen (bei drastischen Steigerungen der Energiepreise ist eine Wärmepumpe irgendwann rentabler), die Frage ist zunächst nur "Wenn Gas, dann evtl. ohne Solarthermie?".

* Quelle: xxx-Heizungsvergleich-de "Gas + 5qm Solarthermie"


Hallo,
Der Thread ist zwar von Anfang März, mich würde interessieren wie man mit einer Gasheizung KFW 55 erreichen will ? Jetzt meine Frage hast Du das denn auch so erreicht den KFW 55 ?

Gruß

jx7 09.09.2015 11:34
Nein, ich selbst habe das nicht erreicht, meine aber, dass ich gelesen habe, dass das geht. Wenn nicht, war das Beispiel schlecht gewählt.

Ich bleibe aber bei meiner Meinung, dass die Variante Gas ohne Solarthermie (mit Alternativmaßnahmen zur Erreichung der entsprechenden Standards) eine viel zu wenig diskutierte ist, weil die Investitionskosten für die Solarthermie doch recht hoch sind.

Es könnte daher meiner Meinung nach im Einzelfall günstiger sein, entweder das Geld für die Solarthermie komplett einzusparen und von den Ersparnissen die höheren Heizkosten zu bestreiten, oder das gesparte Geld in eine bessere Dämmung zu stecken, was die Heizkosten ggf. mehr senkt als die Solarthermie.

sonnenkind80 09.09.2015 15:47
Dieser Meinung bin ich auch und setze ich auch so um (auch wenn ich es nicht bis auf den letzten Cent berechnet habe).
Ich werde eine reine Gasheizung verbauen ohne ST o.ä. Ich nutze aber auch keine KFW Förderung daher ist mir das erreichen der KFW-Schwellen erst einmal egal da diese noch nichts über den Heizkostenaufwand am Ende des Jahres aussagen.

jx7 09.09.2015 16:41
Sicher eine von vielen guten Möglichkeiten. Ich finde die Glaubenskriege bei solchen Themen immer etwas übertrieben. Wir haben jetzt KfW-70 mit Geothermie und Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung.

ErikErdgas 05.10.2015 11:57
Hallo Bauexperte,
bezieht sich dein Kommentar allgemein auf die Nutzung von Solarthermie zur Unterstützung bei der Wärmeerzeugung, oder ist dieser konkret auf das Beispiel bezogen? Natürlich ist die Nutzung von solarthermischer Heizungs- und Warmwasserbereitung von vielen Faktoren im individuellen Fall abhängig, aber das diese einen mehr oder minder großen Beitrag zur Deckung beitragen können, sollte doch nicht prinzipiell ausgeschlossen werden.

Beste Grüße, Erik

Bauexperte 05.10.2015 14:05
Hallo Erik,
ErikErdgas schrieb:

bezieht sich dein Kommentar allgemein auf die Nutzung von Solarthermie zur Unterstützung bei der Wärmeerzeugung, oder ist dieser konkret auf das Beispiel bezogen?
Aus meinem #16? Ja, meine ich generell.
ErikErdgas schrieb:

Natürlich ist die Nutzung von solarthermischer Heizungs- und Warmwasserbereitung von vielen Faktoren im individuellen Fall abhängig, aber das diese einen mehr oder minder großen Beitrag zur Deckung beitragen können, sollte doch nicht prinzipiell ausgeschlossen werden.
Eher minder und dann auch eher in der Form der Papierrechnung. Ein bißchen Solar zur Brauchwassererwärmung hat es dem konventionellen Heizungsbauer imho ermöglicht, im "Spiel" der erneuerbaren Energien mitzuspielen. Oder schlichten Verkäuferdarstellern dabei geholfen, ihre Angebotspakete im Markt zu platzieren; das "gute" Gas kennt ja jedes Kind.

Insofern habe ich meinen Kunden, welche bei Gas als Wärmeerzeuger bleiben wollten, in der Vergangenheit - ab April 16 sieht es ja anders aus und ich bin gespannt, welche Lösungen die konventionelle Gasindustrie anbietet - stets die 15% Regel ans Herz gelegt

Grüße, Bauexperte
gasheizungsolarthermiekfwheizkosten