Hallo,
ich mach hierzu mal ein neues Thema auf, weil uns das so wichtig ist, dass die Kaufentscheidung davon abhängt.
Ich hatte schonmal zwei Threads zum Objekt eröffnet:
https://www.hausbau-forum.de/threads/kosten-komplettes-haus-sanieren.30258/
https://www.hausbau-forum.de/threads/bitte-meinungen-zum-altbau-grundriss.30321/
Heute habe ich den Kostenrahmen erhalten. Obwohl wir als Wunsch Fußbodenheizung angegeben haben, hat der Ingenieur mit Heizkörpern geplant. Meine Nachfrage hat folgendes ergeben: Momentan gibt es einen Bodenaufbau/Estrich mit einer Höhe von 6cm. (Den würde man ja für eine Fußbodenheizung komplett entfernen, oder?) Laut seiner Aussage braucht eine Fußbodenheizung 10cm, wenn wir eine zentrale Kontrollierte-Wohnraumlüftung wollen, braucht man sogar 15cm. Trittschalldämmung im EG brauchen wir nicht, ist nur der Keller drunter.
Im Bauplan steht eine Höhe ab OKF von 2,65m. Plus den entfernten Estrich hätte man 2,71m. Davon 15cm abgezogen für Fußbodenheizung und Kontrollierte-Wohnraumlüftung und nochmal was für den Fußboden (wir wollen Fliesen), da rechne ich großzügig (?) mit 2cm. Da kommen dann bei mir 2,54m raus. Das ist doch als Raumhöhe noch ok? wir haben momentan 2,56m + paar mm. Merkt man 2cm Unterschied?
Ist meine Rechnung richtig oder kommen noch cm hinzu?
Man müsste dann die Treppenstufenhöhe irgendwie ändern und die Türdurchgänge erhöhen, aber das ist es uns wert (bis zu einem gewissen Betrag).
Werde natürlich beim Ingenieur nochmal nachfragen, aber würde mich über eure Meinung/Ratschläge freuen!
Danke 🙂
ich mach hierzu mal ein neues Thema auf, weil uns das so wichtig ist, dass die Kaufentscheidung davon abhängt.
Ich hatte schonmal zwei Threads zum Objekt eröffnet:
https://www.hausbau-forum.de/threads/kosten-komplettes-haus-sanieren.30258/
https://www.hausbau-forum.de/threads/bitte-meinungen-zum-altbau-grundriss.30321/
Heute habe ich den Kostenrahmen erhalten. Obwohl wir als Wunsch Fußbodenheizung angegeben haben, hat der Ingenieur mit Heizkörpern geplant. Meine Nachfrage hat folgendes ergeben: Momentan gibt es einen Bodenaufbau/Estrich mit einer Höhe von 6cm. (Den würde man ja für eine Fußbodenheizung komplett entfernen, oder?) Laut seiner Aussage braucht eine Fußbodenheizung 10cm, wenn wir eine zentrale Kontrollierte-Wohnraumlüftung wollen, braucht man sogar 15cm. Trittschalldämmung im EG brauchen wir nicht, ist nur der Keller drunter.
Im Bauplan steht eine Höhe ab OKF von 2,65m. Plus den entfernten Estrich hätte man 2,71m. Davon 15cm abgezogen für Fußbodenheizung und Kontrollierte-Wohnraumlüftung und nochmal was für den Fußboden (wir wollen Fliesen), da rechne ich großzügig (?) mit 2cm. Da kommen dann bei mir 2,54m raus. Das ist doch als Raumhöhe noch ok? wir haben momentan 2,56m + paar mm. Merkt man 2cm Unterschied?
Ist meine Rechnung richtig oder kommen noch cm hinzu?
Man müsste dann die Treppenstufenhöhe irgendwie ändern und die Türdurchgänge erhöhen, aber das ist es uns wert (bis zu einem gewissen Betrag).
Werde natürlich beim Ingenieur nochmal nachfragen, aber würde mich über eure Meinung/Ratschläge freuen!
Danke 🙂
Selbst wenn man es bei den aktuellen 6cm beließe, sehe ich da keine Probleme. Man sagt normalerweise, dass die Überdeckung (mit Estrich) der Fußbodenheizungsrohre 45mm betragen sollte, während man für die Rohre selbst mit 20mm rechnet (meist 16er/17er Rohr mit Trägerplatte darunter). Daraus ergibt sich eine "Standardhöhe" von 65mm für einen Heizestrich.
Je nach Estrich-Zusammensetzung sind allerdings m.W. aber auch nur 35mm Überdeckung machbar.
Man kann in diesem Fall vermutlich keine Tackerplatten nutzen, weil diese als Trägerschicht meist wenigstens 20mm Dämmung erfordern (irgendwo muss die Tackernadel ja drin halten). Nutzt man eben stattdessen z.B. Noppenplatten ohne Dämmung oder evtl. ein Klettsystem und bringt die notwendige Dämmschicht von unten an der Kellerdecke an.
