ᐅ Fassadendämmung mit Mineralschaumplatten?
Erstellt am: 25.08.2020 21:03
Manuel B. 25.08.2020 21:03
Hallo zusammen,
Sind gerade neue Besitzer eines Einfamilienhaus Bj. 1954 mit 0% Dämmung.
Nach unserem Gespräch mit dem Energieberater riet uns dieser unter anderem zu einer Fassadendämmung mit 16cm Mineralschaumplatten.
Hat jemand Erfahrungen mit dieser Dämmart? Kosten? Notwendigkeit?
Bzw hat jemand generell längere Erfahrung mit der Dämmung eines Altbaus mit (30cm Blähtonsteinen)? Oder doch lieber auf Fassadendämmung verzichten?
Danke im voraus
Gruß Manuel
Sind gerade neue Besitzer eines Einfamilienhaus Bj. 1954 mit 0% Dämmung.
Nach unserem Gespräch mit dem Energieberater riet uns dieser unter anderem zu einer Fassadendämmung mit 16cm Mineralschaumplatten.
Hat jemand Erfahrungen mit dieser Dämmart? Kosten? Notwendigkeit?
Bzw hat jemand generell längere Erfahrung mit der Dämmung eines Altbaus mit (30cm Blähtonsteinen)? Oder doch lieber auf Fassadendämmung verzichten?
Danke im voraus
Gruß Manuel
nordanney 25.08.2020 21:11
Manuel B. schrieb:
Hat jemand Erfahrungen mit dieser Dämmart? Kosten? Notwendigkeit?Ist glaube ich die billigste Variante mit den schlechtesten Dämmwerten. Kosten kann Dir bestimmt der Energieberater nennen.Ob ein WDVS nötig ist? Würde ich im Rahmen einer Kernsanierung immer machen, wenn man die Fassade auch anpacken möchte. Zunächst aber Geschossdecken dämmen und Fenster ertüchtigen.
Manuel B. schrieb:
Bzw hat jemand generell längere Erfahrung mit der Dämmung eines Altbaus mit (30cm Blähtonsteinen)?Wird tagtäglich gemacht- und das schon seit zig Jahren. Sowohl im Altbau als auch im Neubau, da gibt es keine grundsätzlichen Unterschiede.Meine Frage wäre, warum der Energieberater diese Dämmvariante vorschlägt. Ich dämme meinen Altbau in den nächsten Monaten auch, nehme allerdings ein anderes Material mit deutlich besseren Dämmwerten. Da reichen 12cm um ein KFW 55 Niveau der Wände locker zu erreichen. Kostet aber etwas mehr (dafür muss der Dachüberstand z.B. nicht vergrößert werden.
Manuel B. 25.08.2020 21:19
nordanney schrieb:
Meine Frage wäre, warum der Energieberater diese Dämmvariante vorschlägtEr meinte es sei etwas teurer aber später kein Sondermüll Manuel B. 25.08.2020 21:21
nordanney schrieb:
Ich dämme meinen Altbau in den nächsten Monaten auchVerbaust du eine Lüftungsanlage (dezentral) nordanney 25.08.2020 21:39
Manuel B. schrieb:
Er meinte es sei etwas teurer aber später kein SondermüllAlso teuer, schlechteste Dämmeigenschaften (WLG 42 oder 45) - dafür ein gutes Gewissen? Wie kannst Du damit überhaupt die Energieeinsparverordnung einhalten?Manuel B. schrieb:
Verbaust du eine Lüftungsanlage (dezentral)Jep! Hatte im letzten Haus bereits eine zentrale Kontrollierte-Wohnraumlüftung. Möchte ich nie wieder missen. Jetzt allerdings „nur“ dezentral. Modell RL50RAS von Raumluft Shop. Pinky0301 25.08.2020 22:19
Es gibt einen Artikel vom Fraunhofer Institut, dass moderne WDVS-Systeme recyclingfähig sind, also kein Sondermüll. Wir haben gerade mit EPS (also Styropor) gedämmt. Ist glaub ich sogar umweltfreundlicher als Mineralwolle, auch wenn einem das Gefühl was anderes sagt. Geschockt hat mich nur, dass kleine Styroporteile jetzt und für wahrscheinlich immer überall im Garten verteilt sind.
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