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ᐅ Finanzierung Bau Einfamilienhaus Süddeutschland 180m²


Erstellt am: 02.02.24 09:46

Julloef02.02.24 09:46
Hallo Zusammen,


wir haben die Möglichkeit ein Grundstück in einem Neubaugebiet zu bekommen in Süddeutschland und überlegen wie wir am besten an die Sache heran gehen und mit welchen Kosten wir zu rechnen haben.

Man kennt ja die üblichen 3000€/m² plus Baunebenkosten plus sonstige Nebenkosten plus Grundstück.

Wir besitzen schon eine Doppelhaushälfte die wir vor mehreren Jahren gekauft haben und die wir nach Fertigstellung des neuen Hauses verkaufen würden.

Unser aktuelle Doppelhaushälfte hat 200m² Grundstück, BJ 2007, Photovoltaikanlage, Jeisha Wärmepumpe mit HK (selber eingebaut und mit Heishamon betrieben), 125m² Wohnfläche plus 55m² Keller teilweise zum Wohnraum ausgebaut.

Der Traum vom frei stehenden Einfamilienhaus hat uns nie losgelassen, wir hatten aber eigentlich schon damit abgeschlossen.
Umso überraschter waren wir als wir jetzt die Zusage zu einem Grundstück bekommen haben.
Einen exakten Bauplatz bekommen wir erst noch zugewiesen, wir haben erst priorisiert.

Aber in einer Zeit von so hohen Baukosten habe ich trotzdem das ich nicht grad handwerklich unbegabt bin durchaus großen Respekt vor einem neuen Bauvorhaben.

Baugebiet soll dieses hier sein: "Engwiesen II - 1. Bauabschnitt"

  • Besonderheiten:
    • Teilweise 1-2m Höhenunterschied auf die gesamte auf die gesamte Grundstücksfläche
    • bei Pult- oder Flachdach muss extensiv begrünt werden, was ich bei Photovoltaik Pflicht in BW etwas für kontraproduktiv halte (bzw. doppelte Kosten)
    • Pflicht zum Anschluss an Kalte Nahwärme (Pflicht zum Kauf von Waterkotte sole-Wasser-Wärmepumpe mit Wartungsvertrag und Stromvertrag für die Wärmepumpe)
    • Humusschicht muss auf Grundstück wieder verteilt werden
Bisherige Aktivitäten mit einem GU:

Wir haben bisher mit einem GU gesprochen, was mir eher weniger gefallen hat. Er ist bekannt in der Region und hat sehr positive Onlinebewertungen, was aber nichts heißen muss.
Dinge die mir bei ihm nicht gefallen haben:
  • Er baut nur mit YTONG (ich weiß man soll immer die Maurer das mauern lassen sie am besten kennen)
  • verbaut nur Kunststofffenster
  • wollte mir eine Hebe-Schiebetür aufschwatzen (habe ich explizit nicht gewünscht)
  • Bei Satteldach möchte er nicht mit First offen bauen (zu hohe Kosten für ihn)
  • Erker und Vorsprünge machen bei ihm kein kostenunterschied (ich war etwas baff, weil das gegen all das spricht was ich kenne, einfache Kubatur etc.)
  • verbaut nur Kunststofffenster
  • ich wollte eine Wandheizung hinter der Dusche im Bad --> kann er nicht umsetzen
  • Er rät von einer Massivtreppe ab (okay ist Geschmacks und Design/ Kostenfrage)
  • Erdarbeiten schätzt er mit 30-35 k€ ein bei Bodenplatte, bei Keller 40-45k€ (okay könnte passen)

Zu unserem Haus:

  • Bodenplatte oder Keller/Teilkeller nach Kellerregel von
  • 180m² Wohnfläche, 1 Arbeitszimmer im EG, 2 Kinderzimmer, Schlafzimmer mit Ankleide und separatem Bad, Kinderbad OG, Abstellraum OG
  • Massivtreppe, gerade oder U-Form als Podesttreppe
  • einfache Kubatur
  • Satteldach bis First offen 25 Grad oder Pultdach 8 Grad (Leider Dachbegrünung)
  • Festverglasungen planen um Geld zu sparen

