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ᐅ Fußbodenheizung Heizwärmebedarf mit mindestens 60 mm Estrich


Erstellt am: 24.12.17 10:42

Saruss24.12.17 20:57
chand1986 schrieb:
Und das ist - rein prinzipiell - nicht richtig. Dass es praktisch bei den hier diskutierten Dickeunterschieden wahrscheinlich nicht signifikant ist, stimmt wahrscheinlich.

Sehen kann man das besser, wenn man mal nicht zwischen ein paar mm unterscheidet, sondern einfach mal 1m statt 60mm Estrich als Gedankenexperiment ansetzt.
Dieses Argument führt das Gespräch aber ab absurdum - das ist als wenn wir argumentieren würden, dass man die Ineffizienz des dünnen Estrichs daran erkenne, wie schlecht 1 oder 2 mm Estrich sind. Wir sollten uns nicht an unsinnigen theoretischen (und in der Praxis unsinnigen) Gedankenspielen festhalten, sondern bei den bei der Fragestellung relevanten Werten bleiben.
chand1986 schrieb:

Solange die Wärmeleitung Richtung Erdreich nicht gleich Null ist, wird die zusätzliche Dicke Speicherfähigkeit bringen und gleichzeitig Effizienz kosten.
Du brauchst mehr Energie, um mehr Estrich auf die selbe Temperatur zu bringen als weniger Estrich. Bei identischem Material, wohlgemerkt. Aber das meintest du glaube ich irgendwie anders?
Bei KFW55 zählt für den Heizenergiebedarf die äußere Hülle. Die Heizung gleicht den Wärmeenergieverlust dieser (abzüglich Solarer Gewinne, anderer Wärmequellen usw und so fort) durch Transport von Wärmeenergie in das Haus aus. Dabei ist für die benötigte Energie ist die Dicke des Estrich dahingehen unerheblich.
Die einzige Stelle an der du einen winzigen Unterschied findest, ist, wenn von der untersten Etage (die Energie der anderen Etagen die nach unten geht ist ja immer noch in der gedämmten Hülle) die Dämmung des Gebäudes zum Erdreich hin nicht so gut ist, und die Dämmung unter dem Estrich nicht so gut ist, dann ist bei höherer Temperatur der Wärmeverlust nach unten hin höher. Nicht vergessen darf man dann aber auch, dass der dickere Estrich bei geringerer Temperatur dieselbe Energiemenge speichern kann, und dass das häufigere Nachheizen des dünneren Estrichs ja gerade UNTEN am Estrich passiert, gerade an der Stelle, an der potentiell am meisten Energie verloren gehen kann.
Ich denke aber, das der Unterschied für das Gesamtsystem quasi kaum messbar ist, da es sowohl Vor- als auch Nachteile gibt. Es bleibt, wie ich schon behauptet habe, als Hauptunterschied die Taktungszeit.
Meine Beobachtung ist, dass viele Heizsysteme eher bei langen Takten Effizient sind als bei kurzen- zumindest bei meiner Solepumpe habe ich beim testen der Betriebsparameter festgestellt, dass eine große Hysterese - die dann weniger Takte bei längerer Laufzeit ergibt- bei gleicher Raumtemperatur (Trägheit des dicken Estrichs sei dank - die Temperatur schwankt nicht um 0.1 Grad, ich logge die Temperatur einiger Räume) messbar weniger Energieverbrauch ergibt. Davon ab bin ich mir sicher, dass der Kompressor mir es auf lange Sicht bestimmt dankt, dass er statt 1-2 mal jede Stunde anlaufen nun zwischen den Starts mehrere Stunden Ruhe hat.
Es gibt zwar auch bestimmt eine Art maximale Taktlänge bei der die Effizienz (Wärmeaustausch mit dem Boden zB) sinkt, davon war ich aber stets noch weit entfernt. Ähnliche Erfahrungen hatte ich in der Wohnung vorher mit einer Gasheizung, die auch bei langen Takten effizienter war.
chand1986 schrieb:

Das System erreicht aber nie ein thermodynamisches Gleichgewicht, sondern einen stationären Zustand. Ein klein wenig der gespeicherten Wärme geht auch nach unten weg. Es gilt IN = OUT für das ganze System bei konstanter Temperatur.
Gleichgewicht gibt´s natürlich nur, wenn es draußen genau Raumtemperatur hat, dafür muss man auch lange heizen!
chand198625.12.17 07:54
Saruss schrieb:
sondern bei den bei der Fragestellung relevanten Werten bleiben.

Was im Sinne des TE sicherlich stimmt und deshalb an diesen:

Die Unterschiede üblicher Estrichdicken werden hier nichts entscheiden. Fachgerechter Einbau und guter hydraulischer Abgleich sind das A&O!
Saruss schrieb:
Wir sollten uns nicht an unsinnigen theoretischen (und in der Praxis unsinnigen) Gedankenspielen festhalten

Mea Culpa. Ich breche Technisches gerne auf's physikalische Grundprinzip herunter. Und wie ein stationärer Zustand Energie IN = OUT sich verhält, wenn man Parameter ändert, ist komischerweise immer wieder eine scheinbar nicht triviale Diskussion - für eine Fußbodenheizung überflüssig, zugegeben.
Saruss schrieb:
Gleichgewicht gibt´s natürlich nur, wenn es draussen genau Raumtemperatur hat, dafür muss man auch lange heizen!

Genau mein Humor 😀

Frohe Weihnachten allen!
blaupuma25.12.17 17:26
Also ist so eine Thermobodenplatte gut?

Hatte auch erst gedacht ist braucht ja viel Energie die ( dicke) Betondecke warum zu bekommen. Aber die Heizung läuft ja sowieso 24 Stunden
KlaRa26.12.17 14:08
Hallo Christian.
Der bisher bei Deiner Anfrage einzige verwertbare Hinweis kam von "Alex85"!
Alles andere ging am Kern mehr oder weniger vorbei.
Richtig ist, dass ein zementgebundener Nassestrich im Wohnungsbau eine Mindestdicke von 45mm aufweisen muss. Zumindest dann, wenn die Biegezugfestigkeit 4N/mm2 beträgt.
Bei Heizestrichen ist das das Maß der Überdeckung über den Heizelementen.
Üblicher Durchmesser der Heizelemente ist 12mm oder 15mm.
Die kommen rechnerich zu den 45mm, sodass wir da gut auf 60mm Einbaudicke Estrich kommen. Du erkennst, dass die 60mm, welche in dieser Runde für verwirrende Aussagen sorgten, ein bei Heizestrichen nach Norm (das ist DIN 18560 Teil 2), üblicher Wert ist, nichts Besonderes darstellt.
Die Dichte der Verlegung der Heizelemente auf der Dämmung, der Durchmesser und die Vorlauftemperatur des Heizungssystems gewährleisten eine ausreichende Wärmeabgabe an die Raumluft.
Alle anderen Bedenken, welche in diesem Zusammenhang in den Antworten getroffen wurden, kannst Du getrost vergessen!
Gruß: KlaRa
Joedreck26.12.17 17:57
Warum man mehr Energieeintrag bei dickerem Estrich benötigen sollte erschließt sich mir auch nicht und müsste mir erklärt werden.
Mycraft26.12.17 18:51
Braucht man ja auch nicht, denn wenn die Anlage nach unten gut isoliert ist, dann geht die Energie in den Estrich und wird an die Raumluft abgegeben...bei dickerem Estrich nimmt aber die Trägheit zu, was insgesamt zu kürzeren Laufzeiten des Wärmeerzeugers führt...
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