Die Kontrollierte-Wohnraumlüftung sollte sich auch anderswo unterbringen lassen, die muss nicht zwingend in den Fußbodenaufbau (bin ich persönlich ohnehin nicht begeistert von, weil das oft sehr kleine Querschnitte bei ungünstiger Rohrdimension (oval statt rund) erfordert).
Andere Option wäre natürlich den Boden einfach höher auszuführen. Die Problemstellen "Treppe", "Türen" und "Fenster" wurden ja bereits genannt. Wenn ich mich recht entsinne, wollt ihr die Fenster aber ohnehin komplett austauschen; das wäre also schonmal kein Problem. Ggf. ergibt sich eine nicht ausreichende Brüstungshöhe der nicht bodentiefen Fenster (in Hessen sind, meine ich, 80cm gefordert). Grundsätzlich ist es aber auch kein Akt dem Fenster noch eine Reihe Steine zu spendieren.
Bei den Türen den Sturz höher zu legen ist ebenfalls kein Hexenwerk und vielleicht ja ohnehin gewünscht (2,11 statt 1,985).
Bei der Treppe müsste man gucken - lt. DIN darf man an der An-/Austrittsstufe um bis zu 15mm von der Steigung abweichen. Alternativ könnte man mit so genannten "Renovierungsstufen" arbeiten (evtl. aus optischen Gründen eh gewollt?) und die zusätzlich erforderliche Aufbauhöhe gleichmäßig auf die Stufen aufteilen.
Je nach Estrich-Zusammensetzung sind allerdings m.W. aber auch nur 35mm Überdeckung machbar.
Man kann in diesem Fall vermutlich keine Tackerplatten nutzen, weil diese als Trägerschicht meist wenigstens 20mm Dämmung erfordern (irgendwo muss die Tackernadel ja drin halten). Nutzt man eben stattdessen z.B. Noppenplatten ohne Dämmung oder evtl. ein Klettsystem und bringt die notwendige Dämmschicht von unten an der Kellerdecke an.
Die Kontrollierte-Wohnraumlüftung sollte sich auch anderswo unterbringen lassen, die muss nicht zwingend in den Fußbodenaufbau (bin ich persönlich ohnehin nicht begeistert von, weil das oft sehr kleine Querschnitte bei ungünstiger Rohrdimension (oval statt rund) erfordert).
Andere Option wäre natürlich den Boden einfach höher auszuführen. Die Problemstellen "Treppe", "Türen" und "Fenster" wurden ja bereits genannt. Wenn ich mich recht entsinne, wollt ihr die Fenster aber ohnehin komplett austauschen; das wäre also schonmal kein Problem. Ggf. ergibt sich eine nicht ausreichende Brüstungshöhe der nicht bodentiefen Fenster (in Hessen sind, meine ich, 80cm gefordert). Grundsätzlich ist es aber auch kein Akt dem Fenster noch eine Reihe Steine zu spendieren.
Bei den Türen den Sturz höher zu legen ist ebenfalls kein Hexenwerk und vielleicht ja ohnehin gewünscht (2,11 statt 1,985).
Bei der Treppe müsste man gucken - lt. DIN darf man an der An-/Austrittsstufe um bis zu 15mm von der Steigung abweichen. Alternativ könnte man mit so genannten "Renovierungsstufen" arbeiten (evtl. aus optischen Gründen eh gewollt?) und die zusätzlich erforderliche Aufbauhöhe gleichmäßig auf die Stufen aufteilen.
Dr Hix schrieb:
evtl. aus optischen Gründen eh gewollt?) und die zusätzlich erforderliche Aufbauhöhe gleichmäßig auf die Stufen aufteilen.Genau, das war sowieso ein Gedanke, da die Treppenstufen durch Bohrlöcher für einen Treppenlift eh verschandelt sind.Ich gehe im Moment vom schlimmsten aus und rechne mit 2,50m Raumhöhe +6cm Estrich. Durchstöbere gerade das Internet und bin auch auf die Trockensysteme gekommen, die mit 5cm und weniger inkl. Bodenbelag werben. Alternativ gibt es ja auch die Möglichkeit einzufräsen. Der Estrich wäre dafür dick genug, ich weiß nur nicht, wie das dann mit der Dämmung ist, also wie viel in die Geschossdecken verloren geht.
Dr Hix schrieb:
Die Kontrollierte-Wohnraumlüftung sollte sich auch anderswo unterbringen lassenDas freut uns zu hören, aber was wäre denn die Alternative? Abgehängte Decke geht ja auch nicht, dann hat man ja wieder das Höhenproblem..Ähnliche Themen