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ᐅ Feuchtesperre unter schwimmendem Kork notwendig?


Erstellt am: 24.04.21 21:38

Hausbaer25.04.21 21:53
i_b_n_a_n schrieb:

Die DIN wird ja nicht umsonst von Fachgremien (Fachleuten!) entwickelt und stetig aber langsam den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Wenn eine PE Folie vorgeschrieben ist hat diese eventuell nicht nur den von dir angenommenen Zweck. Ein schwimmend verlegter Boden wie von dir beschrieben kann mEA auf reinem Estrich nicht gut "schieben" und könnte sich dementsprechend verwerfen. Überlege doch auch mal warum viele Bauten auf dem Estrich im EG eine Bitumenbahn anbrigen lassen trotz WU Beton... Aber für solche Fragen haben wir hier ja einen Mod und Bodenexperten! (KlaRa) Einfach mal anschreiben ...
Bezüglich des Schiebens / "Aufreiben" gibt es ja noch die Möglichkeit der Spachtelung des Estrichs (wurde zumindest bei uns so gemacht).
KlaRa26.04.21 13:54
Hallo Fragesteller.
Bezüglich der PE-Folie unter schwimmenden Fußböden aus Holz, Kork oder Holzwerkstoffen folgendes:
Die PE-Folie ist immer erforderlich.
Bei Neubauten (neuen Estrichen) findet im Regelfall nur eine einzige Restfeuchtemessung statt. Auf sagen wir 120m² bezogen ist das als ausreichend erachtet, aber dennoch wenig, wenn man die Gesamtfläche zu den 100cm² ins Verhältnis setzt, welche die Prüfstelle voraussetzt.
Es bleibt daher immer ein gewisses (durch den Stand der Technik akzeptiertes) Restrisiko, was mögliche Mehrdicken des Estrichs oder Fehlmessungen (aufgrund der Messungenauigkeit des CM-Gerätes) betrifft.
Auch bei ALtbauten ist eine PE-Folie deswegen notwendig, da man nicht 100%-ig davon asugehen kann, dass der Zementestrih (trifft nur auf diesen zu) ausreichend trocken ist. Das liegt einfach daran, dass Zementestriche je nach Raumluft (hier: > 70%) die Feuchtigkeit aufnimmt, sich also auffeuchten kann.
Und drittens, wie bereits in einem der posts angemerkt, wirkt eine PE-Folie auch als Gleitebene. Schwimmend eingebrachte Bodenbeläge bewegen sich immer. Ob nun thermisch bedingt oder durch die Aufnahme von (Luft)Feuchtigkeit!
Beheindert man nun das Ausdehnungsverhalten des Bodenbelags, dann sieht die Belagfläche möglicherweise bald so aus wie auf diesen beiden mitgelieferten Bildern.
Auch hier wurde ein Belag mit Korkrücken auf den tatsächlich zudem noch ungespachtelten Estrich aufgebracht.
Meine Hinweise in Bezug auf die notwendige Nachbesserung (Belag aufnehmen, PE doppelt nund wieder verlegen) wurden von dem ausführenden Unternehmen in den Wind geschrieben. In Kürze wird sich zeigen, was beim Betrieb der Fußbodenheizung geschehen wird. Ich weiß es allerdings schon ....
------------------
Kurzantwort auf Deine Frage: Ja, PE-Folie ca. 0,15mm einlagig einbauen!
Gruß: KlaRa

Flur mit hellen Holzfußböden und Einbauten an beiden Seiten


Holzboden im Innenraum; eine ovale rote gepunktete Ellipse markiert einen Bereich.
Hausbaer26.04.21 18:14
KlaRa schrieb:

