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ᐅ Erfahrungen zum Bauen Architekt mit Festpreis?


Erstellt am: 02.12.18 20:01

jawknee03.12.18 17:08
ypg schrieb:
Steht ja noch nirgendwo. Ich habe es erfragt, noch keine Antwort vom TE.

Sorry, ich konnte während der Arbeit leider nicht antworten.

So wie es mir im ersten Gespräch erklärt wurde, schließe ich direkt mit den Gewerken die Verträge.
Die Abrechnung soll dann so laufen:
Gewerk erledigt seine Arbeit --> Architekt (ggf. sein Bauleiter) überprüft die Ausführung --> wenn alles passt, wird die entsprechende Leistung von mir bezahlt

Zugegeben im ersten Gespräch hab ich das noch nicht bis ins Detail hinterfragt, aber das wollte ich im nächsten Gespräch auf jeden Fall noch mal vertiefen. Den Punkt von weiter oben bzgl. "Architektenleistung nach HOAI" werde ich dann auch mal mitnehmen und mir auch mal einen Mustervertrag geben lassen.
nordanney03.12.18 17:49
jawknee schrieb:
So wie es mir im ersten Gespräch erklärt wurde, schließe ich direkt mit den Gewerken die Verträge.
Die Abrechnung soll dann so laufen:
Und wenn die Gewerke teurer werden, musst Du bezahlen, weil Du Auftraggeber bist? Wie soll das laufen?

Entweder schließt Du mit dem Architekt einen Vertrag und er ist Dein Vertragspartner zu einem Festpreis (dann gerne auch Einzelgewerkevergabe, die Du mitbestimmen kannst). Dann kannst Du aber auch einen GU beauftragen.

Oder Du beauftragst den Architekt, er erledigt seine Leistungsphasen = normaler Architektenbau.

Solch ein Konstrukt, was Dir angeboten wird, würde ich nicht annehmen. Warum? Alle Gewerke werden teurer, weil die Ausschreibung nicht korrekt war und Du musst Nachträge mit Kostensteigerungen akzeptieren. Der Architekt macht sich vom Acker und nimmt Deinen "Festpreis" mit. Du musst aber die Gewerke bezahlen, da Du Auftraggeber bist und nicht der Architekt.
11ant03.12.18 17:54
jawknee schrieb:
Den Punkt von weiter oben bzgl. "Architektenleistung nach HOAI" werde ich dann auch mal mitnehmen
Ich habe in diesem Forum schon wiederholt die Auffassung gelesen, die HOAI sei bindend, und trotz ursprünglich vereinbarten Pauschalhonorars könne sich der Architekt später darauf besinnen und nachfordern; nach meiner Auffassung sind Pauschalhonorare wirksam vereinbar. Ich bin kein Jurist, und kann daher nicht bewerten, welche Fraktion da richtig liegt.

Worin ich mir dennoch sicher bin, ist: daß eine Bauunternehmerleistung Architektenleistungen inkludieren darf, umgekehrt jedoch nicht. Im wesentlichen hat das wohl mit der sauberen Abgrenzung der Freiberuflerprivilegien zu tun, aber auch mit der berufsständischen Haftpflicht des Freiberuflers, die wiederum nicht sich mit Bauunternehmergewährleistung herumschlagen soll.
jawknee03.12.18 21:14
Erstmal danke noch mal für die bisherigen Antworten!
Bestätigt mich zumindest schon mal darin, dass ich nicht umsonst noch etwas unsicher war.

Für Ihn spricht halt, dass er das Modell so wohl auch schon über 10 Jahre fährt und nur mit bewährten regionalen Handwerkern arbeitet (deshalb kann er die Kosten wahrscheinlich auch relativ gut kalkulieren). Ein paar Häuser in verschiedenen Rohbauphasen, die ich bisher gesehen habe, sahen auch erst mal ordentlich aus, soweit ich das als Laie beurteilen kann. Er macht auch keine Werbung sondern lebt nur von Mundpropaganda.
Wie gesagt, machte alles einen anständigen Eindruck, aber davon kann man sich natürlich am Ende auch nichts kaufen, wenn das vertragliche nicht passt...

Ich werde mir auf jeden Fall mal einen Mustervertrag geben lassen und dann auch noch mal genauer nachfragen wie das ganze vertraglich abläuft. Eure Tipps waren dafür schon mal ganz hilfreich bis hierher
jawknee03.12.18 21:15
nordanney schrieb:
Und wenn die Gewerke teurer werden, musst Du bezahlen, weil Du Auftraggeber bist? Wie soll das laufen?

Berechtigte Frage, das werde ich auch definitiv noch mal nachfragen.
Mottenhausen04.12.18 13:22
jawknee schrieb:
nur mit bewährten regionalen Handwerkern arbeitet

exakt diesen Satz erzählt dir übrigens auch jeder GU, egal ob mittelständisch aus deiner Stadt oder bundesweit agierend.

Gewährleistung läuft dann separat über die einzelnen Gewerke, nehme ich an? Der Vorteil zur Eigenvergabe scheint dann nur noch sehr klein zu sein. Der Architekt tritt nur als Vermittler der Handwerker auf. Bei dem "Festpreis" hätte ich Angst, dass es nur eine Hinterzimmerknobelei ist, die der Architekt mit den Handwerkern ausmacht. Ob man sich da im Ernstfall darauf verlassen kann ist fraglich. Auf der anderen Seite hat der Architekt bei seinem "Modell" ein sehr großes Interesse daran alles sauber über die Bühne zu bringen und ist wahrscheinlich engagierter dabei als ein normaler Architekt: "tja, sorry, ist halt teurer geworden" kann sich dein GU-Architekt nicht so einfach erlauben, sonst ist seine Mundpropaganda dahin.
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