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ᐅ Neubau mit Kalksandstein + WDVS - Kritik?!


Erstellt am: 05.08.16 09:52

Mycraft07.08.16 09:13
Ich habe es wie weiter oben geschrieben mir ganz bewusst and Haus kleben lassen, weil es die Funktion sehr gut erfüllt und kein Sondermüll sondern ein ganz normaler Baustoff ist...welcher sich im Gegensatz zu vielen anderen angeblich Ökologisch unbedenklichen sehr gut recyceln lässt...

Aber das muss man ja nicht, denn wenn fachgerecht angebracht, bleibt es ja eh mindestens solange dran bis der Putz runterkommt.

Du bist der Meinung es ist das Schlechteste was man machen kann...aus welchem Grund?

Sondermüll ist es nicht deine Verpackung vom Fernseher aus dem selben EPS kommt in die Gelbe Tonne und wird recycelt und das macht man auch schon seit Jahrzehnten...aber plötzlich wird jetzt geschrien es ist Sondermüll nur weil es an Hauswände kommt? Merkst du, da stimmt doch was nicht...
Saruss07.08.16 09:35
Ich glaube nicht dass die Fernseherverpackung dasselbe EPS ist insgesamt. In der Dämmung sind mit Sicherheit zB wegen Feuerfestigkeit und anderen Dingen eine Menge Zusatzstoffe drin. Ich glaube zwar nicht dass es so extrem schlecht ist, wie es einige hier postulieren, aber ganz harmlos ist es auch nicht. Vielleicht etwas mehr Sachlichkeit?

von unterwegs
Bauexperte07.08.16 09:58
EPS läßt sich bis dato nicht so problemlos entsorgen oder Recyceln, wie hier von einigen Usern dargestellt.

Da ich bekennende Gegnerin von WDVS bin und deshalb "Befangenheit" vorbeugen will, empfehle ich einen Blick in die neue Studie des Fraunhofer Instituts in Zusammenarbeit mit dem FIW München. Dort heißt es u.a.: **"Ist der Rückbau nicht zu vermeiden, wird nach Ansicht der Autoren die energetische Verwertung über die nächsten Jahrzehnte die Methode der Wahl sein. Denn durch die absehbare Gefahreneinstufung des verwendeten Flammschutzmittels HBCD würden die Recyclingmöglichkeiten deutlich eingeschränkt.

Deshalb empfiehlt die Studie der Industrie, künftig einen starken Fokus auf die Entwicklung neuer Befestigungstechnik für den leichteren Rückbau zu legen und das Thema Aufdopplung technisch voranzutreiben.
"

Es wird also noch eine Reihe von Jahren brauchen, bis EPS vollständig recycelbar ist; was zwingend voraussetzt, daß neue Dämmstoffe dieses Typs entwickelt werden müssen. Das Problem ist aktuell eher die Langlebigkeit des Materials und damit die Frage der Entsorgung der Dämmplatten erster Generation. Also läßt sich das Argument "Sondermüll" nicht so einfach vom Tisch wischen.

**Quelle: Studie „Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS“ des Fraunhofer Institut für Bauphysik und des FIW München

Grüße, Bauexperte
Mycraft07.08.16 10:17
Dass da HBCD drin ist bezweifelt ja auch keiner, dennoch wird EPS zusammen mit Styropor in den gleichen Werken gleich behandelt...

Aber HBCD ist auch in Sofas, Textilien und elektrischen Geräten als Flammschutzmittel drin...ist dann jetzt alles Sondermüll?

Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen?
Bauexperte07.08.16 10:20
Mycraft schrieb:

Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen?
Das eine zu tun, ohne das andere zu lassen: gebe ich Dir Recht. Nur - es bleibt stets die Wahl !

Grüße, Bauexperte
Knallkörper07.08.16 10:43
Mycraft schrieb:
Ich habe es wie weiter oben geschrieben mir ganz bewusst and Haus kleben lassen, weil es die Funktion sehr gut erfüllt und kein Sondermüll sondern ein ganz normaler Baustoff ist...welcher sich im Gegensatz zu vielen anderen angeblich Ökologisch unbedenklichen sehr gut recyceln lässt...

Aber das muss man ja nicht, denn wenn fachgerecht angebracht, bleibt es ja eh mindestens solange dran bis der Putz runterkommt

Ich finde, die WDVS erfüllt eben eine Funktion überhaupt nicht gut, nämlich eine vernünftige Außenhaut des Gebäudes zu bilden. Sie ist weder hart noch haltbar, widersteht weder (versehentlicher) Gewalteinwirkung, noch der Einwirkung von bestimmten Tieren (Spechte..) und dauerhafter Witterung. Da ist ein monolithischer Aufbau besser. Zweischalig sowieso. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass eine WDVS das schlechteste ist, was man machen kann.

Andererseits gebe ich dir natürlich recht: Es funktioniert, ist also nicht wirklich "schlecht", aber die Alternativen sind m.E. besser. Und ich nehme kaum einem Bauherren ab, dass er so viel Wert auf ein ökologisch reines Gewissen legt, dass die Recyclebarkeit der Dämmung einen großen Einfluss auf die Entscheidung hat.
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