Hallo Fragesteller.
Bezüglich der PE-Folie unter schwimmenden Fußböden aus Holz, Kork oder Holzwerkstoffen folgendes:
Die PE-Folie ist immer erforderlich.
Bei Neubauten (neuen Estrichen) findet im Regelfall nur eine einzige Restfeuchtemessung statt. Auf sagen wir 120m² bezogen ist das als ausreichend erachtet, aber dennoch wenig, wenn man die Gesamtfläche zu den 100cm² ins Verhältnis setzt, welche die Prüfstelle voraussetzt.
Es bleibt daher immer ein gewisses (durch den Stand der Technik akzeptiertes) Restrisiko, was mögliche Mehrdicken des Estrichs oder Fehlmessungen (aufgrund der Messungenauigkeit des CM-Gerätes) betrifft.
Auch bei ALtbauten ist eine PE-Folie deswegen notwendig, da man nicht 100%-ig davon asugehen kann, dass der Zementestrih (trifft nur auf diesen zu) ausreichend trocken ist. Das liegt einfach daran, dass Zementestriche je nach Raumluft (hier: > 70%) die Feuchtigkeit aufnimmt, sich also auffeuchten kann.
Und drittens, wie bereits in einem der posts angemerkt, wirkt eine PE-Folie auch als Gleitebene. Schwimmend eingebrachte Bodenbeläge bewegen sich immer. Ob nun thermisch bedingt oder durch die Aufnahme von (Luft)Feuchtigkeit!
Beheindert man nun das Ausdehnungsverhalten des Bodenbelags, dann sieht die Belagfläche möglicherweise bald so aus wie auf diesen beiden mitgelieferten Bildern.
Auch hier wurde ein Belag mit Korkrücken auf den tatsächlich zudem noch ungespachtelten Estrich aufgebracht.
Meine Hinweise in Bezug auf die notwendige Nachbesserung (Belag aufnehmen, PE doppelt nund wieder verlegen) wurden von dem ausführenden Unternehmen in den Wind geschrieben. In Kürze wird sich zeigen, was beim Betrieb der Fußbodenheizung geschehen wird. Ich weiß es allerdings schon ....
------------------
Kurzantwort auf Deine Frage: Ja, PE-Folie ca. 0,15mm einlagig einbauen!
Gruß: KlaRa

Danke für deine Einschätzung. Aber was sagst du dazu:
nordanney schrieb:

Denk mal darüber nach, was Du mit der Folie anstellst. Die von Dir postulierte Feuchtigkeit wird für lange andauernden Schimmel unter der Folie sorgen;-)
Der Bodenleger hat eine Spachtelung auf Gipsbasis ausgeführt. Da habe ich aktuell auch ein wenig Angst, dass sich da unter der Folie (die ja über der Spachtelmasse liegt) Schimmel bildet, da Gips ja sehr schnell schimmeln soll.
Hausbaer26.04.21 21:13
Hausbaer schrieb:

... da Gips ja sehr schnell schimmeln soll.
Wobei ein Irrtum, reiner Gips schimmelt ja nicht, da rein mineralisch.
KlaRa26.04.21 21:27
@ Hausbaer: Wer das Thema "Schimmelpilze" in den Vordergrund rückt, hat im Regelfall kein anderes "Totschlag-Argument".
Fakt ist, dass die PE-Folie zu jeder schwimmenden Verlegung von Holz/Holzwerkstoffen wie auch Korkböden gehört.
Wurde hier mit einer Gipsspachtelmasse ein Flächenausgleich durchgeführt, denn sehe bitte die PE-Folie nur als eine Gleitebene für den zukünftigen Bodenbelag.
Sollte nämlich später der Sachverhalt eintreten, dass aus welchen Gründen auch immer Feuchtigkeit rückseitig aufsteigen sollte, der Estrich damit seine überschüssige Restfeuchte "nach oben" (zur Raummitte hin) abgeben sollte, dann wirst Du das ohne jeden Zweifel an anderen Merkmalen feststellen, noch bevor sich irgend eine Pilzspore festsetzen kann: es wird bei jedem Schritt, den Ihr macht, knirschen.
Es knirscht deswegen, weil sich die gipshaltige Spachtelmasse von der Estrichoberfläche abgelöst hat und zerbröselt ist.
Nein, das ist kein Scherz oder eine aus der Luft gegriffene Behauptung, sondern entspricht meiner Praxiserfahrung. Das sieht dann genau so aus wie auf dem beigefügten Foto.
Lasse Dich also nicht irre machen durch Hinweise, die am Thema vorbei gehen.
Du hast hier in diesem Forum nachgefragt, Du hast mindestens eine verwertbare Antwort erhalten und musst nun alleine entscheiden, welchen Weg Du alleinverantwortlich einschlagen wirst.
Gruß und eine glückliche Hand bei Deiner Entscheidung:
KlaRa

Hand hebt eine zerbrochene Fliese an; darunter dunkler Zementboden mit Bruchstücken.
schubert7927.04.21 06:46
Fazit: Unbedingt Folie! Boden später raus zu nehmen ist einfach Mist!
foliefeuchtigkeitspachtelungholzbelagestrichspachtelmassegips