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ᐅ Finanzierung mit 35 Jahren Zinsbindung


Erstellt am: 15.10.2018 11:50

SenorRaul7 15.10.2018 11:50
Hallo, wir (Ehepaar, 26 und 25 Jahre, noch keine Kinder) sind gerade in der Planungsphase für unser Einfamilienhaus und kümmern uns nebenbei natürlich schon mal um Finanzierungsangebote.
Netto er = 2.600 Euro
Netto sie = 1.800 Euro

Wir werden unterm Strich um die 315.000 Euro finanzieren müssen. Uns war schon länger klar, dass wir bei dem aktuellen Zinsstand auf jeden Fall eine eher langfristige Zinsbindung möchten.

Wir haben u.a. das Angebot einer Bank für eine Finanzierung mit einer vollständigen Zinsbindung, also insgesamt 35 Jahre Laufzeit. Der Zins würde bei ca. 2,5 % liegen und die monatliche Rate bei 1.100 Euro. Bedeutet natürlich eine extreme Zinssicherheit, 35 Jahre lang ruhige Nächte ohne Angst vor der Zinsentwicklung und immer hin trotzdem noch "fertig sein" vor der Pension/Rente.

Andererseits hören sich 35 Jahre natürlich trotzdem sehr viel an. Außerdem ist in dem Vertrag leider keiner Sondertilgung vorgesehen, mit der man die Laufzeit flexibel verkürzen könnte.

Was haltet ihr grundsätzlich davon? Wir werden natürlich auch noch andere Angebote einholen, u.a. mit kürzerer Bindung, und dann mal vergleichen.

Silent010 15.10.2018 12:43
Wir haben auch die Zinsbindung über die komplette Laufzeit und das ist für uns das absolut richtige. Mit Sondertilgungen, die wir laut Vertrag leisten können und auch leisten sind wir ca. 8 Jahre früher fertig. Wir wissen aber genau, dass wir nie über den jetzt bekannten monatlichen Beitrag hinaus kommen. Das hat uns damals einen Zinsaufschlag von ich glaube ca. 0.3% gekostet.

Sondertilgung sollte möglich sein!

SenorRaul7 15.10.2018 12:46
Silent010 schrieb:
Wir haben auch die Zinsbindung über die komplette Laufzeit und das ist für uns das absolut richtige. Mit Sondertilgungen, die wir laut Vertrag leisten können und auch leisten sind wir ca. 8 Jahre früher fertig. Wir wissen aber genau, dass wir nie über den jetzt bekannten monatlichen Beitrag hinaus kommen. Das hat uns damals einen Zinsaufschlag von ich glaube ca. 0.3% gekostet.

Sondertilgung sollte möglich sein!
Vom Zinsaufschlag, quasi die Sicherheit die man sich dazukauft, wären wir auch so bei 0,3% ca.
Wie gesagt, was mich stört ist vor allem die fehlende Sondertilgungsmöglichkeit. Da erbt man mal etwas, und kann das dann nicht verwenden um seine Laufzeit zu verkürzen...

WilhelmRo 15.10.2018 13:04
Pure Geschmacksfrage.
Ich würde derzeit lieber den 1,8% auf 20j (80% Finanzierung) nehmen, weil ich mir denke, mit Gehaltsanstieg - Inflation ist die Restschuld in 20 Jahren ca 40% weniger Wert als heute - heißt eine Restschuld von sagen wir 120.000 hört sich heute viel an, ist aber in 20j verglichen zu heute, wie 70.000 Restschuld.
Ich habe mir das mal ca. ausgerechnet: der Zins müsste auf 6-7% steigen, dass ich für die Restschuld in 20j den gleichen Abtrag zahle wie jetzt (bei euch die 1.100€). Da man aber (hoffentlich) in 20j wesentlich besser verdient, müsste der Abtrag auf ca 1.700€ ansteigen, wenn man es prozentual nimmt (zB. Abtrag = 30% vom Netto einkommen).
Das hab ich jetzt nicht genau nachberechnet, aber dann müssten die Zinsen etwa auf 10-12% hoch. Was ich schwer bezweifle, weil die Wirtschaft immer Konsumenten und nicht Sparer braucht : )
Und selbst wenn, dann würde ich sozusagen in 20j wieder 30% vom Netto zahlen, auch machbar : )

face26 15.10.2018 14:07
Du hast nach 10 Jahren ein Kündigungsrecht. Dann kannst Du das Darlehen jederzeit kündigen und tilgen wie Du willst.
Gerade in den ersten 10 Jahren (meist sind es effektiv 8 oder 9, weil von Beginn der Zinsfestschreibung bis zur eigentlichem Beginn der Tilgung schon 1-2 Jahre rum sind) ist doch am wenigstens Sondertilgung möglich (ist natürlich nicht bei jedem so).
Und wenn doch was übrig bleib...dann spar es halt an und tilge nach den ersten 10 Jahren. so viel drauflegen tust da nicht.

Zwei Gedankenanstöße:

Schau mal was der Konditionsunterschied bei etwas kürzerer Zinsbindung ist. Also 30 oder 25 Jahre...In den letzten 5 oder 10 Jahren ist das Risiko doch eh geringer, weil der größte Teil bereits getilgt ist. Die Frage ist eh warum auf 35 Jahre festschreiben wenn Du vor hast Sondertilgungen zu machen...

Oder splitte. Mach den größeren Teil auf die gesamte Laufzeit (lass das Sondertilgung-Recht weg und frag ob dafür einen besseren Zins bekommst) und einen kleineren Teil mit 15 oder 20 Jahren, mit Sondertilgungsrecht.

Mottenhausen 15.10.2018 14:09
Splitten auf mehrere Finanzierungspakete ist auch manchmal eine Option. 150T€ lange und mit langer Zinsbindung (euer Fels in der Brandung) und der Rest mit kürzeren Laufzeiten (~10 Jahre) so kann man ein mögliches Erbe gut zum einmaligen Auslösen der Restschuld nutzen. Quasi gesplittetes Risiko. Wenn die Zinsen erheblich steigen, betrifft es auch nur die kleinen Kredite und schlägt nicht so rein.

Edit: face26 war schneller
sondertilgungenzinsbindungzinsaufschlagrestschuldabtragfinanzierungvertragzinsen