ᐅ Parkett verlegen - Dehnungsfuge Estrich unterschiedlich hoch
Erstellt am: 15.12.24 19:20
Jesse Custer16.12.24 12:59
Wie es ideal wäre, ist auch klar - hier wird aber im Eigenbau verlegt. Da würde ich höchstens dünne Streifen Folie verlegen...
RotorMotor16.12.24 13:35
Muss die Dehnungsfuge nicht eh im Parkett wieder aufgenommen werden? Einfach drüber legen führt doch bestimmt zu Problemen?!
xxsonicxx17.12.24 09:09
Klar so wäre es natürlich super...mal schauen. Denke wird aber auf das untere drauf rauslaufen. DG dient in dem Bereich nur als Schlafzimmer und
sie sind deswegen eher entspannt
Überlege momenatan auch ein Stück der Trittschalldämmung raus zu nehmen und nur dünne PE Folie rein um etwas den Höhenunterscheid
auszugleichen oder bis zur vorhanden Estrich Dehnungsfuge anzuschließen, dass Ministück zu kleben und dann einen Korkstreifen zu setzen wo
die eh schon vorhanden Dehnungsfuge vom Estrich aufnimmt.
xxsonicxx17.12.24 09:11
Ah ganz vergessen. Jemand einen Tipp wie ich den Korkstreifen anschrägen kann und keine Kante vom tieferen Boden entsteht?
Danke!
Danke!
KlaRa19.12.24 13:10
Gut, die Bewegungsfuge ist im Wohnungsbau -soweit es sich nicht um den Anschluss einer Treppenanlage handelt- unüblich und entbehrlich.
Das betrifft Beton- wie auch Estricharbeiten.
Und Scheinfugen können nach dem Aushärten der Estrichmatrix kraftschlüssige verschlossen werden.
Soweit die Theorie und Praxisansatz.
In diesem beschriebenen Fall würde ich auch angesichts des Arbeitsfortschritts den (sehr geringen) Höhenversatz ignorieren.
Bei einem normengemäß hergestellten Nassestrich darf die Unebenheit in der Oberfläche 4mm auf einen Meter Messpunktabstand betragen.
Gut, in diesem Fall ist es keine Unebenheit im Sinne der Norm, sondern ein kantenförmiger Höhenversprung.
Gute Verriegelungen eines Mehrschichtparketts, und deswegen habe ich die zulässige Oberflächenunebenheit angeführt, nehmen Biegemomente in der Größenordnung bis 4mm schadensfrei auf. Das Einzige, was sich später einstellen könnte, das wäre ein leichtes "wippen" an der Stelle, wo der Kantenversatz vorliegt.
Ich denke: das kann man akzeptieren.
-------------------------------
Gruß: KlaRa
Das betrifft Beton- wie auch Estricharbeiten.
Und Scheinfugen können nach dem Aushärten der Estrichmatrix kraftschlüssige verschlossen werden.
Soweit die Theorie und Praxisansatz.
In diesem beschriebenen Fall würde ich auch angesichts des Arbeitsfortschritts den (sehr geringen) Höhenversatz ignorieren.
Bei einem normengemäß hergestellten Nassestrich darf die Unebenheit in der Oberfläche 4mm auf einen Meter Messpunktabstand betragen.
Gut, in diesem Fall ist es keine Unebenheit im Sinne der Norm, sondern ein kantenförmiger Höhenversprung.
Gute Verriegelungen eines Mehrschichtparketts, und deswegen habe ich die zulässige Oberflächenunebenheit angeführt, nehmen Biegemomente in der Größenordnung bis 4mm schadensfrei auf. Das Einzige, was sich später einstellen könnte, das wäre ein leichtes "wippen" an der Stelle, wo der Kantenversatz vorliegt.
Ich denke: das kann man akzeptieren.
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Gruß: KlaRa
xxsonicxx19.12.24 13:49
Super vielen Dank für die kompetente Antwort!...dann können wir ja weitermachen
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