Budget:

  • ich versuche durch einfache Kubatur zu sparen
  • 450k€ für das Haus ohne Baunebenkosten (wird sehr schwierig) ohne Garage , 2500€/m²
Nun zu unserem Plan:

  • Grundstücksvermessung selber beauftragen bevor man mit GU's spricht
  • Leistungsphase 1+2 beim Architekten beauftragen
  • warten
  • GU's anfragen oder evtl. mit Architekten weitermachen bis Phase 5

Meine Fragen:

  • Wo kann ich alles noch sparen?
  • Gehen heutzutage noch 2000-2500€ pro m² wenn man will?
  • Wie würdet ihr vorgehen?
  • Einzelvergabe, ja oder nein?
  • Wo liegen die Fallstricke?
Grüße
Rübe102.02.24 09:57
Der (!) Fallstrick ist die Pflicht kalte Nahwärme. Man müsste genaueres wissen, ob das zum absoluten KO-Kriterium wird...
jens.knoedel02.02.24 10:23
Julloef schrieb:

  • Wo kann ich alles noch sparen?
  • Gehen heutzutage noch 2000-2500€ pro m² wenn man will?
  • Wie würdet ihr vorgehen?
  • Einzelvergabe, ja oder nein?
  • Wo liegen die Fallstricke?
1. Eigenleistungen - Du hast schon einen Jeisha verbaut und Grundfertigkeiten. Dann verlege selber die Böden, mach die Wände schön, Feininstallation Bäder komplett alleine (das Klo anschrauben etc. kann man gut selber machen und die Sanitär-Artikel selbst kaufen), Fußbodenheizung + Dämmung drunter selber verlegen (bieten vielen Heizungsbauer an, dass sie die Abnahme machen und Garantie übernehmen) etc.
2. 2.000€/qm gehen nicht, außer Du nimmst das billigste Haus des billigsten Anbieters (und selbst bei Town & Country liegst Du etwas drüber, bist aber nicht schlüsselfertig und die Umplanung auf Waterkotte ist auch nicht verarbeitet) oder haust massiv EL rein (siehe Punkt 1). 2.500€/qm gehen schon mit Zurückhaltung beim Bau (was ich aber bei Dir nicht sehe ==> keine Kunststofffenster, Wandheizung im Bad, Massivtreppe...) und/oder EL
3. ICH würde immer die gesamte Klaviatur beim Architekt durchziehen und so viel EL wie möglich einbringen
4. Ja, siehe 3.
5. Planung und kompetenter Architekt. Eine gute Planung kann ein 160qm Haus nutzbarer als ein 200qm Haus machen ==> kostet den Architekt, spart aber einen dreistelligen Betrag beim Bau.
Julloef02.02.24 10:55
Rübe1 schrieb:

Der (!) Fallstrick ist die Pflicht kalte Nahwärme. Man müsste genaueres wissen, ob das zum absoluten KO-Kriterium wird...
Sind leider einige Bedingungen zu den Anschlussbedingungen etc.

Dokument mit Abschnitten zum Geltungsbereich und zur Nutzung der Kalten Nahwärme.


Wärmebedarf-Abschnitt mit Raumwärmebedarf, Wassererwärmung und lufttechnische Anlagen.


Dokumenttext mit Vorgaben der Stadtwerke zu Wasserbehandlung, Heizwasser und Temperaturen (4.x).


