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ᐅ Estrich Belegreif heizen


Erstellt am: 01.02.2017 12:27

Faydie 01.02.2017 14:44
Andreas, wir haben während der Aufheizphase gelüftet. Siehe 1. Beitrag. Wir werden nur AB JETZT nicht mehr lüften.

andimann 01.02.2017 15:46
Ihr hättet auch bereits vor der Aufheizphase etwas lüften können. Die Feuchtigkeit muss aus dem Haus raus, sonst kannst du warten bis zum Tag des jüngsten Gerichts...

Wenn ihr nun per Bautrockner trocknet, ist lüften in der Tat nicht mehr effektiv. Beim Nachrechnen wird schnell klar, dass du mit 3 mal lüften am Tag eigentlich nicht mehr als 5-10 l Wasser pro Tag rausbekommst.

Zwei bis drei Bautrockner helfen da deutlich mehr.
Und dreh die Heizung hoch! Das darf schon mollig werden in der Bude.

Während des Estrichtrocknens haben wir locker 7000 kWh Gas verbraucht....

Dafür war die Bude aber auch wirklich trocken.

Viele Grüße,

Andreas

Faydie 01.02.2017 16:35
Wir haben doch gelüftet! Ab dem Zeitpunkt, als der Estrich betreten werden durfte. Wir haben uns komplett an die Anweisungen gehalten. Wir werden nur AB JETZT nicht mehr lüften. Und es kommen doch 2 Bautrockner. Steht doch alles in meinem 1. Post - hast du den gelesen? Und die Heizung läuft seit heute auch wieder. Können sie ja nicht von 0 auf Maximum schalten.
Was hattet ihr dann nach 9 Wochen für einen Wert? Grad so 1,8 oder deutlich drunter?

Viel Glück

andimann 01.02.2017 17:00
Das hier:
Faydie schrieb:
- wurde vorschriftsmäßig gelüftet

ist alles was du zum Lüften schreibst. Und da ich selber von 3 Leuten drei verschiedene Aussagen zum Lüften gehört habe, ist die Aussagekraft deines Posts sehr begrenzt....

wir haben nur einmal nach 6 Wochen gemessen, da lagen wir bei knapp 2,1 %
Der Fliesenleger hat dann schon verlegt.
nach 9 Wochen sollte noch jemand eine CM Messung machen, derjenige ist dann aber ausgefallen.
Wir haben uns dann auf die Aussage des Bauleiters, eine einfache Rechnung und die Luftfeuchtigkeitsmessungen verlassen: Bei der Estrich Menge, die bei uns eingebracht wurde, entspricht 0,1 % etwa 45 l Wasser. In den 22 Tagen von der Messung bis zum Verlegen haben wir noch mal etwa 250-300 l Wasser aus der Luft geholt. Die Luftfeuchtigkeit lag die gesamte Zeit bei nur noch Max 40 % teilweise unter 30%.

Das reichte uns, passte auch, gab keine Probleme beim Verlegen. Alles knochentrocken!


Die Aussagekraft der CM Messung ist ohnehin sehr begrenzt. Die ist zum einen derart fehleranfällig, dass es mir als Ingenieur mit etwas Gefühl für Messverfahren nur noch die Haare sträubte (Die Fehlertoleranz liegt bei +-0,3%...) und zum anderen gibt es wohl keine wirklich gesicherten Erkenntnisse was denn nun als trocken gilt und was nicht. Es soll in Fachkreisen auch Diskussionen geben, die Grenze auf 3,0 % anzuheben, andere halten die 2,0 % für viel zu hoch....

Viele Grüße,

Andreas

Knallkörper 01.02.2017 20:21
Moin.

Generell würde ich immer empfehlen, mehrere Hygrometer im Haus zu verteilen. Wenn die Luftfeuchte innen hoch ist, z.B. 80%, dann macht lüften zu dieser Jahreszeit immer Sinn. Auch wenn draußen ebenfalls 80% Luftfeuchte wären, würde man aufgrund des Temperaturgefälles immer noch Wasser rausbringen. Ob dabei noch ein Trockner im Bau steht, ist erst mal egal. Stichwort Temperaturgefälle: Natürlich muss drinnen geheizt werden, 25 °C dürfen es schon sein. Natürlich trocknet der Estrich umso schneller, je höher seine Temperatur ist.

Bei uns war der Estrich nach 2 Wochen Belegreif, wir haben 5 mal täglich gelüftet (lüften lassen), Fabrikat Thermorapid 2.0.

nightdancer 01.02.2017 20:56
Knallkörper schrieb:

Bei uns war der Estrich nach 2 Wochen Belegreif, wir haben 5 mal täglich gelüftet (lüften lassen), Fabrikat Thermorapid 2.0.


Das ist ein Schnellestrich, sicherlich 2-3x so teuer wie gewöhnlicher Zementestrich. Was hast du bezahlt?
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