ᐅ Erneuerung der Terrassenplatten - bestehender Unterbau
Erstellt am: 11.03.24 07:37
AlexBau2411.03.24 07:37
Hallo zusammen,
ich möchte meine Terrasse erneuern. Aktuell liegen dort Betonplatten (50x50x5 cm) im Sandbett (ca. 25 cm). Wie der ganze Unterbau ist, weiß ich nicht, da es noch vor mir gemacht wurde. 25 Jahre hat es aber gehalten und somit gehe ich von einem vernünftigen Unterbau aus.
Die Betonplatten möchte ich durch 60x60x2 cm Feinsteinzeugplatten ersetzen. Diese werde ich lose im Splitt verlegen. Nun ist die Hauptfrage: kann ich den Sand belassen?
D.h. der Unterbau würde wie folgt aussehen:
- Sand (ca. 20-25 cm)
- Geotextilvlies, Drainagevlies o.ä. (um Sand vom Splitt ordentlich zu trennen)
- Split (4-5 cm)
- Feinsteinzeug
Die Besonderheiten der losen Verlegung von Feinsteinzeugplatten sind mir bewusst. Ich habe da auch Erfahrung, da der angrenzende Bereich der Terrasse genauso entstanden ist. Nur habe ich dort alles komplett neu angelegt (Schotter + Splitt). Bei Erneuerung des alten Terrassenteils kam aber die Frage mit dem vorhandenen Sand.
Besten Dank für eure Ratschläge im Voraus!
Alex
ich möchte meine Terrasse erneuern. Aktuell liegen dort Betonplatten (50x50x5 cm) im Sandbett (ca. 25 cm). Wie der ganze Unterbau ist, weiß ich nicht, da es noch vor mir gemacht wurde. 25 Jahre hat es aber gehalten und somit gehe ich von einem vernünftigen Unterbau aus.
Die Betonplatten möchte ich durch 60x60x2 cm Feinsteinzeugplatten ersetzen. Diese werde ich lose im Splitt verlegen. Nun ist die Hauptfrage: kann ich den Sand belassen?
D.h. der Unterbau würde wie folgt aussehen:
- Sand (ca. 20-25 cm)
- Geotextilvlies, Drainagevlies o.ä. (um Sand vom Splitt ordentlich zu trennen)
- Split (4-5 cm)
- Feinsteinzeug
Die Besonderheiten der losen Verlegung von Feinsteinzeugplatten sind mir bewusst. Ich habe da auch Erfahrung, da der angrenzende Bereich der Terrasse genauso entstanden ist. Nur habe ich dort alles komplett neu angelegt (Schotter + Splitt). Bei Erneuerung des alten Terrassenteils kam aber die Frage mit dem vorhandenen Sand.
Besten Dank für eure Ratschläge im Voraus!
Alex
Jesse Custer11.03.24 07:43
Erlaube mir ein Reingrätschen, Alex: und die 20 mm-Platten halten das aus? Ich hätte Angst, dass sie brechen... denn schöner ist es auf alle Fälle und bei uns steht das auch an...
WilderSueden11.03.24 07:48
Halten wird es vermutlich, auf Stelzlagern verlegt man die teilweise auch mit 20mm. Aber in dem Format würde ich die auf keinen Fall lose verlegen, das fängt schnell an zu kippeln. Da wäre mir die Zeit viel zu schade.
Was den Sand anbelangt...nach Lehrbuch würde man Schotter wegen der Tragfähigkeit nehmen. Für geringe Belastungen reicht Sand aber an sich aus, hat ja wie gesagt schon 25 Jahre gehalten. Gewährleistung hast du auf deine Eigenleistung ohnehin nicht.
Was den Sand anbelangt...nach Lehrbuch würde man Schotter wegen der Tragfähigkeit nehmen. Für geringe Belastungen reicht Sand aber an sich aus, hat ja wie gesagt schon 25 Jahre gehalten. Gewährleistung hast du auf deine Eigenleistung ohnehin nicht.
AlexBau2411.03.24 08:08
Danke für die schnelle Rückmeldungen!
Sie halten es ohne Probleme aus, das sind ja inzwischen fast die gängigsten Terrassenplatten. Da habe ich überhaupt kein Bedenken. Wie WilderSueden bereits erwähnt hat, hat man oft Sorgen, dass die Platten beginnen zu kippeln. Ich bin dieses "Risiko" eingegangen und eine neue Terrasse 5 x 4,5 m auf diese Weise (lose Verlegung im Splitt) realisiert. Bis jetzt kippelt keine einzige Platte. Natürlich muss man die Platten nicht einfach so im Splitt legen, sondern entsprechend mit Gummihammer einklopfen, dass sie ordentlich sitzen. Ich bin ja auch nicht der Einzigste, bei dem es funktioniert.
WilderSueden, danke für deine Einschätzung wegen dem vorhandenen Sandunterbau. Mir ist eben etwas schade um die Zeit und Kraft, den ganze Sand wegzunehmen, Schotter zu besorgen und diesen wieder zu füllen, zu verdichten etc.
Muss man den Sand übrigens mit der Rüttelplatte verdichten?
Jesse Custer schrieb:
Erlaube mir ein Reingrätschen, Alex: und die 20 mm-Platten halten das aus? Ich hätte Angst, dass sie brechen... denn schöner ist es auf alle Fälle und bei uns steht das auch an...
Sie halten es ohne Probleme aus, das sind ja inzwischen fast die gängigsten Terrassenplatten. Da habe ich überhaupt kein Bedenken. Wie WilderSueden bereits erwähnt hat, hat man oft Sorgen, dass die Platten beginnen zu kippeln. Ich bin dieses "Risiko" eingegangen und eine neue Terrasse 5 x 4,5 m auf diese Weise (lose Verlegung im Splitt) realisiert. Bis jetzt kippelt keine einzige Platte. Natürlich muss man die Platten nicht einfach so im Splitt legen, sondern entsprechend mit Gummihammer einklopfen, dass sie ordentlich sitzen. Ich bin ja auch nicht der Einzigste, bei dem es funktioniert.
WilderSueden, danke für deine Einschätzung wegen dem vorhandenen Sandunterbau. Mir ist eben etwas schade um die Zeit und Kraft, den ganze Sand wegzunehmen, Schotter zu besorgen und diesen wieder zu füllen, zu verdichten etc.
Muss man den Sand übrigens mit der Rüttelplatte verdichten?
nordanney11.03.24 08:18
AlexBau24 schrieb:
Bei Erneuerung des alten Terrassenteils kam aber die Frage mit dem vorhandenen Sand.Dann lass doch alles so, wie es ist. Nur weil Verlegung auf Sand "altertümlich" ist, ist sie ja nicht gleich falsch.WilderSueden11.03.24 09:17
AlexBau24 schrieb:
Muss man den Sand übrigens mit der Rüttelplatte verdichten?Eigentlich sollte der schon vor 25 Jahren verdichtet worden sein. Es schadet aber sicherlich nicht, wenn man da nochmal drüber gehtÄhnliche Themen