Dokumentabschnitt zu Anforderungen an den Hausanschlussraum mit Abständen, Sicherheit und Zuleitungen.
Julloef02.02.24 11:04
jens.knoedel schrieb:

1. Eigenleistungen - Du hast schon einen Jeisha verbaut und Grundfertigkeiten. Dann verlege selber die Böden, mach die Wände schön, Feininstallation Bäder komplett alleine (das Klo anschrauben etc. kann man gut selber machen und die Sanitär-Artikel selbst kaufen), Fußbodenheizung + Dämmung drunter selber verlegen (bieten vielen Heizungsbauer an, dass sie die Abnahme machen und Garantie übernehmen) etc.
2. 2.000€/qm gehen nicht, außer Du nimmst das billigste Haus des billigsten Anbieters (und selbst bei Town & Country liegst Du etwas drüber, bist aber nicht schlüsselfertig und die Umplanung auf Waterkotte ist auch nicht verarbeitet) oder haust massiv EL rein (siehe Punkt 1). 2.500€/qm gehen schon mit Zurückhaltung beim Bau (was ich aber bei Dir nicht sehe ==> keine Kunststofffenster, Wandheizung im Bad, Massivtreppe...) und/oder EL
3. ICH würde immer die gesamte Klaviatur beim Architekt durchziehen und so viel EL wie möglich einbringen
4. Ja, siehe 3.
5. Planung und kompetenter Architekt. Eine gute Planung kann ein 160qm Haus nutzbarer als ein 200qm Haus machen ==> kostet den Architekt, spart aber einen dreistelligen Betrag beim Bau.
Hi danke dir. Ja die Jeisha habe ich elektrisch und wasserseitig komplett selber gemacht mit Hilfe vom HTD Forum. Bin eigentlich mal gelernter Mechatroniker aus der Automobilindustrie, habe aber danach Ingenieurwesen studiert und arbeite auch da. Eigenleistungen an die mich ran traue: Fußbodenheizung mit Heizkreisverteiler verlegen/montieren mit Abnahme vom Heizi, Wandheizungsschlangen legen, Elektrik planen und verlegen mit Abnahme vom Elektriker, Trockenbau hab ich im aktuellen Haus schon mehrfach gemacht mit Decke abhängen, Wände ziehen, Q4 spachteln, Photovoltaikanlage hab ich auch schon gemacht, Wallbox auch, Fliesen habe ich auch schon gemacht, Bad traue ich mir auch zu, Heizung planen, Elektrik planen.
Kunststofffenster bin ich offen, wenn sie gut gemacht sind.
Bagger fahren kann ich Notfalls auch, bin Jahrelang 6T Stapler gefahren in der Arbeit. Ich glaube da kann man nicht viel sparen.

Was ich mich nicht traue ist definitiv Rohbau/Keller, Dach, Fenster, WDVS
jens.knoedel02.02.24 11:18
Julloef schrieb:

Hi danke dir. Ja die Jeisha habe ich elektrisch und wasserseitig komplett selber gemacht mit Hilfe vom HDT Forum. Bin eigentlich mal gelernter Mechatroniker aus der Automobilindustrie, habe aber danach Ingenieurwesen studiert und arbeite auch da. Eigenleistungen an die mich ran traue: Fußbodenheizung mit Heizkreisverteiler verlegen/montieren mit Abnahme vom Heizi, Wandheizungsschlangen legen, Elektrik planen und verlegen mit Abnahme vom Elektriker, Trockenbau hab ich im aktuellen Haus schon mehrfach gemacht mit Decke abhängen, Wände ziehen, Q4 spachteln, Photovoltaikanlage hab ich auch schon gemacht, Wallbox auch, Fliesen habe ich auch schon gemacht, Bad traue ich mir auch zu, Heizung planen, Elektrik planen.
Kunststofffenster bin ich offen, wenn sie gut gemacht sind.
Bagger fahren kann ich Notfalls auch, bin Jahrelang 6T Stapler gefahren in der Arbeit. Ich glaube da kann man nicht viel sparen.

Was ich mich nicht traue ist definitiv Rohbau/Keller, Dach, Fenster, WDVS
Dann kannst Du Deine Kosten schon mal deutlich reduzieren ("kostet" dafür aber Zeit). Ich habe eine Kernsanierung auf unter KfW55 Standard in EL für deutlich unter 1.000€/qm gemacht. Da geht in EL also einiges.
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